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Montag, 10. Mai 1999

Der Heimberger Zivilschutz räumt im Urbachtal

Lawinenschäden: Während fünf Tagen helfen 60 Zivilschutzleute beim Aufräumen

pero/S. Die Zivilschutzorganisation (ZSO) Heimberg will der Gemeinde Innertkirchen vom 17. bis 21. Mai mit rund 300 Manntagen bei der Behebung von Lawinenschäden helfen. Der Einsatzort liegt laut einem Mediencommuniqué von heute Montag im Urbachtal.

Die Führungsspitze der Heimberger Zivilschutzorganisation nahm am Muttertag im Urbachtal einen ersten Augenschein. (Foto: zvg)

Der Regierungsstatthalter des Amtes Thun, Anton Genna, habe anfangs März einen dringlichen Appell an die Gemeinden in seinem Hoheitsgebiet gerichtet, den lawinengeplagten Ortschaften im Berner Oberland Hilfe zu leisten, heisst es in der ZSO-Medienmitteilung: «Die Gemeinderat von Heimberg hat spontan reagiert und auf Antrag der Ortsleitung beschlossen, rund 60 Zivilschutzangehörige nach Innertkirchen zu entsenden.» Gestern Sonntag sei praktisch der ganze Führungsstab der Heimberger ZSO nach Innertkirchen gereist, um an Ort und Stelle die letzten Details des Einsatzes zu besprechen. Er liess sich laut Communiqué von Ernst Raz, Koordinator der Hilfeleistungen im Haslital, und Fritz Zybach, Präsident der Bäuertgemeinde Innertkirchen, zu den Schadensplätzen im Urbachtal führen: «Alfred Blaser, Chef der Heimberger ZSO, zeigte sich ehrlich betroffen beim Anblick der Verwüstungen.» Für ihn sei es denn auch selbstverständlich, dass sich die verschonten Ortschaften möglichst rasch und unbürokratisch an den Aufräumarbeiten beteiligten. Am 17. Mai sollen 60 Angehörige der ZSO Heimberg nach Innertkirchen reisen, «um bei den anstehenden Arbeiten tatkräftig mitzutun». Während des Einsatzes ist die Mannschaft nach Angaben von Roland Peter, Dienstchef Nachrichten, im Truppenlager Meiringen-Balm untergebracht.

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