Berner Oberl@nd News
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Veranstaltungen im Sommer 1999 im Berner Oberland *** Veranstaltungen in Ringgenberg-Goldswil im April und Mai 1999 *** Das Wetter (Link zur NZZ) *** Lokalprognosen Interlaken SMA *** Ozonbelastung

Montag, 31. Mai 1999: «Allfälliger Zusammenhang ist noch ungeklärt»
Ob zwischen einem Tötungsdelikt an einer 31jährigen Frau in Thierachern und dem Anschlag mit einer Handgranate in einem Pub in Thun-Allmendingen vom vergangenen Wochenende ein Zusammenhang besteht, ist laut einem Mediencommuniqué des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland und der Kantonspolizei Bern nach wie vor unklar.
Montag, 31. Mai 1999: Leere Pendelzugskomposition der Brünigbahn entgleist
Während einer Rangierfahrt im Bahnhof Sachseln (Kanton Obwalden) ist am Montagvormittag um 10.50 Uhr der Steuerwagen einer leeren Pendelzugskomposition entgleist. Verletzt wurde nach Angaben der SBB niemand, und trotz der Entgleisung sei der Zugsverkehr nicht beeinträchtigt worden.
Montag, 31. Mai 1999: Arbeitsgruppe «Schnee-Wasser» gibt für Dienstag Entwarnung
Glücklicherweise entwickelt sich die Hochwassersituation laut Bulletin der Kantonalen Arbeitsgruppe «Schnee-Wasser» von heute Montagvormittag weniger dramatisch als in der Prognose letzten Freitag erwartet: «Die für den Dienstag prognostizierten starken Regenfälle werden nicht eintreffen.»
Sonntag/Montag, 30./31. Mai 1999: Zwei Erschossene auf der Thuner Allmend gefunden
Rund sechs Stunden nach der Explosion einer Handgranate in der Nacht auf Sonntag, 30. Mai 1999, in der Bar des Restaurants «Kreuz» in Allmendingen sind auf der Thuner Allmend zwei Tote aufgefunden worden. Beide Leichen wiesen Schussverletzungen auf. Ob zwischen den beiden Taten ein Zusammenhang besteht, konnte von den Untersuchungsbehörden vorerst nicht beantwortet werden.
Sonntag, 30. Mai 1999: Vierzehn Verletzte bei Explosion in einer Allmendinger Bar
Bei einer Explosion in einer Bar in Allmendingen bei Thun sind in der Nacht auf Sonntag, 30. Mai 1999, vierzehn Gäste vor allem durch Splitter verletzt worden: Die Ursache ist laut einem Mediencommuniqué der Kantonspolizei Bern noch nicht bekannt.
Samstag, 29. Mai 1999: «Der grosse Baum darf nicht gefällt werden»
Gegen das Vorhaben der Gemeinde Interlaken, an der Centralstrasse zwischen dem Kino Rex und dem bestehenden Parkplatz «Flückmätteli» auf einem 537 Quadratmeter grossen Grundstück, das der Ersparniskasse des Amtsbezirks Interlaken (EKI) gehört, 21 Parkplätze für Personenwagen zu erstellen, hat die Grüne Freie Liste (GFL) Amt Interlaken Einsprache erhoben. Die Einsprachefrist läuft noch bis 1. Juni 1999.

Samstag, 29. Mai 1999: Im Interlakner Kursaalgarten tickt wieder eine Blumenuhr
Der mit Investitionen von rund einer halben Million Franken erneuerte Springbrunnen im Kursaalgarten Interlaken ist wie vorgesehen noch im Monat Mai – allerdings noch nicht mit einem vorgesehenen Wasserspiel, sondern erst provisorisch mit den alten Wasserdüsen – in Betrieb genommen worden. Auch die Blumenuhr – die alten Zeiger waren gestohlen worden – läuft wieder.
Samstag, 29. Mai 1999: Happy Landing in Interlaken
Die Höhematte im Zentrum von Interlaken dürfte wohl einer der schönsten Gleitschirmlandeplätze der Welt sein.
Samstag, 29. Mai 1999: Neue Strasse nach Isenfluh wieder offen
Die seit 20. April 1999 wegen Hangrutsch und Steinschlaggefahr gesperrte neue Strasse nach Isenfluh  ist am späteren Freitagnachmittag um 17.30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben worden.
Freitag, 28. Mai 1999: Doppelstock-Postauto und «Alpine Ticket»
Ein distanzabhängiges Zusatzbillett für Reisende mit Pauschalfahrausweisen auf den touristischen Linien – das sogenannte Alpine Ticket – soll den stark defizitären Postautolinien in den Alpen die Existenz sichern und eine gerechtere Belastung der einzelnen Fahrausweiskategorien herbeiführen.
Freitag, 28. Mai 1999: Brünigbahn-Spätverbindungen durch Postautos ersetzt
Postauto Berner Oberland und Postauto Zentralschweiz haben laut einer Medienmitteilung von der SBB-Brünigbahn den Auftrag zum Betrieb von Spätverbindungen als Bahn-Ersatz-Kurse auf der Strasse erhalten: «Damit werden ab Fahrplanwechsel am 30. Mai 1999 die späten Regionalzüge nicht mehr auf der Schiene verkehren, sondern durch Postautokurse ersetzt.»
Freitag, 28. Mai 1999: Den schweren Kopfverletzungen erlegen
Der 70jährige Mann aus Habkern, der am Pfingstmontag in Thun seine Ehefrau erschossen und in Seftigen den Mann seiner Stieftochter und deren Sohn verletzt hatte, ist laut einem Mediencommuniqué des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland und der Kantonspolizei Bern am Freitagnachmittag im Spital gestorben: «Er hatte sich nach der Tat in seinem Auto auf dem Rastplatz Buchholz der Autobahn A8 mit einer Faustfeuerwaffe  schwere Kopfverletzungen zugefügt, denen er nun erlegen ist.»
Freitag, 28. Mai 1999: Brandstiftung in Beatenberger Hotel
Ein Brand in einem Hotel in Beatenberg hat laut einem Mediencommuniqué des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland und der Kantonspolizei Bern hohen Sachschaden verursacht: «Nach bisherigen Ermittlungen liegt Brandstiftung vor.» Personen seien keine verletzt worden.
Freitag, 28. Mai 1999: Starker Wiederanstieg der Seepegel erwartet
Über das Wochenende rechnet die kantonale Arbeitsgruppe «Schnee-Wasser» mit Schmelzwasser aus einem Höhenbereich von 2000 bis 3400 Meter über Meer: «Die Seepegel werden stark ansteigen.» Am Montag und Dienstag sind laut Bulletin vom Freitag Gewitter und starke Niederschläge zu erwarten: «Die Zuflüsse zum Thuner- und Brienzersee steigen bis Montag kontinuierlich an. Im Zusammenhang mit den erwarteten Gewittern am Montag und den ergiebigen Niederschlägen am Dienstag werden die Zuflüsse zusätzlich ansteigen.» Je nach Frontdurchgang (langsame oder schnelle Abkühlung) können dabei Werte wie am 12. beziehungsweise 14. Mai erreicht oder sogar leicht übertroffen werden.»
Freitag, 28. Mai 1999: Kürzere Reisezeiten und mehr Fahrplanstabilität bei den Berner Oberland-Bahnen
Mit dem Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag, 30. Mai 1999, ist der Ausbau der Eisenbahnstrecke zwischen Wilderswil und Zweilütschinen der Berner Oberland-Bahnen (BOB) – er erlaubt neben kürzeren Reisezeiten namentlich mehr Fahrplanstabilität sowie einen rationelleren Einsatz von Personal und Rollmaterial – offiziell abgeschlossen. In den vergangenen vier Jahren wurde im Rahmen des Projektes Bahn 2000 mit Gesamtkosten von rund 32 Millionen Franken die Meterspur-Adhäsionsstrecke zwischen Kilometer 4,7 und 8,1 von der Strassenunterführung bei Gsteigwiler bis zur Stationseinfahrt Zweilütschinen begradigt und teilweise auf Doppelspur ausgebaut.
Donnerstag, 27. Mai 1999: «Hinkender Unbekannter» aus der Haft entlassen
Ein «hinkender Unbekannter», der im Zusammenhang mit dem Grossbrand vom vergangenen Samstagmorgen in Interlaken gesucht worden war, ist laut einem Mediencommuniqué des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland und der Kantonspolizei Bern ermittelt worden: «Er wurde nach eingehender Überprüfung am Donnerstag aus der Haft entlassen.»
Donnerstag, 27. Mai 1999: «Seestände werden nur langsam sinken»
Bis Sonntag soll laut Informationsbulletin der kantonalen Arbeitsgruppe «Schnee-Wasser» von heute Donnerstag warmes Frühsommerwetter herrschen, welches am Freitag durch eine schwache Gewitterstörung unterbrochen werde: «Am Sonntagabend wird es erneut gewitterhaft.» Am Montag seien zahlreiche heftige Gewitter zu erwarten. Die Nullgradgrenze steige auf 4000 Meter über Meer an.
Donnerstag, 27. Mai 1999: Nachfolger für den Dorfladen von Guttannen gesucht
Für den Dorfladen von Guttannen werden Nachfolger gesucht: Die jetzigen Betreiberinnen des Dorfladens wollen das Geschäft auf Ende Mai 2000 aufgeben.

Mittwoch, 26. Mai 1999: Nach fast zwei Wochen wieder Kursschiffe auch auf dem Thunersee
Nach fast zweiwöchigem Unterbruch wird auch auf dem Thunersee die am vergangenen 14. Mai wegen des Hochwassers eingestellte fahrplanmässige Schiffahrt wiederaufgenommen. Mit Ausnahme der Ländte Neuhaus in Unterseen (Bild) werden alle Stationen bedient. Am Brienzersee, wo die Anlegestellen wegen des nach wie vor erhöhten Seespiegels mit Rampen ausgestattet worden sind, verkehren die Kursschiffe bereits wieder seit dem vergangenen Freitag.
Mittwoch, 26. Mai 1999: Brünigline der SBB ab Samstag wieder durchgehend offen
Die Aufräumarbeiten auf der zwischen Hergiswil und Alpnachstad durch einen Erdrutsch verschütteten Eisenbahnstrecke schreiten laut einer Internet-Meldung der Brünigbahn planmässig voran, «so dass der durchgehende Zugsverkehr am kommenden Samstag, 29. Mai 1999, wiederaufgenommen werden kann».
Mittwoch, 26. Mai 1999: Ab morgen Donnerstag wieder Kursschiffe auf dem Thunersee
In den nächsten Tagen ist nach Angaben der Kantonalen Arbeitsgruppe «Schnee-Wasser» warmes Frühsommerwetter zu erwarten: Die Gewitterneigung ist laut Informationsbulletin von heute Mittwoch bis Samstag gering: «Lokale Gewitter sind aber nicht ausgeschlossen.» Am Sonntag seien lokal teils kräftige Gewitter zu erwarten. Die Nullgradgrenze liege heute auf über 3400 Meter über Meer und steige in den nächsten Tagen noch deutlich an. Ab morgen Donnerstag soll auch auf dem Thunersee die Kursschiffahrt wiederaufgenommen werden.
Mittwoch, 26. Mai 1999: 30’000 Franken für Lawinengeschädigte
Die Lawinengeschädigten in den Amtsbezirken Interlaken und Oberhasli sollen durch die Bödeligemeinden mit 30’000 Franken unterstützt werden. Interlaken und Matten haben ihren Anteil beschlossen. Sobald auch der Unterseener Beschluss vorliegt, werden die Gemeinden und die Bevölkerung über das weitere Vorgehen informiert.

Mittwoch, 26. Mai 1999: Gemeindeschreiber besuchten Renov-Werkstatt
Eine stattliche Anzahl von Gemeindeschreibern aus den Amtsbezirken Interlaken und Oberhasli hat sich an Ort und Stelle über die Renov-Werkstatt in Interlaken informieren lassen. Auch Geselliges stand in den ersten Monaten dieses Jahres auf dem Programm.
Dienstag, 25. Mai 1999: Ehefrau aus nächster Nähe erschossen
Ein 70jährige Mann aus Habkern, der am Pfingstmontag in Thun seine Ehefrau erschossen und in Seftigen den Mann seiner Stieftochter und deren Sohn verletzt hat, war laut einer Medienmitteilung vom Dienstagabend bereits im April zuerst in Polizeihaft und dann vorübergehend im fürsorgerischen Freiheitsentzug: «Dies, nachdem er offenbar gegenüber einer Drittperson Drohungen gegen seine Ehefrau ausgestossen hatte.»
Dienstag, 25. Mai 1999: Nach dem Hochwasser brauchen Fische unsere Hilfe
Nach dem Hochwasser drohen viele Wassertiere und Fische in den neben den Hauptgewässern verbleibenden und langsam austrocknenden Wasserlachen zu verenden: Das kantonale Amt für Natur bittet die Bevölkerung laut einem Communiqué um Mithilfe bei der Schadensbegrenzung.
Dienstag, 25. Mai 1999: Schiffahrt mit rund 300’000 Franken Einnahmenausfall
Der Wettercharakter ändert sich gegenüber den letzten Wochen grundlegend: Die Gewitterneigung nimmt laut Bulletin der Kantonalen Arbeitsgruppe «Schnee-Wasser» von heute Dienstag zu: «Örtlich kann es zu starken Niederschlägen kommen.» Die Nullgradgrenze steige am Mittwoch auf über 3500 Meter. Eine Prognose zum Verhalten des Wasserstandes insbesondere am Thunersee ist nach Angaben des BLS-Schiffsbetriebes vom Dienstagnachmittag äusserst schwierig: «Zusammen mit den Fachstellen sind wir am eruieren, wann und unter welchen Bedingungen die Schiffahrt auf dem Thunersee wieder aufgenommen werden kann.» Den täglichen Einnahmenausfall bezeichnet Peter Ochsenbein, Leiter des Schiffsbetriebs BLS, als gravierend: Der Ausfall belaufe sich zurzeit auf insgesamt etwa 300’000 Franken.
Dienstag, 25. Mai 1999: Jungfraubahnen mit der höchsten je erzielten Cashflow-Rendite
Bei einem Konzerngewinn von 13,9 Millionen Franken und einem Cashflow von 27,8 Millionen Franken zeigt sich die Jungfraubahn-Gruppe mit dem Ergebnis des Jahres 1998 «recht zufrieden», obschon dieses rund Franken 900’000 hinter dem Vorjahr zurückliege. Erwin Reinhardt, Präsident des Verwaltungsrates der Jungfraubahn Holding AG, wertet das Ergebnis als erfreulich. Reinhardt tritt nach der Generalversammlung am kommenden 15. Juni zurück, weil er die im Organisationsreglement festgesetzte Altersgrenze erreicht hat: Als sein Nachfolger sei das bisherige Ausschussmitglied Georg Krneta vorgesehen.
Dienstag, 25. Mai 1999: Familiendrama mit versuchter Selbsttötung
Nach mehreren Schüssen auf Familienangehörige hat am Pfingstmontag ein 70jähriger Mann – er hatte überdies gedroht, sein Wohnhaus in Habkern zu zerstören – die Waffe gegen sich selber gerichtet. Seine 65jährige Ehefrau ist tot, der Stiefsohn, dessen Sohn und der Mann selber erlitten Verletzungen. Alle Verletzten befinden sich laut einem Communiqué der Untersuchungsbehörden in Spitalpflege.
Pfingstmontag, 24. Mai 1999: «Vorsätzliche Brandstiftung nicht auszuschliessen»
Die polizeilichen Ermittlungen im Zusammenhang mit einem Grossbrand vom Samstagmorgen in Interlaken haben laut einem Communiqué vom Pfingstmontagabend ergeben, dass Brandstiftung nicht auszuschliessen sei: «Die Kantonspolizei Bern sucht in diesem Zusammenhang einen südländisch sprechenden, etwa 40jährigen Mann mit auffällig hinkendem Gang.»
Pfingstmontag, 24. Mai 1999: Oberhasli von starken Niederschlägen heimgesucht
Zuerst verschärft, dann stetig entspannt – so kann die Hochwassersituation im Kanton Bern über die Pfingstfeiertage laut Situationsbericht der Kantonspolizei zusammengefasst werden: «Jetzt folgt die lange Phase der Wiederinstandstellung.» Entspannt habe sich am Pfingstmontag die Lage im Oberhasli, doch die grossen Schäden blieben.
Pfingstmontag, 24. Mai 1999: Pegel der Oberländer Seen weiter gefallen
Die Wasserstände der beiden grossen Oberländer Seen sind in der Nacht auf Pfingstmontag  weiter zurückgegangen.
Pfingstmontag, 24. Mai 1999: Alpinistin bei Bergunfall am Morgenhorn getötet
Eine 36jährige Alpinistin aus dem Raum Konstanz ist am Pfingstsonntag am Morgenhorn abgestürzt und tödlich verletzt worden.
Pfingstsonntag, 23. Mai 1999: Mehrere Erdrutsche und Rüfenniedergänge
Mehrere Erdrutsche und Rüfenniedergänge haben laut Situationsbericht der Kantonspolizei vom Sonntagnachmittag um 16 Uhr im Oberland Strassen und Bahnlinien verschüttet und so den Verkehr behindert. Die gesamte Schiffahrt auf dem Nidau–Büren-Kanal und auf dem Zihlkanal ist nach Polizeiangaben untersagt. Die Linienschiffahrt auf dem Bielersee sei in stark reduzierter Form am Sonntag wieder aufgenommen worden: «Die allgemeine Hochwasserlage im Kanton Bern bleibt stabil – insgesamt hat sich die Lage leicht entspannt.»
Samstag, 22. Mai 1999: Verkehrsbehinderungen durch Erdrutsche im Amt Interlaken
Der intensive Regen vom Freitagabend und Samstagvormittag hat  bewirkt, dass im Amtsbezirk Interlaken teilweise Strassen und Bahnlinien verschüttet wurden.  Die Pegel von Thunersee und Brienzersee steigen infolge der starken Niederschläge der vergangenen Nacht und vom Samstagmorgen wieder an: Die Wehrdienste der anliegenden Gemeinden im Amt Interlaken wurden laut einem Mediencommuniqué des Regierungsstatthalters in erhöhte Bereitschaft versetzt.

Samstag, 22. Mai 1999: Zwei Verletzte bei Grossbrand in Interlaken
In der Nacht auf Samstag sind bei einem Grossbrand in einem Wohn- und Geschäftshaus in Interlaken zwei Personen  verletzt worden. Mehrere Personen mussten laut einem Communiqué des Regierungsstatthalters von Interlaken und der Kantonspolizei evakuiert werden. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf über zwei Millionen Franken. – Bild: Im Laufe des Samstagnachmittags hat ein Bagger die einsturzgefährdete Brandruine abgebrochen. (Foto: Peter Schmid)
Samstag, 22. Mai 1999: Drei Verletzte bei Frontalkollision in Interlaken
Bei einer Frontalkollision sind am Samstagmorgen im Bereich Lütscheren in Interlaken zwei Autos frontal zusammengestossen: Drei Personen mussten nach Angaben der Kantonspolizei mit zum Teil schweren Verletzungen ins Spital überführt werden.
Samstag, 22. Mai 1999: Zivilschutzeinsätze an vielen Fronten
Der Zivilschutz werde gebraucht und könne sich nicht über mangelnde Einsätze beklagen: Im vergangenen Februar wurde dieser Organisation laut einem Communiqué des eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) vom Freitag durch den «Lawinenwinter» der grösste Einsatz ihrer Geschichte beschert: «Mitte Mai begannen dann die Aufräum- und Instandstellungsarbeiten durch Zivilschützer in den Lawinengebieten und während den letzten neun Tagen standen tausende Zivilschützer im Hochwassereinsatz.» Schon zeichne sich ein weiterer Einsatz ab – die Aufnahme und Betreuung von Flüchtlingen in Zivilschutzanlagen.
Freitag, 21. Mai 1999: Computerverbindungen im Verkehrsprüfzentrum Berner Oberland durch Hochwasser unterbrochen
Die Hochwassersituation in Thun wirkt sich auch auf den Betrieb des Verkehrsprüfzentrums Berner Oberland in Thun aus: Durch den Unterbruch der Computerzuleitungen können bei der Fahrzeugzulassung bis Ende Mai 1999 nur beschränkte Dienstleistungen angeboten werden.
Freitag, 21. Mai 1999: Hochwasser: Vorsichtiger Optimismus für die Pfingsttage
Auf Grund der etwas positiveren Wetterentwicklung legen die Fachleute bezüglich der Hochwassersituation im Kanton Bern für die Pfingsttage einen vorsichtigen Optimismus an den Tag. Die gesamte Schiffahrt auf dem Nidau–Büren-Kanal und neu auch auf dem Zihlkanal sei untersagt:  Die Linienschiffahrt auf dem Bielersee wird laut Situationsbericht der Kantonspolizei vom Freitagabend, 18.30 Uhr, in stark reduzierter Form am Sonntag wieder aufgenommen. Der Flugbetrieb in Bern-Belp werde voraussichtlich am kommenden Mittwoch, 26. Mai 1999, wiederaufgenommen.
Freitag, 21. Mai 1999: Wasserstände der Oberländer Seen erneut gefallen
Die heute Freitagmorgen um 6.30 Uhr gemessenenen Wasserstände der beiden grossen Oberländer Seen sind laut Tagesbulletin der Landeshydrologie und -geologie (LHG) (in Klammern die Werte der Vortage) erneut gefallen: Bei der Messstation Spiez sank der Wasserspiegel des Thunersees um fünf Zentimeter auf 558,49 (558,54/558,66/558,80) Meter über Meer. Der in Ringgenberg gemessene Wasserstand des Brienzersees fiel um sieben Zentimeter auf 564,70 (564,77/564,82/564,89) Meter.

Donnerstag, 20. Mai 1999: Ab morgen Freitag wieder Schiffahrt auf dem Brienzersee
Ab Freitagmorgen wird die seit einer Woche eingestellte Schiffahrt auf dem Brienzersee laut einer Medienmitteilung der Bezirksführungsorganisation Interlaken mit verschiedenen Auflagen wieder aufgenommen: «Insbesondere im Aarekanal wird mit verminderter Geschwindigkeit gefahren, um die Uferzonen nicht mit Wellenschlag zu gefährden.»

Donnerstag, 20. Mai 1999: «Die Hochwasserlage bleibt weiter kritisch»
Auch wenn die Intensität der Niederschläge geringer gewesen sei als zunächst befürchtet, bleibe die Hochwassersituation im Kanton Bern weiter kritisch: «Die Fachleute beurteilen die Gefahr von spontanen Hangrutschungen als sehr hoch», heisst es im Situationsbericht der Kantonspolizei von heute Donnerstagnachmittag. Auf dem Brienzersee soll der seit dem 14. Mai wegen des Hochwassers eingestellte Schiffsbetrieb morgen Freitag wieder aufgenommen werden.

Donnerstag, 20. Mai 1999: Wasserstände in den Oberländer Seen weiter gefallen
Die Wasserstände der beiden grossen Oberländer Seen sind laut Tagesbulletin der Landeshydrologie und -geologie (LHG) von heute Donnerstag (in Klammern die Werte der beiden Vortage) weiter gefallen: Bei der Messstation Spiez fiel der Wasserspiegel des Thunersees auf 558,54 (558,66/558,80) Meter über Meer. Der in Ringgenberg gemessene Wasserstand des Brienzersees sank auf 564,77 (564,82/(564,89) Meter.

Donnerstag, 20. Mai 1999: Automobilist nach Unfall auf der A6 gestorben
Ein 28jähriger Automobilist, der am Mittwochnachmittag in Thun auf der Autobahn A6-Süd, ausgangs Allmendtunnel Richtung Bern, seitlich in eine Mauer geprallt war und sich dabei schwerste Verletzungen zugezogen hatte, ist in der Nacht auf Donnerstag laut einem Communiqué der Kantonspolizei im Spital gestorben.

Mittwoch, 19 Mai 1999: «Neue Gefahr droht von anschwellenden Bächen»
Die Gewitter, die am Mittwoch in verschiedenen Teilen des Kantons Bern eingesetzt haben, erhöhen laut dem aktualisierten Situationsbericht der Kantonspolizei von 18 Uhr die Gefahr von Hangrutschen: «Es muss nach Angaben der Fachleute auch damit gerechnet werden, dass anschwellende Bäche im ganzen Alpen- und Voralpengebiet sowie im höheren Mittelland mit ihrem Geschiebe über die Ufer treten.»

Mittwoch, 19 Mai 1999: Heimberger Zivilschutz im Haslital
Der Zivilschutz Heimberg hat während einer Woche Aufräumarbeiten im Haslital geleistet. Bedingt durch die Hochwassersituation in der Region Thun konnten allerdings weniger Kräfte als geplant eingesetzt werden.

Mittwoch, 19. Mai 1999: «Niederschlagsmengen gehen zurück»
Die Wetterprognose für die kommenden Tage zeigt laut einem Communiqué der kantonalen Arbeitsgruppe «Schnee-Wasser» weniger kritische Werte als an den Vortagen prognostiziert. Nach wie vor seien heute Mittwoch im ganzen Kantonsgebiet laut dem am späteren Nachmittag per Fax verbreiteten Bulletin von neun Uhr vormittags auch starke Gewitter zu erwarten: «Die Wahrscheinlichkeit von Hang- und Gerinneprozessen ist damit hoch.»

Mittwoch, 19. Mai 1999: Eingangsbereich des Friedhofs Ringgenberg neu gestaltet
Mit Kosten von 48'000 Franken ist der Eingangsbereich des Friedhofs Ringgenberg neu gestaltet und dabei mit einem zusätzlichen Eingang und einer rollstuhlgängigen Rampe versehen worden.

Mittwoch, 19. Mai 1999: Hauptstrasse bei Faulensee wieder offen
In den vom Hochwasser betroffenen oder neu gefährdeten Gebieten im Kanton Bern hat laut einem akutalisierten Situationsbericht der Kantonspolizei vom späteren Mittwochvormittag weiterhin die Schadensbegrenzung erste Priorität. Die Hauptstrasse Spiez–Interlaken über Faulensee ist nach Polizeiangaben am Dienstagabend um 20 Uhr für den Verkehr wieder geöffnet worden.
Mittwoch, 19 Mai 1999: Gegen «lautstarkes Inbetriebsetzen von Radio- und Musikapparaten»
Das Naturschutzgebiet im Bereich Parkbad Münsingen soll laut einer Medienmitteilung konsequent geschützt und Open-Air-Organisatoren keine Ausnahmebewilligung erteilt werden: «Die Volkswirtschaftsdirektion weist in diesem Sinne eine Beschwerde gegen die durch das Kantonale Naturschutzinspektorat verfügte Bewilligungsverweigerung ab.»

Dienstag, 18. Mai 1999: «Erste Priorität hat die Schadensbegrenzung»
Im Kanton Bern haben die Gemeinde- und Bezirksführungsorgane in den vom Hochwasser betroffenen oder neu gefährdeten Gebieten am Dienstag laut Situationsbericht der Kantonspolizei «die erforderlichen Massnahmen und Arbeiten weitergeführt, um gegen eine allfällige Lageverschlechterung möglichst gewappnet zu sein». Erste Priorität gelte der Schadensbegrenzung.

Dienstag, 18. Mai 1999: «Massenkollision» in Ringgenberg
Auf regennasser Fahrbahn sind heute Dienstag gegen die Mittagszeit auf der Höhe des Ringgenberger Möbelhauses Allenbach an der Hauptstrasse vier Personenwagen in eine Kollision verwickelt worden. Dabei entstand etwelcher Blechschaden.

Dienstag, 18. Mai 1999: Das Katastropenhilfebataillon 2 hilft in Bern, Thun und Belp
Auf Antrag von Generalstabschef Korpskommandant Hans-Ulrich Scherrer hat das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) entschieden, das Katastrophenhilfebataillon 2 für den Assistenzdienst in den von Hochwasser betroffenen Regionen Bern-Belp sowie Thun und Umgebung aufzubieten. Das im Rahmen der «Armee 95» geschaffene Bataillon kommt laut einem Mediencommuniqué erstmals in einem Ernstfall zum Einsatz.
Montag, 17. Mai 1999: Ringgenberger Freundschaftsbaum grünt
Es grünt lindengrün in Ringgenberg-Goldswil: Eine in der Nähe des einstigen Schützenhauses am 18. September vergangenen Jahres als Freundschaftsbaum  gepflanzte, gegen vier Meter hohe Linde hat den Winter offenbar gut überstanden und treibt kräftig Blätter.
Montag, 17. Mai 1999: «Höchste Alarmbereitschaft an neuralgischen Stellen»
Die Hochwasserlage im Kanton Bern hat sich am Montag laut Situationsbericht der Kantonspolizei vorübergehend etwas stabilisiert. Aufgrund der von der kantonalen Arbeitsgruppe Schnee-Wasser erarbeiteten Prognose werde jedoch höchste Alarmbereitschaft an allen neuralgischen Stellen erstellt: «Verschiedene Verkehrsverbindungen bleiben gesperrt, der Flughafen Bern-Belp ist weiterhin geschlossen.»
Montag, 17. Mai 1999: Fachleute erwarten eine neue neue Hochwasserwelle
Die Hochwassersituation im Kanton Bern bleibt kritisch: Die vom Kanton eingesetzte Arbeitsgruppe «Schnee-Wasser» sagt laut einem Communiqué für die kommenden Tage erneut hohe Zuflüsse von Schmelz- und Niederschlagswasser in die Oberländer Seen voraus. «Ab Mittwochmittag, 19. Mai 1999, ist deshalb von Seiten der Führungsorgane im ganzen Berner Oberland und in den Gemeinden entlang der Flüsse höchste Alarmbereitschaft erforderlich, wie die Arbeitsgruppe mitteilt.»
Montag, 17. Mai 1999: Schussabgabe nach verbaler Auseinandersetzung in Interlaken
Ein 20jähriger Mann hat am Sonntagabend in Interlaken im Verlauf einer verbalen Auseinandersetzung einen Schuss aus einer Faustfeuerwaffe abgegeben: «Verletzt wurde niemand», teilen das Untersuchungsrichteramt IV Berner Oberland und die Kantonspolizei Bern mit. Der Schütze habe angehalten werden können.
Montag, 17. Mai 1999: «Nur noch zwei Dutzend Zivilstandsämter im Kanton Bern»
Ab Anfang Januar 2000 wird es im Kanton Bern nur noch 24 kantonale Zivilstandsämter geben: Die Gebietseinteilung der neuen Zivilstandskreise entspricht laut einem Communiqué vom Montag im wesentlichen den heutigen Amtsbezirken: «Die Gemeinden können auf eigene Kosten eine Zweigstelle des kantonalen Zivilstandsamts führen und den Brautpaaren weiterhin ein Trauungslokal zur Verfügung stellen.»
Montag: 17. Mai 1999: Weltmeisterschaften von muskelbetriebenen Leichtfahrzeugen im Raum Interlaken
Im kommenden August finden in Interlaken die offiziellen Weltmeisterschaften der «Human Powered Vehicles» (HPV) statt: Diese erstmals in der Schweiz veranstalteten Weltmeisterschaften finden nach Angaben des «Vereins zur Förderung umweltschonender Fortbewegungstechnik insbesondere muskelkraftbetriebener, abgasfreier Leichtfahrzeuge» auf dem Flugplatz Interlaken (Arena) und auf dem Brienzersee statt. Es seien je zehn Rennen zu Land und zu Wasser geplant, und zwar die Wasserrennen am 14. und 15. August 1999, die Landrennen vom 18. bis 22. August.
Sonntag, 16. Mai 1999: Hochwassersituation hat sich vorübergehend etwas stabilsiert
Dank einer Wetterbesserung am Sonntag hat sich die Hochwassersituation im Kanton Bern laut Situationsbericht der Kantonspolizei vorübergehend etwas stabilisiert: «Die Wetterprognosen und das zu erwartende Schmelzwasser, die Bewältigung der bestehenden Lagen in Thun, Belpmoos und Bern sowie die Problembereiche Abwasser und Trinkwasser sorgen weiterhin für eine äusserst angespannte Lage.» Sie werde noch einige Zeit andauern. Am Sonntag wurden die Arbeiten der Helfer laut Kantonspolizei an verschiedenen Orten durch Schaulustige behindert.
Sonntag, 16. Mai 1999: Sechsjährige während Turntraining getötet
Ein sechsjähriges Mädchen hat während einem Turntraining in Zweisimmen schwere Verletzungen erlitten, denen es laut einem Mediencommuniqué des Jugendgerichtspräsidenten Berner Oberland und der Kantonspolizei in der Nacht auf Samstag im Spital erlag.
Samstag, 15. Mai 1999: Der Flughafen Bern-Belp steht  unter Wasser
Nach wie vor kritische Hochwassersituation im Kanton Bern: Schwerpunkte liegen laut einem Medienbericht der Kantonspolizei in Thun und Bern: «Wesentlich verschärft hat sich die Lage im Gebiet Belpmoos, wo am Freitagabend der Flugbetrieb vollständig eingestellt werden musste.» Stabil sei demgegenüber die Lage im Seeland. Der Thunerseepegel erreichte am Samstagnachmittag mit 559,17 Meter über Meer einen neuen Höchststand.
Samstag, 15. Mai 1999: Über tausend Zivilschutzleute im Dauereinsatz
Gleichzeitig mit anlaufenden Aufräumarbeiten der Lawinenschäden im Alpenraum stehen laut einem Communiqué seit Mittwoch in mehreren Kantonen der deutschen Schweiz über tausend Angehörige des Zivilschutzes gegen die Hochwasser im Einsatz.
Freitag, 14. Mai 1999: Zweihundert Armeeangehörige im Hochwassereinsatz
Das Schwergewicht der Hochwasserschäden im Kanton Bern liege nach wie vor im Berner Oberland und in der Stadt Bern: «Ein drittes grösseres Schadengebiet betrifft den Raum Belp-Kehrsatz», führte die Kantonspolizei Bern in ihrem Bericht über die Hochwassersituation von heute Freitagabend, 18 Uhr, aus: «Neben den Wehrdiensten und Zivilschützern sind am Freitag Nachmittag je hundert Soldaten der Rettungstruppen-Rekrutenschule aus Genf nach Bern und Thun verlegt worden.» Weitere gefährdete Gebiete seien vor allem der Hagneckkanal und der Bielersee.
Freitag, 14. Mai 1999: Pegel des Thunersees auf neuem Jahrhunderthöchststand
Ein Schwergewicht der Hochwasserschäden im Kanton Bern lag am Freitagmittag nach wie vor im Berner Oberland: In Gwatt musste nach Angaben von der Kantonspolizei ein Altersheim wegen des Hochwassers evakuiert werden. Die Autostrasse A8 Interlaken–Spiez sei am Freitagmorgen für mehrere Stunden gesperrt worden: «Wegen Belagsschäden in der Seebachunterführung musste die Autostrasse A8 in Fahrtrichtung Spiez von etwa 5 bis 10.30 Uhr gesperrt werden. Die Schiffahrt auf Thuner- und Brienzersee wurde laut Radiomeldungen wegen des hohen Wasserstandes eingestellt. Der Pegel des Thunersees erreichte am Freitagnachmittag einen neuen Jahrhunderthöchststand.
Freitag, 14. Mai 1999: Bergwanderweg Schynige Platte–Faulhorn wird saniert
An die Kosten von insgesamt 600’000 Franken für die Sanierung des Bergweges Schynige Platte–Faulhorn leistet der Kanton Bern einen laut einer Kurzinformation aus dem Regierungsrat einen Beitrag von rund 181’000 Franken.
Donnerstag, 13. Mai 1999: Prekäre Hochwassersituation vor allem im Raum Thun
Das Hochwasser hat im Kanton Bern vor allem in der Region Thun zu einer prekären Situation geführt. Ein Haus musste am Donnerstag laut einem Mediencommuniqué der Kantonspolizei vom späteren Nachmittag evakuiert werden. Mehrere Schadenmeldungen seien auch aus der Region Bern und aus dem Emmental eingegangen.
Donnerstag, 13. Mai 1999: Thunersee stellenweise über die Ufer getreten
Als Folge der Schneeschmelze und nach intensiven Regenfällen ist es an verschiedenen Orten im Berner Oberland zu Hochwasser und Erdrutschen gekommen.
Donnerstag, 13. Mai 1999: Staub-Niederschlag in Uetendorf: Schäden an Gebäuden und Autos Bei einem in Uetendorf am Mittwochmittag vom Himmel gefallenen weissen Staub handle es sich um ein als Quellstärke bezeichnetes Pulver: Der Staub hat sich laut einem Communiqué des Regierungsstatthalters von Thun und der Kantonspolizei Bern im Kontakt mit Feuchtigkeit verfestigt und beträchtliche Schäden an Gebäuden und Autos angerichtet: «Es handelte sich um ungiftige Quellstärke aus der Landwirtschaftlichen Genossenschaft.»
Donnerstag, 13. Mai 1999: «Solidarität innerhalb des Berner Oberlandes beeindruckend»
Der Thuner Regierungsstatthalter Anton Genna bezeichnet den bevorstehenden Einsatz des Heimberger Zivilschutzes beim Beheben von Lawinenschäden im Oberhasli  als überaus sinnvoll. Erfreulicherweise hätten auch viele andere Gemeinden aus dem Amtsbezirk Thun spontan solche und ähnliche Einsätze geleistet oder in Aussicht gestellt: «Die Solidarität innerhalb des Berner Oberlandes ist beeindruckend. Die Bevölkerung im Oberhasli, die der Natur noch stärker ausgesetzt ist als wir rund um Thun, verdient unsere Unterstützung.»
Mittwoch, 12. Mai 1999: Hochwasser und Erdrutsche
Als Folge der Schneeschmelze und nach den intensiven Regenfällen der letzten Nacht ist es heute Mittwoch, 12. Mai, an verschiedenen Orten im Berner Oberland und im Emmental zu Hochwasser und Erdrutschen gekommen. Der Spiegel des Thunersees ist bis nahe an die Hochwassergrenze angestiegen.
Mittwoch, 12. Mai 1999: Markus Wyss neuer Kreisoberingenieur im Berner Oberland
Der 38jährige Bauingenieur Markus Wyss aus Steffisburg wird neuer Kreisoberingenieur für das Berner Oberland im kantonalen Tiefbauamt. Er tritt Anfang September die Nachfolge von Peter Teuscher an, der auf Anfang Juni den Kanton verlässt.
Mittwoch, 12. Mai 1999: «Drei Stunden Wartezeit sind zuviel»
Stellungnahme des Interlakner Bauingenieurs Werner Prantl, Projektverfasser der Studie «Unterführung Westbahnhof».
Mittwoch, 12. Mai 1999: Auf dem Gündlischwander Autodach
Auf dem wohligwarmen Blechdach eines Autos in Gündlischwand hat an einem mittelprächtigen Maientag zwar ein Raubtier furchterregend gegähnt, doch handeltes es sich dabei nicht etwa um einen Berner Oberländer Schneeleoparden ...
Dienstag, 11. Mai 1999: Hochspannungsleitung an der Grimselstrasse bald repariert
In der Tschingelmad zwischen Guttannen und Handegg ist ein am vergangenen 21. Februar durch eine grosse Staublawine umgerissener und zerstörter Strommast der internen Leitung der Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) von der Gerstenegg beim Räterichsbodensee zur Netzkuppelstation Innertkirchen durch eine neue, 35 Meter hohe Stahlkonstruktion ersetzt worden. Die Kosten für die Wiederinstandstellung dürften sich nach KWO-Angaben zwischen 300’000 und 400’000 Franken bewegen.
Dienstag, 11. Mai 1999: Autos statt weidende Schafe im Zentrum von Interlaken?
Baugesuch für 21 neue Parkplätze im Interlakner Zentrum: Noch bis 1. Juni 1999 läuft die Einsprachefrist für ein Parkplatz-Baugesuch der Einwohnergemeinde Interlaken. Zwischen dem Kino Rex an der Centralstrasse und dem bestehenden Parkplatz «Flückmätteli» sollen künftig auf einem 537 Quadratmeter grossen Grundstück, das der Ersparniskasse des Amtsbezirks Interlaken (EKI) gehört, 21 Personenwagen abgestellt werden können.
Montag, 10. Mai 1999: Fünf Rasern den Führerausweis abgenommen
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Autobahn A6-Nord hat die Kantonspolizei Bern am Freitagabend fünf Automobilisten den Führerausweis an Ort und Stelle abgenommen. 19 weitere Autofahrer werden laut einem Mediencoummuniqué verzeigt.
Montag, 10. Mai 1999: Der Heimberger Zivilschutz räumt im Urbachtal
Die Zivilschutzorganisation Heimberg will der Gemeinde Innertkirchen vom 17. bis 21. Mai mit rund 300 Manntagen bei der Behebung von Lawinenschäden im Urbachtal helfen.
Sonntag, 9. Mai 1999: Nach dem Lawinenwinter ist es Frühling geworden
Auch im schmucken Brienzerseedorf Oberried, das im vergangenen Februar und auch noch anfangs März – derweil Bahn und Kantonsstrasse wegen der grossen Lawinengefahr gesperrte waren – zeitweise nur noch mit dem Schiff erreichbar war, grünt und blüht es.
Sonntag, 9. Mai 1999: Kenianische Siege am GP von Bern
Beim Grand Prix von Bern – zehn Meilen beziehungsweise 16,093 Kilometer – hat die 25jährige Kenianerin Lornah Kiplagat mit 53 Minuten und 29,2 Sekunden am Samstag einen neuen Streckenrekord aufgestellt. Auch bei den Männern siegte – vor dem Äthiopier Tesfaye Ediche und dem Schweizer Stéphane Schweickhardt - mit Shem Kororia ein Kenianer. Als beste Läuferinnen  aus dem Berner Oberland kamen Mirjam Schmocker aus Thun auf Rang 10 und Yvonne Rüger aus Meiringen auf Platz 12. Bei den Männern erreichte Martin von Känel aus Reichenbach Rang 11.
Samstag, 8. Mai 1999: «Echtes Landschaftstheater auf dem Ballenberg»
Der Theatersommer 1999 auf dem Ballenberg verspreche ein ganz besonderes Erlebnis zu werden: Mit der Produktion «Das Fähnlein der sieben Aufrechten» nach der Novelle von Gottfried Keller, heisst es in einer Medienmitteilung, werde wieder ein Schweizer Stück aufgeführt und echtes Landschaftstheater geboten. Übermorgen Montag, 10. Mai 1999, beginnt laut der Medienmitteilung der Vorverkauf.
Samstag, 8. Mai 1999: Neue Badesaison im Strandbad Burgseeli eröffnet
Zeitweise strömender Regen hin oder her – eine kleine Gruppe von Stammbadegästen hat sich am Samstag im Naturstrandbad Burgseeli in Ringgenberg-Goldswil eingefunden, um bei Bademeister Hanspeter Winkler die Saisonkarten zu erneuern.
Samstag, 8. Mai 1999: Jubiläumsausstellung 75 Jahre «Golden Pass»in Interlaken
Die im Jahr 1924 gegründete Vereinigung «Golden Pass» – damals konnte die Strecke von Luzern nach Interlaken und via Jungfraujoch nach Montreux erstmals mit der Eisenbahn zurückgelegt werden – feiert während drei Tagen, das heisst seit gestern Freitag bis morgen Sonntag, 7. bis 9. Mai 1999, jeweils 10 bis 18 Uhr, mit einer Jubiläumsausstellung im Bahnhof Interlaken Ost ihr 75jähriges Bestehen.
Freitag, 7.  Mai 1999: Interlaken West: Täglich drei Stunden vor geschlossenen Barrieren
Die Barrieren beim Bahnübergang Interlaken West senken und heben sich pro Tag imWochendurchschnitt 81mal, an Wochenenden 74mal: Die Schranken sind nach Angaben der BLS Lötschbergbahn AG, die im Lauf des vergangenen Monats April Messungen durchgeführt hat, im Durchschnitt 178 Minuten pro Tag geschlossen.
Freitag, 7.  Mai 1999: Weniger als 10’000 Arbeitslose im Kanton Bern
Gemäss den Erhebungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Arbeit (BWA) waren Ende April 1999 105’912 Arbeitslose eingeschrieben, 8161 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank damit von 3,1 Prozent im März auf 2,9 Prozent im Berichtsmonat. Auch im Kanton Bern ist die Zahl der Arbeitslosen weiter zurückgegangen und sank – erstmals seit dem Jahr 1992 – auf unter 10’000: Gegenüber dem vorangegangenen Monat März ging die Zahl der Arbeitslosen von 10’844 Personen um 927 auf 9917 zurück. Die Arbeitslosenquote im Kanton Bern verringerte sich dadurch von 2,2 auf 2,0 Prozent.
Donnerstag, 6. Mai 1999:Das ausgerissene Kalb «Lohner» ist wieder daheim
Das viermonatige Stierkalb «Lohner», welches am Dienstagabend in  Zwieselberg entlaufen war, ist wieder daheim: Es konnte laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei am Mittwochabend wohlbehalten in Gwatt eingefangen werden.
Donnerstag, 6. Mai 1999: Natels aus «mehrheitlich unverschlossenen» Autos gestohlen
Die Kantonspolizei in Thun hat fünf Personen – vier Männer und eine Frau – festgenommen: Drei von ihnen werden laut einer Medienmitteilung beschuldigt, zahlreiche Diebstähle aus Autos verübt zu haben. Zwei weiteren Personen würden der Kauf beziehungsweise Verkauf von Diebesgut zur Last gelegt.
Donnerstag, 6. Mai 1999: Ende des Plastiktunnels in Sicht
Der Goldeysteg, eine mutmasslich um das Jahr 1903 gebaute Fussgängerverbindung über die Aare von Interlaken nach Unterseen, kann voraussichtlich ab Mitte Juni wieder benützt werden. Anfangs März war damit begonnen worden, den gut 50 Meter langen Fussgängersteg mit je hälftig von Interlaken und Unterseen getragenen Kosten von 320’000 Franken zu sanieren: Jahrzehntelang hatte an der Brücke der Rost genagt.
Mittwoch, 5. Mai 1999: Viermonatiges Kalb in Zwieselberg entlaufen
Das vier Monate alte Muni-Kalb «Lohner» aus Zwieselberg ist am Dienstagabend entlaufen: Das Tier wird seither laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Bern vermisst.
Mittwoch, 5. Mai 1999: Sieben Meter tiefe Baugrube am «Raeuberegge» in Unterseen
In rund zweieinhalb Monaten sind nach dem Spatenstich vom Dienstag, 16. Februar 1999, am «Raeuberegge» in Unterseen eine sieben Meter tiefe Baugrube ausgehoben und 9000 Kubikmeter Erdreich abgeführt worden. In den vergangenen Tagen ist eine 380 Quadratmeter grosse Fundamentplatte betoniert worden, und weitere 300 Quadratmeter sind bis Ende dieser Woche vorgesehen. Bis im kommenden August soll die mit Baukosten von rund 3,5 Millionen Franken geplante Überbauung im Rohbau vollendet sein, und bereits am 1. November will ein Sportgeschäft einziehen.
Mittwoch, 5. Mai 1999: Neues Ringgenberger Reservoir kostet 2,3 Millionen Franken
Der Ringgenberger Gemeinderat hat vom Projekt und der Kostenberechnung für das neue Wasserreservoir im Muri Kenntnis genommen.  Das neue Reservoir – inklusive neuer Zuleitungen von den Quellen Lauterbrunnen und Kohlgrube sowie einer neuen Einspeisung in das Verteilnetz im Gebiet Hagen – wird  Kosten in der Grössenordnung von 2,3 Millionen Franken verursachen.
Dienstag, 4. Mai 1999: Der Mai ist gekommen ...
... die Bäume schlagen aus – und wer nicht gerade unter Heuschnupfen leidet, kann sich – auch wenn nicht immer eitel Sonnenschein herrscht – an blühenden Wiesen und  Bäumen erfreuen.
Dienstag, 4. Mai 1999: Jubiläumsausstellung 75 Jahre «Golden Pass» in Interlaken Ost 
Die im Jahr 1924 gegründete Vereinigung «Golden Pass» – damals konnte die Strecke von Luzern nach Interlaken und via Jungfraujoch nach Montreux erstmals mit der Eisenbahn zurückgelegt werden – feiert während drei Tagen vom kommenden Freitag bis Sonntag, 7. bis 9. Mai 1999, jeweils 10 bis 18 Uhr, mit einer Jubiläumsausstellung im Bahnhof Interlaken Ost ihr 75jähriges Bestehen.
Montag, 3. Mai 1999: Die Schneeschmelze bringt es an den Tag
Während auf ausgeaperten Wiesen in Guttannen ganze Krokusteppiche erblüht sind, wird das ganze Ausmass der Lawinenschäden erst mit der Schneeschmelze sichtbar. Auf Freitagabend, 21. Mai, lädt das Initiativkomitee einer Spendenaktion zugunsten der Lawinengeschädigten im Oberland Ost zu einer grossen Benefiz-Veranstaltung ein.
Montag, 3. Mai 1999: Vergewaltigungsversuch auf dem Friedhof Belp
Im Zusammenhang mit dem Vergewaltigungsversuch an einer jungen Frau vom Freitagabend in Belp gelangen die Untersuchungsbehörden mit einem Fahndungaufruf an die Öffentlichkeit.
Samstag, 1. Mai 1999: Frühlingserwachen am Brienzersee
Mit schon fast sommerlichen Temperaturen ist es pünktlich zu Beginn des Wonnemonats Mai doch noch richtig Frühling geworden. Zwar hat es in den höheren Lagen noch sehr viel Schnee, doch am Brienzersee grünt und blüht es kräftig.
Samstag, 1. Mai 1999: Prachtswetter am Ringgenberger Flohmarkt
Von Geschirr, alten Pfannen, Büchern, Lampen und Kleinmöbeln bis hin zur Gitarre und allerlei Kinderspielzeug: Das Angebot am alljährlichen Flohmarkt der Frauen- und Damenriege Ringgenberg-Goldswil auf dem Aellmetli ist am Samstag bei prächtigem Frühlingswetter einmal mehr auf reges Interesse gestossen.
Samstag, 1. Mai 1999: Geschnitzte Goethe-Figur in Brienz enthüllt
Der vor 250 Jahren geborene Johann Wolfgang von Goethe (1749 bis 1832) ist am Samstagvormittag in Form einer lebensgrossen  geschnitzten Holzfigur im einstigen Wirtshaus zur Tracht, heute Weisses Kreuz – wo Goethe vor 220 Jahren letztmals eingekehrt sein soll –  als Brienzer Stammgast enthüllt worden.
Samstag, 1. Mai 1999: Milchprodukte sollen marktwirtschaftlich hergestellt und verkauft werden
Auch im Berner Oberland sollen Milchprodukte marktwirtschaftlich produziert und verkauft werden und schliesslich – heute Samstag, 1. Mai 1999, tritt die eine neue Milchmarktordnung in Kraft – ohne staatliche Subventionen und Stützungsbeiträge auskommen.
Freitag, 30. April 1999: Saisonstart der Harderbahn mit Fünffrankenbillett
Obschon die Talstation der Harderbahn noch teilweise von einem Baugerüst verdeckt ist und die Restaurierungsarbeiten am geschützten Bauwerk nicht vor dem kommenden Samstag fertig werden: Morgen Samstag, 1. Mai 1999, nimmt die Harderbahn den Betrieb in der neuen Saison auf.
Freitag, 30. April 1999: Leserbrief aus England: «Love Affair with the Bernese Oberland»

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... im April 1999
... im März 1999 / Februar 1999 / Januar 1999 / Dezember 1998 / November 1998 / im Oktober 1998 September 1998 / August 1998 Juli 1998 / Juni 1998 / Mai 1998 / April 1998 / März 1998 / Februar 1998 / Januar 1998 / Dezember 1997  / November 1997 / Oktober 1997 / August und September 1997 / Juli 1997 / Juni 1997 / Mai 1997 / April 1997 / März 1997 / Februar 1997 / Januar 1997 / vom 5. bis 31. Dezember 1996 / vom 1. bis 4. Dezember 1996 / November 1996 / Archiv nach dem 28. Mai bis Ende Oktober 1996 / Archiv vom 4. bis 27. Mai 1996

Veranstaltungen im Sommer 1999 im Berner Oberland

Ringgenberg-Goldswil: Jede Jahreszeit hat ihren Reiz

Ringgenberg hat zu jeder Jahreszeit seinen Reiz: Obschon an sich kein eigentlicher Wintersportort, ist das Dorf am Brienzersee ein  ideal gelegener Ausgangspunkt gleichermassen für Wanderungen wie auch zu den Skigebieten im Oberhasli, auf der Axalp, im Schilthorngebiet und in der Jungfrauregion. – Bild: Blühende Zweige eines Aprikosenbaumes in Ringgenberg am Brienzersee nach einem langen und schneereichen Winter. Im Hintergrund noch tiefverschneite Berge. (Foto: Peter Schmid)

Weitere Infos über Ringgenberg-Goldswil / Veranstaltungen in Ringgenberg-Goldswil im April und Mai 1999



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