Berner Oberl@nd News
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Veranstaltungen im Winter 1998/99 im Berner Oberland /   in Ringgenberg-Goldswil im Dezember und  Januar 

Die Angst des Schneemanns vor dem Tauwetter:  Auch in tieferen Lagen des Berner Oberlandes  – unser Bild entstand beim  rund 550 Meter über Meer gelegenen Westbahnhof Interlaken – ist gegen die Januarmitte hin reichlich Schnee gefallen. Bereits am vergangenen Donnerstagvormittag, 14. Januar 1999,  begannen jedoch die Temperaturen wieder anzusteigen. So drückte sich denn dieser Schneemann ängstlich gegen das in die Fassade eingelassene Schaufenster eines Blumengeschäfts: Ob aus Angst vor dem Tauwetter oder aber vor einer Parkbusse – gestattet sind hier nur 15 Minuten Warenumschlag – bleibe dahingestellt. (Foto: Peter Schmid)
 
 

 ... aktuell ... aktuell ... ***  Schneebericht Berner Oberland ***  Lawinenbulletin


Sonntag, 31. Januar 1999: 52 Schüler konnten sich unverletzt retten
Eine 52köpfige Schülergruppe hat sich frühen Sonntagnachmittag auf der Autobahn A 1 in Kirchberg aus einem brennenden deutschen Reisebus unverletzt in Sicherheit bringen können.

Sonntag, 31. Januar 1999: Wegen ungetreuer Geschäftsführung entlassen
Der Geschäftsführer der Wenger Reisen AG Interlaken ist wegen eingestandener Unterschlagungen am vergangenen Montag, eine Woche nach einer vorgezogenen Revision, entlassen worden: Der genaue Deliktsbetrag bilde – wie gestern Samstag bestätigt wurde – noch Gegenstand von weiteren Untersuchungen, doch sei dabei von Beträgen im Bereich von insgesamt 160’000 bis 180’000 Franken auszugehen.

Sonntag, 31. Januar 1999: Millionen-Investitionen für Interlakner Kursaal-Neubauten
Mit Investitionen von mehreren Millionen Franken erstellt und plant die Kurhausgesellschaft Interlaken AG zurzeit zwei Neubauten: Seit vergangenen November sind die Bauarbeiten für eine Erweiterung der Wirtschaftsräume im Gang und für einen Büroanbau auf der Nordseite des Casino-Kursaals ist im jüngsten Amtsanzeiger das Baugesuch publiziert worden.

Samstag, 30. Januar 1999: Bohag muss neuen Geschäftsführer suchen
Was bereits in der ersten Hälfte des vergangenen Dezembers in der Helikopterszene die Spatzen von den
Rotorblättern pfiffen, von der Berner Oberländer Helikopter AG (Bohag) vorerst aber weder bestätigt noch
dementiert wurde, ist jetzt offiziell: Auf den kommenden Herbst hin muss die Bohag die Stelle des
Geschäftsführers neu besetzen.

Freitag, 29. Januar 1999: Mit dem «Airliner» von der S-Bahn zum Flughafen Bern-Belp
Ab 1. Februar 1999 fährt der «Airliner»-Bus vom Flughafen Bern-Belp zum Bahnhof Belp: Der Bus (Linie 1 des Ortsbusses Belp) soll laut einem Communiqué vom Freitag gute Anschlüsse an die S-Bahn und dadurch an das übergeordnete Bahnnetz herstellen: «Direkte Billette können ab allen Bahnhöfen der Schweiz gekauft werden.»

Donnerstag, 28. Januar 1999: Ein Todesopfer und vier Verletzte in Frutigen
Bei einem Verkehrsunfall auf der Umfahrungsstrasse Frutigen sind am Donnerstagnachmittag ein Automobilist getötet und vier Personen verletzt worden. Die Strasse musste laut einer Medienmitteilung vorübergehend gesperrt werden.

Donnerstag, 28. Januar 1999: Bewaffnete Überfälle auf Bahnstationen aufgeklärt
Vier Männer, welche in dringendem Verdacht stehen, seit Oktober 1997 mehrere bewaffnete Raubüberfälle auf Bahnstationen in den Kantonen Bern, Solothurn, Freiburg und Aargau verübt zu haben, sind in der Nacht auf vergangenen Montag in Biel festgenommen wordenm: Sie sind laut einem Communiqué des Untersuchungsrichteramtes I Berner Jura-Seeland vom Donnerstag teilweise geständig.

Donnerstag, 28. Januar 1999: 28 Prozent mehr Verkehrstote im Kanton Bern
73 Personen sind im Jahr 1998 bei Verkehrsunfällen im Kanton Bern ums Leben gekommen – 16 mehr als im Vorjahr. Vor allem innerorts hat die Zahl der Verkehrstoten stark zugenommen. Verletzt wurden 3748 Personen – genau gleich viele wie im vorangegangenen Jahr 1997.

Donnerstag, 28. Januar 1999: Einsprache gegen Belvédère-Parkplätze in Interlaken
Gegen die Zahl der Parkplätze für den geplanten Belvédère-Hotelneubau in Interlaken hat die Regionalgruppe
Thun-Oberland des Verkehrsclubs der Schweiz (VCS) Einsprache erhoben: Statt der durch eine «geringfügige
Änderung» der rechtskräftigen Überbauungsordnung «Belvédère» vorgesehenen Zahl von höchstens 127
Parkplätzen verlangt der VCS, dass nur etwa zehn Prozent weniger erstellt werden dürfen – es sei denn, die
Hapimag halte früher gemachte Zusicherungen ein und lege ein Konzept «Promotion öffentlicher Verkehr» vor.

Mittwoch, 27. Januar 1999: Schulanlagen und Elektrizitätsversorgung
An der ersten Sitzung des Ringgenberger Gemeinderates  im neuen Jahr wurden wichtige Daten festgelegt und beim Projekt für die Erweiterung der Schulanlagen und bei der Elektrizitätsversorgung bedeutende Signale gesetzt.

Mittwoch, 27. Januar 1999: Velofahrerin von Sattelschlepper überrollt
Eine 20jährige Velofahrerin ist am Mittwochmorgen in Utzenstorf von einem Sattelschlepper überrollt und tödlich verletzt worden.

Mittwoch, 27. Januar 1999: Schicksal des Brienzersee-Motorschiffs «Rothorn» noch nicht entschieden
Die Verhandlungen über einen Verkauf des im vergangenen November ausser Dienst gestellten kleinen Motorschiffs
«Rothorn» – ursprünglich war vorgesehen gewesen, das inzwischen bald 50 Jahre alte Schiff zu verschrotten – sind
nach Angaben der BLS «weit fortgeschritten»: Auf Wunsch des Käufers sei jedoch bis zur Vertragsunterzeichnung
Stillschweigen vereinbart worden, sowohl was den Käufer als auch was seine Pläne für die Zukunft der MS
Rothorn betreffe.

Samstag, 23. Januar 1999: Mit Tränengas besprüht und beraubt
In der Nacht auf Samstag, 23. Januar 1999 ist in Thun ein Mann durch Unbekannte offenbar mit Tränengas besprüht und anschliessend beraubt worden. Die Kantonspolizei sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.

Samstag, 23. Januar 1999: Ein Bärenwetter am Brienzer Quai
Das gegenwärtige Bilderbuchwetter im Berner Oberland reisst selbst Brienzer Bären aus dem Winterschlaf: Ein kapitales, mit einem grossen Sonnenschirm bewaffnetes Exemplar  hält am Brienzer Quai – wo auch menschliche Zweibeiner  die Sonne und den blauen Himmel geniessen – Ausschau nach dem Frühling.

Donnerstag, 21. Januar 1999: Harte Drogen und Bargeld in Asylbewerberunterkunft sichergestellt
Bei einer Hausdurchsuchung in einer Asylbewerberunterkunft in Kehrsatz sind laut einem Communiqué vom Donnerstag harte Drogen und Bargeld sichergestellt worden.
Donnerstag, 21. Januar 1999: Abflusskapazität des Thunersees wird nicht vergrössert
Die bernische Kantonsregierung hat laut einer Medienmitteilung ein Reglement für die Regulierung des Thunersees erlassen: «Das Reglement legt die Hochwassergrenze des Sees und die minimale Abflussmenge der Aare fest.

Mittwoch, 20. Januar 1999: Lastwagen umgekippt und in Brand geraten
Bei einem Selbstunfall auf der Haslibergstrasse ist am Mittwochvormittag ein Lastwagen umgekippt und teilweise in Brand geraten. Verletzt wurde laut einem Mediencommuniqué der Kantonspolizei Bern niemand.

Dienstag, 19. Januar 1999: Gefährliche Sprengfallen entschärft
Die Bundespolizei hat Ende letzten Jahres laut einem Communiqué vom Montag, 18. Januar 1999, eine mit Sprengfallen gesicherte Funkausrüstung sichergestellt, die von KGB-Angehörigen zu Zeiten des Kalten Krieges in der Schweiz vergraben worden sei: «Die eingebauten Sprengfallen hätten für einen zufälligen Finder eine erhebliche Gefahr darstellen können.» Die russische Botschaft in Bern sei ersucht worden, «allfällige weitere solche Relikte zu melden, um sie unschädlich machen zu können».

Dienstag, 19. Januar 1999: Ringgenberger Palme trotzt dem Winter
Unbeeindruckt von Schnee, Kälte und Eis zeigt sich ein offensichtlich winterhartes Palmengewächs in einem Garten an der Ringgenberger  Brandstrasse auch noch Mitte Januar in leuchtend-sattem Grün.

Sonntag, 17. Januar 1999: Die ersten Frühlingsvorboten melden sich
Unbekümmert darum, dass der Kalender erst Mitte Januar anzeigt und auch noch in tieferen Lagen – wie auf unserem Bild vom Wochenende auf dem Dach des Ringgenberger Altersheims «Sunnsyta» – noch Schnee liegt, beginnen neben Primeln und Weiden auch die ersten Haselsträucher zu blühen.

Sonntag, 17. Januar 1999: Sundlauenen: Baracke vollständig niedergebrannt
Oberhalb der Hauptstrasse Gunten–Interlaken in Sundlauenen ist am Samstagnachmittag eine Baracke vollständig niedergebrannt. Verletzt wurde laut einem Communiqué vom Sonntag niemand. Die Untersuchungsbehörden gehen anscheinend – eine technische Ursache könne ausgeschlossen werden – von fahrlässiger oder vorsätzlicher Brandstiftung aus.

Samstag, 16. Januar 1999: Meisterlich geschichtete Scheiterbeige in Goldswil
Nach dem gleichen Konstruktionsprinzip, nach dem etwa schon die alten Römer kunstvoll  unter anderem Brücken, Torbogen und Gewölbe aller Art bauten, ist in Goldswil in einer Scheiterbeige ein oben halbrundes, zurzeit saisonal bedingt noch vegetationsloses Blumenfenster ausgespart worden.(Foto: Peter Schmid)

Samstag, 16. Januar 1999: Der Traum vom kommenden Motorradfrühling
Inmitten einer noch winterlichen Schneelandschaft – im Hintergrund liegen die Aare und das Bödeli – träumt in Goldswil hinter einer Absperrkette unter einer dunklen Plane ein Töff den Traum vom nächsten Motorradfrühling.

Freitag, 15. Januar 1999: «Epidemische Schwelle massiv überschritten»
Grippewelle vor allem in der Nordwestschweiz und in der Romandie: Die Häufigkeit grippeähnlicher Erkrankungen hat in der letzten Altjahreswoche deutlich zugenommen: «Influenzaverdachtsmeldungen machen gesamtschweizerisch rund 2,7 Prozent aller im Rahmen des Sentinella-Systems bei Allgemeinpraktikern, Internisten und Pädiatern erhobenen Konsultationen aus», war heute Freitag vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) zum aktuellen Stand (11. Januar 1999) auf Anfrage hin zu erfahren. Der als epidemische Schwelle definierte Wert von 1,5 Prozent werde in allen Landesteilen zum Teil massiv überschritten.

Freitag, 15. Januar 1999: Jetzt spart der Kanton bei den Behinderten
Die bernische Gesundheits- und Fürsorgedirektion will den Sparauftrag des Kantonsparlaments – der Grosse Rat hat in der Novembersession 1998 zusätzliche Subventionskürzungen im Fürsorgewesen beschlossen – «möglichst sozialverträglich» umsetzen: Die insgesamt vier Millionen Franken sollen laut einem Mediencommuniqué zudem nicht linear gekürzt, «sondern gezielt im Bereich der Suchthilfe, der Behinderteninstitutionen, der Frauenhäuser und der Beratungsstellen eingespart werden». Ein Grossteil der Einsparungen soll im Behindertenbereich realisiert werden.

Donnerstag, 14. Januar 1999: Betrüger erbeuteten Millionen
Sie versprechen das Blaue vom Himmel, nämlich hohe Renditen oder aussergewöhnlich günstige Darlehensbedingungen: «Der Haken daran: Davon profitieren einzig die Anbieter», heisst es in einem Mediencommuniqué der Kantonspolizei Bern vom Donnerstag. Für die Investoren und Kreditnehmer dagegen bleibe ein Scherbenhaufen zurück. Im Kanton Bern seien auf diese Weise rund 50 Personen zu Schaden gekommen.

Donnerstag, 14. Januar 1999: Etwas weniger Geschwindigkeitsüberschreitungen
Seit zwei Jahren ist die Zahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen im Kanton Bern (ohne Stadt Bern) laut einem Communiqué der Kantonspolizei kontinuierlich zurückgegangen: Im vergangenen Jahr sei mit 42’109 Geschwindigkeitsüberschreitungen erneut ein Rückgang (1997: 44’479) festgestellt worden.

Donnerstag, 14. Januar 1999: Infektionskrankheiten: Totalrevision der Meldeverordnung gutgeheissen
Der Bundesrat hat eine Totalrevision der Meldeverordnung für Infektionskrankheiten gutgeheissen und auf den 1. März 1999 in Kraft gesetzt: Die Meldeverordnung regelt laut einem Communiqué des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) wie, an wen und wann Ärzte und Laboratorien diagnostizierte Infektionskrankheiten melden sollen.

Donnerstag, 14. Januar 1999: Beitrag an Altersheim-Neubau in Grindelwald
aid. Das in einem ehemaligen Hotel untergebrachte Altersheim von Grindelwald soll in einen Neubau umziehen. Die gesamten Baukosten werden auf rund 6,3 Millionen Franken veranschlagt. Der Regierungsrat hat die Gemeinde ermächtigt, die Projektierungskosten von 275’000 Franken in die Lastenverteilung zwischen Kanton und Gemeinden einzubeziehen.

Donnerstag, 14. Januar 1999: Sanierung von Ufermauern in Unterseen
aid In Unterseen werden die Ufermauern unterhalb der Staatsschleuse beim GBU-Areal an der Grossen Aare und bei der Liegenschaft «Möckli» an der Kleinen Aare saniert. Die Mauern wurden durch eine Wasserumleitung anlässlich von Bauarbeiten an der Staatsschleuse im Frühjahr 1993 beschädigt. Der Kanton Bern übernimmt deshalb zwei Drittel der Kosten. Der Regierungsrat hat dafür einen Kredit von 183’000 Franken genehmigt.

Donnerstag, 14. Januar 1999: Archäologen graben weiter in Unterseen
aid. Die archäologischen Untersuchungen im Städtli von Unterseen werden auch in diesem Jahr fortgesetzt. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat dafür einen Kredit von 600’000 Franken genehmigt. Untersucht werden nun fünf weitere Liegenschaften mit Zeugnissen, die bis in die Gründungszeit des Städtchens zurückreichen. Die Reste der Stadtmauer sollen auch hier freigelegt und konserviert werden

Mittwoch, 13. Januar 1999: «Millennium-Task-Force» der BLS Lötschbergbahn
Auch die BLS Lötschbergbahn nimmt das sogenannte Millenniumproblem ernst: Für die BLS stelle das Jahr 2000 – siehe auch Bericht vom Montag, 11. Januar: «Bewährungsprobe auch für unsere Spitäler» – kein reines Informatikproblem dar, heisst es in einer Stellungnahme von gestern Mittwoch. «Es umfasst vielmehr das gesamte Spektrum unseres Unternehmens von den Triebfahrzeugen über Sicherungsanlagen, Betriebsleittechnik, Kundenbetreuung, Telekommunikation, Unterhalt bis hin zu den Finanzen.»

Dienstag, 12. Januar 1999: Mobilfunkantenne auf dem Interlakner Metropole geplant
Ab Sommer 1999 will das Zürcher Mobilfunkunternehmen Diax vorerst insgesamt 20 Basisstationen im Berner Oberland betreiben: «Damit sind die Städte Thun, Spiez, Interlaken und Brienz sowie die gesamte Strecke zwischen Bern und Meiringen abgedeckt», war am Dienstag auf Anfrage hin zu erfahren. Zusätzlich würden die Tourismusregionen Grindelwald, Adelboden und Gstaad abgedeckt.

Dienstag, 12. Januar 1999: 30jähriger Dealer in Thun in Untersuchungshaft
Ein 30jähriger Dealer ist geständig, im Raum Thun mit mehreren Kilogramm Heroin und mehr als hundert Gramm Kokain gehandelt zu haben: «Aufgrund konkreter Verdachtsmomente hat die Kantonspolizei Bern einen 30jährigen Schweizer angehalten, der im Verdacht stand, einen grossen Teil der Thuner Drogenszene mit Heroin und Kokain bedient zu haben», heisst es in einem Communiqué vom Dienstag.

Dienstag, 12. Januar 1999: Avari-Fernheizkraftwerkprojekt soll überarbeitet
werden
Die Geschäftsprüfungskomission des bernischen Grossen Rates lehnt das geplante Fernheizkraftwerk der Altholz-Verwertungsanlage Region Interlaken AG (Avari) in Wilderswil ab: «Angesichts der schlechten Erfahrungen mit dem Fernheizkraftwerk in Meiringen kann sie das ähnlich gelagerte Projekt in Interlaken zum jetzigen Zeitpunkt nicht befürworten», verlautete in einem Communiqué vom Dienstag.

Montag, 11. Januar 1999:  «Bewährungsprobe auch für unsere Spitäler»
Die BKW FMB Energie AG (BKW) sieht sich als grösste Stromverteilerin der Schweiz «dank einem vor zwei Jahren begonnenen Grosseinsatz» für eine optimale Bewältigung des Jahr-2000-Problems gerüstet: Der gesamte Aufwand ist laut einem im Internet verbreiteten Mediencommuniqué mit rund zehn Millionen Franken budgetiert. Auch in einer von der Raiffeisenbank Ringgenberg-Goldswil vermittelten Stellungnahme des Schweizer Verbandes der Raiffeisenbanken in St. Gallen gibt man sich zuversichtlich: «Die Raiffeisenbanken auf jeden Fall kommen mit der Anpassung ihrer Systeme gut voran.» Ebenso wird an den Spitälern daran gearbeitet, das Problem in den Griff zu bekommen.

Sonntag, 10. Januar 1999: Über 300’000 Franken Sachschaden bei Scheunenbrand in Wilderswil
Beim Brand einer grossen Viehscheune in Wilderswil sind am Samstagabend neben Heu- und Strohvorräten – in den Stallungen befanden sich bei Brandausbruch keine Tiere – mehrere Landmaschinen zerstört worden. Die Scheune brannte bis auf die Grundmauern nieder. Hingegen konnten benachbarte Gebäude vor einem Übergreifen der Flammen bewahrt werden. Verletzt wurde niemand, doch entstand durch den Brand ein auf über 300’000 Franken geschätzter Sachschaden. (Foto: Kantonspolizei Bern)

Sonntag, 10. Januar 1999: Nächtlicher Anschlag auf Steffisburger Asylantenunterkunft
Unbekannte haben in der Nacht auf Sonntag, 10. Januar 1999, in der Asylantenunterkunft am Industrieweg 9 in Steffisburg mehrere Schüsse aus einer Faustfeuerwaffe abgegeben: «Verletzt wurde niemand», heisst es in einem Communiqué der Untersuchungsbehörden.

Sonntag, 10. Januar 1999: Für die 69. Internationalen Lauberhornrennen gerüstet
Die Organisatoren der 69. Internationalen Lauberhornrennen vom 16./17. Januar 1999 in Wengen sind für den
Empfang des alpinen Ski-Weltcuptross’ gerüstet und erwarten einen Grossaufmarsch von Zuschauern: «Dank den
guten Schneeverhältnissen und den winterlichen Temperaturen zum Winterbeginn», heisst es in einem
Communiqué, «konnte die Basispräparation der Lauberhorn-Abfahrtsstrecke und des Slalomhangs bereits vor den
Festtagen abgeschlossen werden.»

Freitag, 8. Januar 1999: Kater «Fläckli» telefonierte der Feuerwehr
Ein telefonischer Alarmruf aus Studen hat laut einer Polizeimeldung am Freitagmorgen die Feuerwehr, die Sanität und die Kantonspolizei in Trab gesetzt – bis sich herausstellte, dass ein Kater die gespeicherte Notruftaste am Telefon aktiviert hatte.

Freitag, 8. Januar 1999: Zwei Männer nach Einbruch Einbruch in Lebensmittelgeschäft angehalten
In der Nacht auf Freitag konnte die Kantonspolizei im Schwäbis in Steffisburg zwei Männer anhalten, die laut einem Communiqué des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland kurz zuvor einen Einbruch in ein Lebensmittelgeschäft verübt hatten.

Freitag, 8. Januar 1999: Checks abgezweigt – Deliktsumme mehrere Millionen Franken
Die Kantonspolizei Bern hat in den letzten Monaten vermehrt Fälle von Betrügereien im Zahlungsverkehr mit Korrespondenz-Checks oder Versuche dazu festgestellt. In der Zeit zwischen Mai 1998 bis heute wurden laut einem Communiqué über 30 Fälle von Betrugshandlungen im Korrespondenzcheck-Verkehr oder Betrugsversuche behandelt: «Der Deliktsbetrag beläuft sich auf mehrere Millionen Franken.»

Freitag, 8. Januar 1999: Zum einheitlichen Preis von zehn Franken
Die Gemeindeschreiber im östlichen Berner Oberland sprechen sich für eine Weiterführung der Einheimischenausweise  aus. Die öffentlichen Verkehrsmittel hätten die Ermässigungen für Einheimische abgeschafft, heisst es in einem Communiqué, doch unterstütze die Sektion Interlaken-Oberhasli der bernischen Gemeindeschreiber weiterhin die Abgabe von Einheimischenausweisen: «Der Preis soll einheitlich zehn Franken betragen.»

Freitag  8. Januar 1999: Änderung der Überbauungsordnung «Belvédère»  Interlaken liegt öffentlich auf
Durch eine «geringfügige Änderung» der rechtskräftigen Überbauungsordnung «Belvédère» sollen statt der bisher vorgeschriebenen 140 Appartements neu nur noch «mindestens 100 Ferienzwecken dienende Appartements mit gehobener Ausstattung» erstellt werden müssen. Nach Erledigung allfälliger Einsprachen – die Akten liegen noch bis 25. Januar beim Bauinspektorat Interlaken auf – beabsichtigt der Interlakner Gemeinderat laut Publikation im Amtsanzeiger die Planänderung im vereinfachten Verfahren, das heisst ohne erneute Abstimmung an der Urne, zu beschliessen.

Donnerstag, 7. Januar 1999: «Tiefster Stand der Arbeitslosigkeit seit 1992»
Ende Dezember 1998 waren in der Schweiz gemäss den Erhebungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Arbeit (BWA) 124’309 Arbeitslose eingeschrieben, 5733 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich damit laut einem Communiqué des BWA von 3,3 Prozent im November auf 3,4 Prozent im Berichtsmonat. Im Jahresmittel sei dies aber dennoch der tiefste Stand der Arbeitslosigkeit seit dem Jahr 1992. Auch im Kanton Bern ist die Zahl der Arbeitslosen im Dezember 1998 insgesamt erneut um 465 auf 11’692 Personen gestiegen, während die Arbeitslosigkeit im östlichen Oberland zurückging.

Donnerstag, 7. Januar 1999: Internet-Auftritt des kantonalen Amts für Landwirtschaft
Seit Anfang Jahr kann das Dienstleistungsangebot des kantonalen Amtes für Landwirtschaft der bernischen
Volkswirtschaftsdirektion laut einem Communiqué unter http://www.vol.be.ch rund um die Uhr abgerufen werden.
 

Mittwoch, 6. Januar 1999: Skifahrer ausserhalb der Piste von Lawine getötet
Nach einem Lawinenniedergang im Skigebiet Kleine Scheidegg ist am Mittwoch Nachmittag ein jüngerer Mann tot geborgen worden. Die bisherigen Abklärungen hätten ergeben, dass der Mann offenbar längere Zeit unter den Schneemassen begraben gewesen sein musste: «Die Identität des Opfers ist noch unklar», teilte die Kantonspolizei Bern am Abend in einem Communiqué mit.

Dienstag, 5. Januar 1999: Hallenbad Wilderswil an Freizeitsportunternehmen vermietet
Das während längerer Zeit erfolglos zum Verkauf ausgeschriebene und Ende Juni vergangenen Jahres definitiv stillgelegte Hallenbad Wilderswil ist rückwirkend auf 1. Juli 1998 an «Adventure World» – Riverrafting, Bungyjumping und Canyoning – vermietet worden. Das bereits bisher in dem Gebäude eingemietete Freizeitsportunternehmen übernimmt mit dem für sieben Jahre abgeschlossenen Mietvertrag nach Angaben der Hallenbad Wilderswil AG auch die übrigen Räumlichkeiten und Anlagen wie Restaurant und Minigolf. Eine Wiederaufnahme des Badebetriebes sei aber nicht vorgesehen.

Dienstag, 5. Januar 1999: Spielsalon in Interlaken bleibt vorerst geschlossen
Der Mitte März vergangenen Jahres an der Rosenstrasse 13 in Interlaken eröffnete Spielsalon «Full House» bleibt laut einer Mitteilung an der Eingangstür bis auf weiteres geschlossen. Als möglicher Zeitpunkt für eine Wiedereröffnung mit einem neuen Konzept wurde von der Betreiberin, der Novomat AG in Härkingen, auf Anfrage hin Ende Februar genannt.

Dienstag, 5. Januar 1999: Investitionen von über 192 Millionen Franken ausgelöst
Die Wirtschaftsförderung zieht eine positive Bilanz über das erste Jahr mit dem neuen Wirtschaftsförderungsgesetz: Im vergangenen Jahr haben im Kanton Bern laut einer Medienmitteilung 131 Unternehmen von der Unterstützung der kantonalen Wirtschaftsförderung (WFB) profitiert, was Investitionen von über 192 Millionen Franken ausgelöst und zur Schaffung von über 820 neuen Arbeitsplätzen beigetragen habe.

Montag, 4. Januar 1999: Geld, Schmuck und Wein gestohlen
«Überdurchschnittlich viele Einbruchdiebstähle wurden in den ersten Tagen des neuen Jahres im Kanton Bern verübt», stellt die Kantonspolizei in einem Mediencommuniqué vom Montag fest: «Mehrmals wurde dabei auch in Weinkeller eingebrochen.»

Montag, 4. Januar 1999: Stilleben auf dem Ringgenberger Vitaparcours
Stilleben mit verlorenem Handschuh auf dem Ringgenberger Vitaparcours – oder: Wo, bitte, geht's hier lang zur Fitness?

Montag, 4. Januar 1998: Snowboarder aus Schneebrett gerettet
Die regen Wintersportaktivitäten in den Schweizer Bergen hatten laut einer Medienmitteilung der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega) auch viele Einsätze zur Folge: «In den vier Tagen zwischen dem Silvester und dem 3. Januar wurde die Rega über 120 Mal zu Hilfe gerufen.» Allein 62 dieser Einsätze galten nach Rega-Angaben verletzten Wintersportlern.

Freitag, 1. Januar 1999: Schwerer Skiunfall auf der Axalp
Ein 30jähriger deutscher Skifahrer ist gestern Donnerstagnachmittag im Skigebiet Axalp-Windegg in einem Steilhang gestürzt und dabei schwer verletzt worden.

Mittwoch, 30. Dezember 1998: Ein Todesopfer und fünf Verletzte auf der A 1
Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A1 bei Kirchberg ist am Dienstagnachmittag ein fünfjähriges Kind getötet worden. Drei weitere Kinder und zwei Erwachsene wurden laut einem Communiqué der Kantonspolizei Bern verletzt.

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Veranstaltungen im Winter 1998/99 im Berner Oberland

Veranstaltungen in Ringgenberg-Goldswil im Dezember 1998 und im Januar 1999


Ringgenberg hat auch im Winter seinen Reiz: Obschon an sich kein eigentlicher Wintersportort, ist das Dorf am Brienzersee ein  ideal gelegener Ausgangspunkt gleichermassen zu den Skigebieten im Oberhasli und auf der Axalp wie auch ins Schilthorngebiet und in die Jungfrauregion. Und wenn in Ringgenberg etwas Schnee liegt –  wie hier Mitte Januar 1999 bei strahlendem Sonnenschein  – können sich zumindest die Kinder beim Schlitteln austoben. (Foto: Peter Schmid)

Weitere Infos über Ringgenberg-Goldswil




 
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