Berner Oberl@nd News
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Veranstaltungen im Winter 1998/99 im Berner Oberland / Neu: Veranstaltungen im Sommer 1999
Veranstaltungen in Ringgenberg-Goldswil (Februar und März) / April und Mai 1999

***  Schneebericht Berner Oberland ***  Lawinenbulletin ***

Mittwoch, 31. März 1999: Störfall in Wimmis: Panne in Biogasofen
In einem Biogasofen auf dem Kiestag-Areal/AVAG in Wimmis hat sich in der Nacht auf Mittwoch ein Störfall ereignet. Verletzt wurde niemand, doch entstand Sachschaden in Höhe von mehreren hunderttausend Franken.

Mittwoch, 31. März 1999: Bei den Buslinien im Raum Interlaken bleibt vorläufig alles beim alten
Bund und Kanton Bern haben sich mit den Transportunternehmungen BLS und Post über das weitere Vorgehen bezüglich der Buslinien im Raum Interlaken geeinigt: «Vorerst bleibt alles beim alten», ist einer Medienmitteilung des kantonalen Amtes für öffentlichen Verkehr von heute Mittwoch zu entnehmen. Noch dieses Jahr sollen aber die beiden Durchmesserlinien Beatenberg–Interlaken–Bönigen und Habkern–Interlaken–Iseltwald öffentlich ausgeschrieben werden.

Dienstag, 30. März 1999: Osterglocken am Strassenrand
Pünktlich auf die Ostertage hin beziehungsweise neudeutsch «just in time» sind am Rande der rechtsufrigen Thunerseestrasse an mehreren Stellen Osterglocken – hier in der Nähe der Beatushöhlen – erblüht.

Dienstag, 30. März 1999: Neuer Kursaal-Springbrunnen nimmt Gestalt an
Mit Investitionen von rund einer halben Million Franken wird zurzeit der Springbrunnen im Kursaalgarten Interlaken zu einem Wasserspiel ausgebaut und voraussichtlich im Mai in Betrieb gehen. Bei Gesamtinvestitionen von rund 6,5 Millionen Franken werden überdies zwei Neubauten realisiert: Bis Pfingsten soll nach Angaben der Kurhausgesellschaft Interlaken AG eine Erweiterung der Kursaal-Wirtschaftsräume abgeschlossen sein, und ab April 1999 werde an einem Büroanbau auf der Nordseite des Casino-Kursaals gearbeitet.

Montag, 29. März 1999: Jäger wollen das Wild nach hartem Winter schonen
Im kommenden Herbst dürfen im Berner Oberland pro Jagdpatent nur ein Reh sowie zwei Gemsen erlegt werden: «Damit trägt die bernische Volkswirtschaftsdirektorin Elisabeth Zölch-Balmer den Wildverlusten Rechnung, die der harte und schneereiche Winter gefordert hat», heisst es in einem Communiqué vom Montag. Eingeschränkt werde die Nutzung auch bei der Rehjagd im Mittelland und im Berner Jura.

Montag, 29. März 1999: Stromausfall nach Selbsttötungsversuch in Trafostation
pkb/S. im Zusammenhang mit dem Selbsttötungsversuch eines 75jährigen Mannes in Spiez ist am frühen Montagmorgen die Stromversorgung ausgefallen: Ein Erdschluss habe um 4.53 Uhr früh zu einem Unterbruch der Energieversorgung im Gebiet Kornweidli und Bühlstutz geführt, heisst es in einem Mediencommuniqué des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland und der Kantonspolizei Bern: «Nach bisherigen Erkenntnissen war der Erdschluss durch einen 75jährigen Mann eingeleitet worden. Dies, nachdem er in einer Trafostation der BKW Energie AG in Spiez einen Sebsttötungsversuch unternommen hatte.» Der Mann sei unverzüglich hospitalisiert worden und befinde sich ausser Lebensgefahr.

Montag, 29. März 1999: Brandursache wahrscheinlich ein technischer Defekt
Ein technischer Defekt dürfte den Brand verursacht haben, der das Bauernhaus der Bernischen Höhenklinik in Heiligenschwendi in der Nacht auf den 1. März 1999 fast vollständig zerstört hat.

Montag, 29. März 1999: «Fahrplan» für die neue Ringgenberger Gemeindeordnung steht
Die neue Gemeindeordnung GO 2000 musste aufgrund des seit 1. Januar 1999 in Kraft gesetzten kantonalen Gemeindegesetzes nochmals leicht überarbeitet und angepasst werden. Nun liegt nach Auffassung des Gemeinderates eine neuzeitliche, auf die Gemeinde Ringgenberg zugeschnittene Fassung vor. Die neue Gemeindeordnung wird als nächstes an einer Orientierungsversammlung am 23. April 1999 der Bevölkerung vorgestellt.

Sonntag, 28. März 1999:  «Sicherheit gewährleisten – für alle, rund um die Uhr»
Eine neue Broschüre der Kantonspolizei Bern: Unter dem Titel «Sicherheit gewährleisten –  für alle, rund um die Uhr» stellt sich die Kantonspolizei Bern in einer neuen Broschüre der Öffentlichkeit vor. Die Broschüre soll den vielfältigen Auftrag der Kantonspolizei, ihre Organisation und ihre Dienstleistungen darstellen.

Sonntag, 28. März 1999: Raiffeisenbank Interlaken will Neubau im Herbst beziehen
Beim Wohncenter von Allmen in Interlaken Ost sind die Baumaschinen aufgefahren: Im Oktober 1999 will die aus der Fusion der Raiffeisenbanken Bönigen (rund 680 Mitglieder) und Matten (über 800 Mitglieder) hervorgegangene Raiffeisenbank Interlaken das Erdgeschoss und den ersten Stock eines Neubaus beziehen. Die heute bestehenden Banken in Bönigen und Matten sollen nach Angaben der Raiffeisenbank Interlaken als vollwertige Geschäftsstellen bestehen bleiben. Inzwischen ist laut einer Medienmitteilung mit dem UBS-Mann Guido Guéleux auch der erste Leiter für die Raiffeisenbank Interlaken gefunden worden

Sonntag, 28. März 1999: Auto nach links geraten – junger Velofahrer tot
Ein 18jähriger Velofahrer ist in Grindelwald in der Nacht auf Sonntag um etwa 4.45 Uhr früh von einem auf
die linke Strassenseite geratenen Personenwagen frontal erfasst und dabei tödlich verletzt worden.

Samstag, 27. März 1999: Nutzfahrzeugverband feiert in Interlaken 75 Jahre Strassentransport
Der schweizerische Nutzfahrzeugverband (Astag), vor 20 Jahren aus dem Zusammenschluss der im Jahr 1924 entstandenen Association Suisse des Propriétaires d’Autocamions (Aspa) und dem 1939 gegründeten Treuhandverband des Autotransportgewerbes (TAG) hervorgegangen, hat am Samstag in Interlaken an einem Jubiläumskongress das 75jährige Bestehen des organisierten Strassentransports gefeiert.

Samstag, 27. März 1999: Putschautos, Karussell und «Dancing Fly» in Interlaken
Wie inzwischen schon seit 42 Jahren im Frühjahr und im Herbst gastiert seit gestern  Freitag bis Sonntag, 11. April, die Laubscher Luna-Park AG aus Biel zusammen mit drei weiteren Schaustellerfamilien an der Strandbadstrasse gegenüber dem Kursaal Interlaken.

Freitag, 26. März 1999: Wagenführer der Meiringen–Innertkirchen-Bahn (MIB) wegen fahrlässiger Tötung verurteilt
Wegen fahrlässiger Tötung hat der Strafeinzelrichter in Interlaken einen Angestellten der Meiringen–Innertkirchen-Bahn (MIB) zu zwei Monaten Gefängnis bedingt auf eine Probezeit von zwei Jahren sowie zu einer Busse von 1500 Franken und den Verfahrenskosten verurteilt. Mit zu dem Unfall, der im August vergangenen Jahres auf dem Bahnübergang bei der Haltestelle Alpbach in Meiringen einer 28jähjrigen Automobilistin das Leben gekostet hat, dürfte aber auch eine unzeitgemässe technische Ausrüstung der Bahn beigetragen haben.

Freitag, 26. März 1999: Rutschhang über der Kantonsstrasse Unterseen–Habkern  provisorisch gesichert
Nach Rutschungen im Gebiet Höllgräben zu Beginn der Woche sind zum Schutz der Kantonsstrasse Unterseen–Habkern der Hang und der Böschungsfuss mit Holzeinbauten provisorisch gesichert worden.

Mittwoch, 24. März 1999: Sieben Verletzte auf der Autobahn zwischen Lyss und Schüpfen
Sieben Verletzte, 16 beschädigte Fahrzeuge und Sachschaden von rund 200’000 Franken: Das ist laut einem Mediencommuniqué der Kantonspolizei Bern die Bilanz aus mehreren Verkehrsunfällen vom Mittwochmorgen, 24. März 1999 auf der Autobahn A6-Nord zwischen Lyss und Schüpfen.

Mittwoch, 24. März 1999: Asylbewerberin in Zäziwil überfallen und verletzt
Bei einem Überfall am vergangenen Samstagabend  in ihrer Wohnung in Zäziwil ist eine Asylbewerberin mit einem Messer verletzt worden. Die Kantonspolizei Bern bittet in einem Communiqué von heute Mittwoch um Mithilfe bei der Fahndung nach zwei dunkelhäutigen Männern.

Dienstag, 23. März 1999: 300 Pilze aus geschäumtem Kunststoff
An die 300 einheimische Pilze – 120 Arten in verschiedenen Wachstumsstufen – sind in naturnaher Grösse und Färbung aus geschäumtem Kunststoff gefertigt, am Wochenende vom 10./11. April im Parkhotel Goldswil ausgestellt.

Montag, 22. März 1999: «Die Opfer mit Messerstichen getötet»
Die Voruntersuchung gegen zwei Angeschuldigte im Thuner Doppeltötungsdelikt vom Januar 1997 ist abgeschlossen: Das Verfahren wurde laut einem Mediencommuniqué des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland und der Kantonspolizei Bern dem Kreisgericht des Gerichtskreises X Thun überwiesen.

Montag, 22. März 1999: Strassenverbreiterung am Dangelstutz: Winterpause bald vorbei
Mit Vorbereitungen für die Wiederaufnahme der Bauarbeiten geht die Winterpause bei der Verbreiterung der Kantonsstrasse Interlaken–Zweilütschinen am Dangelstutz in Wilderswil zu Ende.

Samstag, 20. März 1999: Zwei Skifahrer zusammengeprallt
pkb/S. Im Skigebiet Wiriehorn/Diemtigtal sind heute Samstagnachmittag etwa um 13.25 Uhr zwei Skifahrer zusammengeprallt: Beide mussten laut einem Communiqué des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland und der Kantonspolizei Bern zum Teil schwer verletzt in Spitäler geflogen werden. Der Zusammenprall habe sich   bei der Talstation des Doppelliftes am Wiriehorn in Zwischenflüh ereignet. Die Skifahrer seien links und rechts des Skilifttrassees heruntergefahren und seien hinter dem Skiliftgebäude zusammengestossen: «Beide Skifahrer mussten mit Helikoptern der Rettungsflugwacht in Spitäler geflogen werden.» Ermittlungen seien im Gange.

Samstag, 20. März 1999: Planschbecken-«Verpackung» hat sich bewährt
Das im Mai 1998 in Betrieb genommene und Ende Juni vergangenen Jahres offiziell eröffnete Kinderplanschbecken im Naturstrandbad Burgseeli in Ringgenberg-Goldswil hat – unter einer Holz- und Kunststoffkonstruktion vor Witterungseinflüssen geschützt – den schneereichen Winter offenkundig gut überstanden.

Samstag, 20. März 1999: Etwa 600 Hektaren Wald vernichtet
Rekordschneemengen, Todesopfer, abgeschlossene Täler, unterbrochene Verkehrswege, mehrere hundert Schadenlawinen – der Februar 1999 werde als Katastrophenwinter in die Geschichte eingehen. Dass es trotzdem  nicht noch bedeutend schlimmer gekommen sei, ist nach Einschätzung des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) und der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) vor allem dem Schutzwald zu verdanken: «Er hat den Lawinentest bestanden», heisst es in einer Medienmitteilung.

Montag, 15. März/Samstag, 20. März 1999: Sonne und Tauwetter bringen es an den Tag
Grössere und kleinere Folgeschäden der massiven Schneefälle im Februar kommen erst jetzt allmählich zum Vorschein.

Samstag, 20. März 1999: Bauernhaus von Escholzmatt wird im Mai eingeweiht
Am 15. April 1999 öffnet das Schweizerische Freilichtmuseum für ländliche Kultur Ballenberg bei Brienz seine Tore für die neue Saison. Das Freilichtmuseum – mit rund neunzig verschiedenen originalen Gebäuden aus allen Landesteilen der Schweiz – beherbergt alle einheimischen Bauernhoftierarten und demonstriert verschiedene alte, traditionelle Handwerke. Am 28. Mai soll das Bauernhaus von Escholzmatt, ein typisches Entlebucher Haus eingeweiht werden.Mit der Aufführung von Gottfried Kellers «Das Fähnlein der sieben Aufrechten» wird auch dieses Jahr  in der Umgebung des Schweizerischen Freilichtmuseums wieder Theater gespielt.

Freitag, 19. März 1999: «Risiko einer weiteren Beteiligung als zu hoch eingeschätzt»
Der Kanton Bern will die Rheuma- und Rehabilitationsklinik Leukerbad nicht mehr subventionieren: Zusammen mit den Kantonen Luzern und Zürich zieht er sich laut einem Communiqué vom Freitag aus der Trägerschaft zurück. Bernische Patienten würden jedoch weiterhin in der Klinik behandelt. Das Risiko einer weiteren Beteiligung an der Trägerschaft sei als zu hoch eingeschätzt worden.

Donnerstag, 18. März/Dienstag, 16. März 1999: Frühlingserwachen
Nach einem langen und schneereichen Winter sind am Brienzersee die ersten Vorboten der wärmeren Jahreszeit erblüht. Auch das kleine Dorf Brünigen an der Strasse zwischen Meiringen und der Brünigpasshöhe gelegen, taucht allmählich wieder aus dem Schnee auf. – Bild: Weidenkätzchen vor der noch tiefverschneiten Bergkette am linken Brienzerseeufer. (Foto: Peter Schmid)

Donnerstag, 18. März 1999: Staatsrechnung 1998 erstmals seit 1989 mit Ertragsüberschuss
Die Laufende Rechnung des Kantons Bern für das Jahr 1998 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 22,4 Millionen Franken ab: Das Rechnungsergebnis ist somit laut einer Medienmitteilung vom Donnerstag um 209,9 Millionen Franken besser als budgetiert: «Dank anhaltender Sparbemühungen unterschritt der Aufwand den Voranschlag (exkl. Spezialfinanzierungen) um 256,9 Millionen Franken oder 3,8 Prozent.» Allerdings sei auch der Ertrag zurückgegangen, nämlich um 47,0 Millionen Franken oder 0,7 Prozent.

Donnerstag, 18. März 1999: Kurzinformationen aus dem bernischen Regierungsrat
Die bernische Kantonsregierung lehnt die von der vorberatenden Kommission des Grossen Rates vorgeschlagene zusätzliche Entlastung der mittleren und höheren Einkommen im neuen Steuergesetz ab. Die Kommission will durch eine flachere Tarifgestaltung die steuerbaren Einkommen ab 60’000 Franken um zusätzlich drei bis fünf Prozent entlasten.

Mittwoch, 17. März 1999: Schlag gegen den organisierten Menschenhandel / Successful Operation Against Organised Slave-trading
Im Kanton Bern ist einer der gravierendsten Fälle von organisiertem Menschenhandel in der Schweiz aufgedeckt worden: Eine Organisation, welche Frauen aus Thailand in die Schweiz und nach Deutschland geschleust habe, ist laut einem Communiqué von heute Mittwoch Anfang Mai 1998 ausgehoben worden: «Der mutmassliche Kopf der Organisation, welcher Anfang Mai 1998 zusammen mit seinem Bruder und anderen Personen verhaftet worden war, beging drei Monate später in seiner Zelle Suizid.» – One of the severest cases of slave-trading in Switzerland was discovered in the canton of Bern. Businessmen from Thailand have  been smuggling young women from the Far East to Switzerland.

Mittwoch, 17. März 1999: Anschlussprojekt als umweltverträglich beurteilt
Die bernische Kantonsregierung hat die Einsprachen gegen den Anschluss der Autobahn N 6 an die Simmentalstrasse im Raum Wimmis abgewiesen: «Das Projekt mit der neuen Simmebrücke und einem 650 Meter langen Tunnel wird als umweltverträglich beurteilt», heisst es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch. Das Dossier gehe nun mit dem Antrag auf Genehmigung an den Bund.

Mittwoch, 17. März 1999: 1,75 Kilogramm Kokain-Fingerlinge geschluckt
Bei der Einreisekontrolle auf dem Flughafen Bern-Belpmoos hat die Kantonspolizei zwei kolumbianische
Drogenkuriere, eine 25jährige Frau und einen 35 Jahre alten Mann, angehalten. Die beiden hatten laut einem
Mediencommuniqué der Abteilung Drogenkriminalität des kantonalen Untersuchungsrichteramtes Bern und der
Kantonspolizei Bern versucht, 1,75 Kilogramm Kokain in die Schweiz zu schmuggeln.

Mittwoch, 17. März 1999: Eichhörnchen als «Brandstifter»
Beim Brand eines Geräteschuppens mit angebautem Hühnerhaus ist am Dienstagnachmittag in Reichenbach im Kandertal ein Sachschaden von rund 120’000 Franken entstanden: Erst hielten es die Hühner im Stall für einen Marder – jetzt wird einem Eichhörnchen auch noch unfreiwillige Brandstiftung zur Last gelegt, wie aus einem Mediencommuniqué des Regierungsstatthalters des Amtsbezirks Frutigen und der Kantonspolizei Bern hervorgeht.

Dienstag, 16. März 1999: Wenger Reisen AG ist neue Postautohalterin
Ab Fahrplanwechsel am 30. Mai 1999 wird laut einer Medienmitteilung die Wenger Reisen AG, Matten/Interlaken, den Fahrbetrieb auf den Postautolinien Interlaken–Beatenberg und Interlaken–Habkern sicherstellen. Das Amt für öffentlichen Verkehr des Kantons Bern (AöV) habe den Auftrag zum Betrieb der Buslinien Interlaken–Beatenberg und Interlaken–Habkern für ein weiteres Jahr an die Postauto Berner Oberland erteilt: Das BLS-Busunternehmen Auto AG Interlaken, welches bisher im Auftrag der Post als Postautohalter die beiden Linien bedient habe, verzichte auf eine Vertragserneuerung, heisst es in dem Communiqué.

Dienstag, 16. März 1999: Endzeitverkünder am Werk
«Vorsicht Endzeit» – Leget die Lüge ab»: Verkünder der Endzeit und Weltuntergangspropheten haben im vorletzten Jahr unseres ausgehenden zweiten Jahrtausends Hochkonjunktur.

Montag, 15. März 1999: Tödlicher Verkehrsunfall auf der Autostrasse A 8
Bei einem Unfall auf der Autostrasse A 8 bei Därligen ist am Montagnachmittag die Beifahrerin in einem Personenwagen getötet worden, während die Fahrerin laut einem Communiqué schwer verletzt wurde.

Montag, 15. März 1999: Brand in Meiringer Einfamilienhaus
Beim Brand eines Einfamilienhauses im Weiler Zaun in der Gemeinde Meiringen ist am frühen Montagmorgen laut einer Medienmitteilung hoher Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand.

Montag, 15. März 1999: Nach Schüssen auf Polizisten weiterhin in Haft
Der Mann, der laut einem Communiqué der Untersuchungsbehörden am Sonntagmorgen in Interlaken mehrmals auf einen Polizisten geschossen hatte, befinde sich in Haft. Er habe die Schussabgabe bestätigt, teilten das Untersuchungsrichteramt IV Berner Oberland und die Kantonspolizei Bern am Montag mit. Der verletzte Polizist habe das Spital bereits am Sonntag wieder verlassen können.

Sonntag, 14. März 1999: Tödlicher Absturz am Schwarzmönch
Nach einem Absturz am Schwarzmönch oberhalb von Stechelberg ist am Sonntagnachmittag ein Bergsteiger im Spital den schweren Verletzungen erlegen, die er am Vortag erlitten hatte.

Sonntag, 14. März 1999: Sieben Sesselliftpassagiere verletzt  – 200 Wintersportler evakuiert
Sieben Seilbahnpassagiere sind am Sonntag verletzt worden, als an der Sesselbahn Käserstatt-Hochsträss oberhalb Meiringen-Hasliberg das Tragseil aus den Seilführungsrollen eines Masten sprang. Rund 200 Personen mussten nach Angaben der Untersuchungsbehörden mit zwei Helikoptern aus den Sesseln evakuiert werden.
Sonntag, 14. März 1999:  WM-Final auf der Parallelbuckelpiste
Weltmeisterschaftsfinal auf der Parallelbuckelpiste in Meiringen-Hasliberg: Bei den Frauen gewann die 17jährige Deutsche Sandra Schmitt, den Männerfinal entschied der Franzose Johann Gregoire für sich.

Sonntag, 14. März 1999: Kantonspolizist in Interlaken angeschossen
Ein Mitarbeiter der Kantonspolizei Bern ist am frühen Sonntagmorgen in Interlaken von einem Mann angeschossen und verletzt worden: Drei Tatverdächtige konnten laut einem Mediencommuniqué des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland und der Kantonspolizei Bern noch am gleichen Morgen angehalten werden.

Sonntag, 14. März 1999: Siege für Norwegen und die Schweiz am Engadin Skimarathon
Ranglistenspitze  Männer (9736 klassiert): 1. Tor-Arne Hetland, N-Norway (E: 1.) 1:25:21,9. 2. Johann Mühlegg, D-Grainau (E: 2.) 1:25:22,3. 3. Men Rauch, Scuol (E: 3.) 1:25:22,4. – Ranglistenspitze  Frauen (2001 klassiert): 1. Brigitte Albrecht, Lax (E: 1.) 1:29:19,5. 2. Sophie Villeneuve, F-St-Etienne de Crossey (E: 2.) 1:29:23,4. 3. Maria Theurl, A-Thal (E: 3.) 1:32:42,8. 4. Sylvia Honegger, Gibswil (E: 4.) 1:33:41,8.

Sonntag, 14. März 1999: Skirennen der Kantonspolizei: Roland Gugger zum achten Mal Korpsmeister
Der Korpsmeister 1999 der Kantonspolizei Bern heisst auch in diesem Jahr Roland Gugger aus Bern: In der Kombination, bestehend aus zwei Läufen Riesenslalom und einem 7,2-Kilometer-Langlauf, verteidigte Gugger zum achten Mal hintereinander seinen Titel als Korpsmeister.

Sonntag, 14. März 1999: Es müssen nicht immer ganze Velos sein ...
Nicht immer werden nur ganze Velos geklaut – häufig kommen auch Bestandteile wie Schlussleuchten oder Velosättel weg.

Samstag, 13. März 1999: Die Finalwettkämpfe im Springen
Gold für Australien bei den Frauen und für die USA bei den Männern: Bei traumhaften Verhältnissen beendeten die Athleten den Finalwettkampf im Springen an den FIS-Freestyle-Skiweltmeisterschaften 1999 in Meiringen-Hasliberg.

Freitag, 12. März 1999: Auch im Winter Bewegung ausserhalb des Stalles
Auch im Kanton Bern muss seit 1. Januar 1999 allen Alters- und Nutzungskategorien von Rindvieh im Winter mindestens 30 Tage Auslauf gewährt werden.
 
Freitag, 12. März 1999: Regionale Einsatzzentrale für das ganze Berner Oberland neu in Thun
Mit dem Umzug ins neue Bezirksverwaltungsgebäude an der Allmendstrasse 18 in Thun gehen die Kantonspolizei und die Stadtpolizei Thun laut einem Communiqué vom Freitag ab nächster Woche neue Wege der Zusammenarbei: «Das Ziel besteht in der Optimierung der Sicherheit.» Dieses «Thuner Modell»  könnte laut Medienmitteilung wegweisend sein. Gleichzeitig ziehe auch die regionale Einsatzzentrale für das Berner Oberland von Gesigen/Spiez nach Thun.

Freitag, 12. März 1999: Strassenbrücke bei Oberried wieder vollständig montiert
Die am Donnerstag,  28. Januar 1999,  von den beiden ersten von  insgesamt fünf Niedergängen der Hirscherenlawine zwischen Oberried und Ebligen weggerissene hölzerne Strassenbrücke ist wieder vollständig montiert. Nachdem auch die zweite Brückenhälfte eingebaut, können seit heute Freitagnachmittag wieder beide Fahrbahnen benützt werden.

Freitag, 12. März 1999: Auf Hochwasser und Erdrutsche vorbereiten
In einem Bulletin, das in diesen Tagen versandt worden ist, macht der Kanton Bern seine Gemeinden auf mögliche Gefahren im Zusammenhang mit der bevorstehenden Schneeschmelze aufmerksam: «Das Bulletin enthält neben Informationen über die Gefahrensituation auch eine Checkliste für Sofortmassnahmen.»

Freitag, 12. März 1999: «Ein eigener Förster im Dorf wird bevorzugt»
Vorzeitige  Pensionierungsabsichten des Gemeindeförsters veranlassen die Gemeindebehörden, sich über die künftige Organisation des Forstdienstes in der Gemeinde Ringgenberg Gedanken zu machen. An der letzten Gemeinderatssitzung wurden mit der Forstkommission Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Es soll nun noch eine Zusammenarbeitsform mit der Waldabteilung des Kantons, mit Sitz in Interlaken, geprüft werden.

Freitag, 12. März 1999: «The Wengen Internet Café» (Twic): Tausend Zugriffeinheiten
In der laufenden Wintersaison sind in Beat Horisbergers Internet-Café in Wengen bereits tausend Zugriffeinheiten zu zwölf Minuten verkauft worden. «The Wengen Internet Café» (Twic) besorgt zudem die Internet-Präsentation für Wengen-Tourismus.

Freitag, 12. März 1999: Schweizer auf den Plätzen drei und vier
Mit einem Doppelsieg der Russinnen, dem ersten Platz des Topfavoriten Ian Edmondson und einem Feuerwerk ist am Donnerstagabend der Acro-Nachtfinal der FIS-Freestyle-Skiweltmeisterschaften 1999 in Meiringen-Hasliberg zu Ende gegangen. Die beiden Schweizer Heini Baumgartner und Konrad Hilpert landeten auf den hervorragenden Plätzen drei und vier.

Montag, 8. März/Donnerstag, 11. März 1999: Es muss doch endlich Frühling werden ...
Noch ist der Winter nicht geschlagen, doch die Vorboten des Frühlings mehren sich ...

Donnerstag, 11. März 1999: Burgseeli stellenweise über die Ufer getreten
Niederschläge und  Schneeschmelze haben dem Burgseeli in Ringgenberg vorübergehend zu einer etwas grösseren Wasseroberfläche verholfen: Flache Uferpartien stehen zum Teil mehrere Meter zum Land hin unter Wasser.

Donnerstag, 11. März 1999: Schlechter Herbst verhinderte BRB-Rekordergebnis
Bei der Brienz–Rothorn-Bahn (BRB) sind – wie im Zusammenhang mit dem Geschäftsbericht 1998 des Tourismusvereins Brienz/Axalp bereits kurz erwähnt – 167’356 Fahrgäste gezähl wordent, rund sieben Prozent weniger als in der Saison des Vorjahres.

Mittwoch, 10. März 1999: Altholz-Zug Nr. 1000 via Lötschberg und Simplon
Tausend Ganzzüge durch die Alpen in drei Jahren – dies ist laut einem Mediencommuniqué der BLS Lötschbergbahn AG die erfreuliche Zwischenbilanz des Logistikprojekts Altholzverkehr, welches im Sommer 1996 von sieben Eisenbahnunternehmen (darunter BLS und SBB), einer Speditionsfirma und einer auf die Herstellung von Spanplatten spezialisierten Firmengruppe gestartet worden sei. Der Jubiläumszug mit rund 1550 Tonnen Anhängelast rollte  heute Mittwoch, 10. März 1999, via Thun, Lötschberg und Simplon Richtung Italien.

Mittwoch, 10. März 1999: Bronzemedaille auf der Buckelpiste
Im ersten Final der FIS-Freestyle-Skiweltmeisterschaften 1999 in Meiringen-Hasliberg hat die Schweizerin Corinne Bodmer auf der Buckelpiste die Bronzemedaille gewonnen. Gold ging bei den Frauen an die Amerikanerin Ann Battelle. Bei den Männern gab es einen finnischer Dreifachtriumph, angeführt von Janne Lahtela, dem bereits nach der Qualifikation Führenden.
 
Mittwoch, 10. März 1999: Neue Leiterin des Informationsbüros Brienz
Die neue Leiterin des Informationsbüros Brienz heisst laut einem Communiqué Andrea Anderegg.

Dienstag, 9. März 1999: Spannende Ausgangslage für den Final
Nach der Buckelpiste gestern Montag mussten sich heute Dienstag auch die Athletinnen und Athleten auf der Schanze für den Final der FIS-Freestyle-Skiweltmeisterschaften 1999 in Meiringen-Hasliberg qualifizieren. Die Ausgangslage für den Final der zwölf besten Springerinnen und Springer ist spannend.

Dienstag, 9. März 1999: Gut fünf Prozent mehr Hotelübernachtungen in Brienz
Über fünf Prozent mehr Übernachtungen in den Hotels der Region Brienz im Sommer 1998: Laut Geschäftsbericht 1998 des Tourismusvereins Brienz/Axalp wurden in der Zeit vom 1. Mai bis 31. Oktober 60’890 Logiernächte gezählt, 3229 Übernachtungen oder 5,6 Prozent mehr als in der Sommersaison des Vorjahres. Bei der Brienz–Rothorn-Bahn (BRB) wurden 167’356 Fahrgäste gezählt. Im Jahr 1998 registrierte das Schweizerische Freilichtmuseum für ländliche Kultur Ballenberg registrierte 245’000 Besucher, 7000 weniger als in der vorangegangenen Saison.

Montag, 8. März 1999: Vermisster Altersheimbewohner durch Polizeihund gefunden
Ein vermisster Bewohner des Oberländischen Alters- und Pflegeheims Utzigen ist am späteren Sonntagabend durch einen Polizeihund aufgefunden worden. Der 72jährige Mann wurde laut einem Communiqué der Kantonspolizei Bern geborgen und in unterkühltem Zustand mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.

Montag, 8. März 1999: Zusammenschluss von vier Raiffeisenbanken
Der Zusammenschluss der vier Raiffeisenbanken Habkern, Iseltwald und Niederried mit der Raiffeisenbank Ringgenberg-Goldswil ist perfekt: Rückwirkend auf 1. Januar 1999 ist am Samstag auch in Ringgenberg die Fusion dieser bisher eigenständigen Banken genehmigt worden. Bereits am Vorabend war dem Zusammenschluss in Habkern, Iseltwald und Niederried zugestimmt worden. Mit Hauptsitz Ringgenberg firmieren die bisher eigenständigen Banken künftig unter der einheitlichen Bezeichnung «Raiffeisenbank Ringgenberg».

Montag, 8. März 1999: BLS-Konkurrenzofferte für Busbetrieb im Raum Interlaken
Die BLS Lötschbergbahn AG und ihre Tochter Auto AG Interlaken haben laut einer Medienmitteilung eine Konkurrenzofferte für die Buslinien Interlaken West–Beatenberg und Interlaken West–Habkern eingereicht: Der Postautohaltervertrag sei durch den Postautodienst (PAD) gekündigt worden, und über die künftige Zusammenarbeit habe bisher keine Einigung erzielt werden können.

Sonntag, 7. März 1999: Grosser technischer Aufwand des Fernsehens
Aussergewöhnliche Übertragungen für eine ungewöhnliche Sportart: Mit einem riesigen technischen Aufwand rüstet sich die Equipe des Schweizer Fernsehens als «Host Broadcaster» für die Aufnahmen der FIS-Freestyle-Skiweltmeisterschaften 1999 in Meiringen-Hasliberg: Die Wettkämpfe auf der Buckelpiste, auf der Schanze und auf dem Acro-Hang werden laut einem Mediencommuniqué von heute Sonntag ab Mittwoch, 10. März 1999, live in die ganze Welt geschickt.

Sonntag, 7. März 1999: Noch 2,3 Prozent Arbeitslose im Kanton Bern
Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern ist im Februar 1999 um 566 auf 11’441 Personen gesunken. Die Arbeitslosenquote ging von 2,5 auf 2,3 Prozent zurück. Auch die Anzahl der Stellensuchenden hat sich um 447 auf 20’872 Personen verringert. Am deutlichsten war der Rückgang im Gastgewerbe. Deutlich gesunken ist die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen und Lehrlinge.

Sonntag, 7. März 1999: Vom Winter eins auf die Schnauze bekommen ...
Die Sonne beziehungsweise der allmählich schmelzende Schnee bringt es an den Tag: Nicht alle Blechkarossen haben den Winter mit zuweilen rutschige Fahrbahnen heil überstanden.

Samstag, 6. März 1999:  75 Jahre Oberland Tours/Auto AG Interlaken gefeiert
Das Busunternehmen Oberland Tours/Auto AG Interlaken – eine Tochter der BLS LötschbergbahnAG – hat gestern Freitag und heute Samstag, 5./6 März, sein 75jähriges Bestehen gefeiert, für die Öffentlichkeit mit einem «Tag der offenen Tür» am Samstag und am Freitagabend mit einer Jubiläumsfeier mit gegen 350 Gästen aus Wirtschaft und Politik. Auf dem Programm des «Tages der offenen Tür» standen unter anderem eine Besichtigung der Auto-AG-Busflotte und seltener Oldtimer sowie eine Jubiläumstierschau. Die Festrede an der offiziellen Feier vom Freitag abend hielt Regierungsrätin Dora Schaer-Born, Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin des Kantons Bern.

Samstag, 6. März 1999: Wieder fahrplanmässiger Bahnverkehr am Brienzersee
Der seit 6. Februar wegen Lawinengefahr gesperrte Streckenabschnitt Interlaken Ost–Brienz der Brünigbahn ist nach einem Lawinenniedergang vom vergangenen Samstag zwischen Oberried und Ebligen geräumt und seit Samstagmorgen verkehren die Züge auf der einzigen Meterspurlinie der SBB fahrplanmässig wieder durchgehend sowohl auf den Adhäsions- als auch auf den Zahnradstrecken zwischen Interlaken Ost und Luzern. Während die Wiederaufnahme des Betriebs der Bergbahn Lauterbrunnen–Mürren (BLM) bereits wieder für gestern Freitagnachmittag um 16.15 Uhr gemeldet wurde, kann die Luftseilbahn Wengen–Männlichen (LWM), deren Talstation in der Nacht 23. Februar durch eine Lawine beschädigt worden ist, möglicherweise erst wieder anfangs Dezember 1999 fahren. In Niederried am Brienzersee hat sich die Lawinensitution soweit entspannt, dass die Evakuierungsmassnahmen weitgehend aufgehoben werden konnten.

Freitag, 5. März 1999: Einsprache gegen Belvédère-Parkplätze in Interlaken zurückgezogen
Eine Einsprache gegen die Zahl der Parkplätze für den geplanten Belvédère-Hotelneubau in Interlaken ist zurückgezogen worden: Mit dem Rückzug der auf dem Regierungsstatthalteramt Interlaken im Januar eingereichten Einsprache der Regionalgruppe Thun-Oberland des Verkehrsclubs der Schweiz (VCS) ist laut deren Geschäftsführer Jürg Wittwer eine auf 26. März angesetzte Einspracheverhandlung hinfällig geworden. Inzwischen hat der Interlakner Gemeinderat nach Angaben von Gemeindeschreiber Philipp Goetschi eine Planänderung im vereinfachten Verfahren – das heisst ohne erneute Abstimmung an der Urne – beschlossen. Die Planänderung werde nächstens dem kantonalen Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) zur Genehmigung zugestellt.

Freitag, 5. März 1999: Auffahrkollision bei der Berner Oberland-Bahn – niemand verletzt
Auffahrkollision zwischen einem steckengebliebenen Zug der Berner Oberland-Bahnen (BOB) und einem Hilfszug am Donnerstagabend um 19 Uhr auf dem Streckenabschnitt Zweilütschinen–Lütschental: Verletzt wurde dabei laut einem Communiqué vom Freitagvormittag niemand. Ein Triebwagen und ein unbesetzter BOB-Personenwagen wurden nach Angaben der Jungfraubahnen beschädigt. Die Strecke sei bis 22 Uhr unterbrochen gewesen: «Die Fahrgäste sind mit Bussen befördert worden.»

Donnerstag, 4. März 1999: Hauptstrasse Interlaken–Brienz wieder offen – Strassen nach Guttannen und Gadmen erneut wegen Lawinengefahr gesperrt
Die seit dem 9. Februar wegen Lawinenniedergangs gesperrte Hauptstrasse Interlaken-Brienz hat am Donnerstag nach Angaben der Kantonspolizei wieder geöffnet werden können. Demgegenüber wurde am späteren Donnerstagnachmittag wegen Lawinengefahr ab 18.30 Uhr die Schliessung der Grimselstrasse ab Urweid und der Sustenstrasse zwischen Fuhren und Obermad verfügt.

Donnerstag, 4. März 1999: Vor SUOV-Juniorenwettkämpfen in Interlaken
Der Juniorenwettkampf des Schweizerischen Unteroffiziersverbands (SUOV) soll im kommenden September definitiv noch einmal in Interlaken ausgetragen werden. Dem Wettkampf habe mangels Teilnehmern das sportliche Aus gedroht: «Das wollten die Sektionen Interlaken und Reconvilier, welche in den letzten Jahren immer am meisten Junioren stellten, nicht hinnehmen», führte Wachtmeister Hugo Schönholzer kürzlich an der Hauptversammlung des Unteroffiziersvereins Interlaken und Umgebung aus.

Donnerstag, 4. März 1999: Fussgänger von Auto angefahren?
Am Mittwochmorgen, 3. März 1999, etwa um vier Uhr früh, ist in Saanen ein Fussgänger laut einem Communiqué der Kantonspolizei Bern möglicherweise von einem Auto angefahren und verletzt worden. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.

Mittwoch, 3. März 1999: Rechtsufrige Brienzerseestrasse bald wieder offen
Die ursprünglich 77 wegen Lawinengefahr evakuierten Oberrieder haben in ihre Häuser zurückkehren können: Die Situation in Oberried und Ebligen erlaube es, führt die Kommission für ausserordentliche Lagen nach ihrer letzten Sitzung in einem Informationschreiben vom Mittwoch aus, «dass die evakuierten Bürger wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren können». Weiterhin aufrechterhalten bleiben hingegen die Evakuierungen und Strassensperren in Niederried. Die Räumung des letzten noch gesperrten Strassenabschnitts zwischen Ebligen und Oberried ist weit fortgeschritten.

Dienstag, 2. März 1999: Noch keine Entwarnung in Niederried  – Strasse wieder bis Oberried offen
Zwei bisher wegen Lawinengefahr gesperrte Abschnitte der  rechtsufrigen  Brienzerseestrasse  – von Brienz bis Ebligen und von Oberried bis an die Gemeindegrenze zu Niederried – sind am späteren Dienstagnachmittag wieder für den allgmeinen Verkehr freigegeben worden. Weiterhin geschlossen sind demgegenüber das Strassenstück von Ebligen bis Oberried ebenso wie die Strecke Brienz--Interlaken Ost der Brünigbahn, nachdem am Samstag die Minacherilawine die Strasse und die Bahnlinie zwischen Ebligen und Oberried auf einer Länge von rund 60 Meter mehrere Meter hoch verschüttet hat. In Niedrried war die Lawinensituation am Dienstag nach dem Niedergang einer grossen Lawine vom Sonntagabend weiterhin kritisch.

Dienstag, 2. März 1999: 75 Jahre Oberland Tours/Auto AG Interlaken
Am kommenden Freitag und Samstag, 5./6 März feiert das Busunternehmen Oberland Tours/Auto AG Interlaken sein 75jähriges Bestehen. Zum Jubiläumsauftakt haben die Chauffeure heute Dienstag auf allen Kurslinien den Fahrgästen kleine Süssigkeit in Form eines «Schoggiriegels» abgegeben – nach Angaben der Auto AG «als Dank für die langjährige Kundentreue und als Anreiz für weitere Fahrten, insbesondere auch für Carfahrten mit der Auto AG Interlaken».
 
Dienstag, 2. März 1999: Durchsuchungsaktion in den bernischen Gefängnissen
Mit einer Grossaktion in den 15 bernischen Regional- und Bezirksgefängnissen sind Ende vergangener Woche laut einem Communiqué vom Montag sämtliche Zellen systematisch durchsucht und dabei verschiedene Gegenstände und Geld sichergestellt: «Die Aktion, an der insgesamt 41 Personen und sieben Drogenhunde eingesetzt wurden, ist eine weitere Massnahme zur Verbesserung der Sicherheit in diesen Gefängnissen.» Seit mehr als drei Monaten sei kein Ausbruchs- oder Fluchtversuch mehr gelungen.

Dienstag, 2. März 1999: Noch etwas Streusalzreserven im östlichen Oberland
Die vier grossen Streusalzsilos mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 500 Tonnen im Werkhof des Tiefbauamtes (TBA)  in Interlaken Ost dienen sowohl dem Unterhalt der Kantonsstrassen als auch jenem der Autostrasse A 8 auf der Teilstrecke von Interlaken bis zum Brünig:  «Infolge der problematischen Wetter- und Strassenverhältnisse sind die Verbrauchszahlen heute noch nicht aktualisiert», war dazu auf Anfrage zu erfahren, «aber wir besitzen noch etwas Reserven.»

Montag, 1. März 1999: Erneut Lawinenniedergänge am Brienzersee – Guttannen und Gadmen nicht mehr abgeschnitten
In verschiedenen Gebieten im Berner Oberland hat sich die Lage entspannt: Daher konnten nach Angaben der Kantonspolizei vom Montag mehrere Verkehrsverbindungen wieder geöffnet werden, darunter namentlich die Strassen von und nach Grindelwald und Lauterbrunnen sowie die Autostrasse A 8, Interlaken–Brienz. Auch der Bahnbetrieb zwischen Zweillütschinen und Grindelwald hat am Montagmorgen wiederaufgenommen werden können. Geöffnet sind sodann laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Bern auch die Strassen nach Adelboden, Kandersteg, Guttannen und Gadmen sowie der Brünigpass. Am rechten Brienzerseeufer sind erneut grosse Lawinen niedergegangen.
Montag, 1. März 1999: «Mehrtägigen Rückstand wieder aufholen»
Mit den Vorbereitungsarbeiten auf der Mägisalp für die FIS-Freestyle-Skiweltmeisterschaften vom 5. bis 14. März kann laut einem Communiqué vom Montag begonnen werden: Damit sei die Durchführung der WM in Meiringen-Hasliberg nun definitiv gesichert. Die Veranstalter hoffen, einen mehrtägigen Rückstand bei den Vorbereitungsarbeiten wieder aufholen zu können.
 

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Veranstaltungen im Winter 1998/99 im Berner Oberland


Ringgenberg hat auch im Winter seinen Reiz: Obschon an sich kein eigentlicher Wintersportort, ist das Dorf am Brienzersee ein  ideal gelegener Ausgangspunkt gleichermassen zu den Skigebieten im Oberhasli und auf der Axalp wie auch ins Schilthorngebiet und in die Jungfrauregion. Und wenn in Ringgenberg etwas Schnee liegt –  wie hier Mitte Januar 1999 bei strahlendem Sonnenschein  – können sich zumindest die Kinder beim Schlitteln austoben. (Foto: Peter Schmid)

Weitere Infos über Ringgenberg-Goldswil / Veranstaltungen in Ringgenberg-Goldswil im Februar/März 1999




 
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