Berner Oberl@nd News
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Veranstaltungen im Winter 1998/99 im Berner Oberland / Veranstaltungen in Ringgenberg-Goldswil

***  Schneebericht Berner Oberland ***  Lawinenbulletin ***

Sonntag, 28. Februar 1999: Bahn und Strassen in die Lütschinentäler ab Montagmorgen wieder offen – Auch die Autostrasse A 8 nicht mehr gesperrt
Ab morgen Montag, 1. März, werden die Bahnlinien und Strassenverbindungen von Interlaken nach Grindelwald und Lauterbrunnen sowie die Autostrasse A 8 am linken Brienzerseeufer und die Strasse von Wilderswil nach Saxeten wieder geöffnet. Gesperrt bleibt demgegenüber die rechtsufrige Brienzerseestrasse zwischen Brienz und Oberried, und weil die Kantonsstrasse von Interlaken nach Oberried nur bis Niederried offen ist, fährt weiterhin ein Schiff von Bönigen nach Oberried.

Sonntag, 28. Februar 1999: Verkehrsverbindungen nach Grindelwald wieder gesperrt
Wie schon am Samstagabend  angekündigt, sind die am Sonntagvormittag während einiger Stunden freigegebenen Verkehrsverbindungen in die Lütschinentäler wieder gesperrt worden. Wie unberechenbar die Lawinensituation im Berner Oberland sei, zeigt laut einer Medienmitteilung der Bezirksführungsorganisation Interlaken eine Grundlawine, die  gestern Samstagvormittag um 9.45 Uhr in der Gegend von Ebligen die Kantonsstrasse auf einer Länge von 60 Meter fünf bis sechs Meter hoch mit Schnee und Geröll verschüttet habe.

Samstag/Sonntag  27./28 Februar 1999: Strasse und Bahn nach Grindelwald vorübergehend geöffnet
Am  Sonntagvormittag sind die Strassen- und Bahnverbindungen von und nach Grindelwald ebenso wie die zwischen Wilderswil und Lauterbrunnen gesperrte Kantonsstrasse vorübergehend für einige Stunden freigegeben worden. Danach war vorgesehen – wie die Bezirksführungsorganisation Interlaken am Samstagabend bestätigte – diese Verkehrsverbindungen erneut zu schliessen, weil wegen steigender Temperaturen und als Folge der Sonneneinstrahlung wieder mit einem Anstieg der Lawinengefahr zu rechnen sei.

Samstag, 27. Februar 1999: Verdacht auf Brandstiftung – eine Verhaftung
Ein Wohnungsbrand in Thun hat am Freitagabend Sachschaden von rund einer halben Million Franken verursacht: Personen wurden laut einem Communiqué keine verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen kann Brandstiftung nach Angaben des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland nicht ausgeschlossen werden.

Samstag, 27. Februar 1999: Heisse Gratisgetränke für Helikopterpassagiere
Kaffee, Tee und heisse Schokolade für zuweilen frierende und mitunter sogar etwas verängstigte Grindelwald-Touristen auf dem Flugplatz Interlaken: Seit dem vergangenen Donnerstag bietet Erich Balmers mobile Snackbar wartenden Passagieren warme Gratisgetränke an.

Samstag, 27. Februar 1999: Über fünf Meter Schnee im Gebiet von Gadmen
In verschiedenen Gebieten im Berner Oberland hat sich die Lawinensituation entspannt: Daher konnten laut einem Communiqué der Kantonspolizei mehrere Strassenverbindungen für den Privatverkehr wieder geöffnet werden. Nach wie vor völlig von der Umwelt abgeschnitten seien einzelne Dörfer und Weiler. Die offiziell gemessene Schneehöhe im Gebiet Gadmen betrage zurzeit über fünf Meter.

Samstag, 27. Februar 1999: Personenwagenkonvoi von Lauterbrunnen nach Interlaken
Morgen Sonntag, 28. Februar 1999, vormittags zwischen acht und elf Uhr, können auf der Strasse von Lauterbrunnen nach Interlaken Personenwagen verschoben werden: Die Sicherung dieses Konvois soll laut einer Medienmitteilung vom Samstagvormittag durch die Bezirksführungsorganisation Interlaken gewährleistet werden. Die zu überführenden Fahrzeuge dürfen laut einem Communiqué vom Samstagvormittag nur mit dem Fahrer besetzt werden: «Familienmitglieder oder übrige Passagiere müssen sich mit der Bahn nach Interlaken verschieben.»

Samstag, 27. Januar 1999: Kanton Bern will Standorte für Mobilfunkantennen koordinieren
Der Kanton Bern will die Standorte der Mobilfunkantennen koordinieren: Die Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion hat laut einem Communiqué beschlossen, mit den Betreibern der Mobilfunknetze eine entsprechende Vereinbarung abzuschliessen: «Der Kanton überprüft zudem bei jedem möglichen Standort, ob die Grenzwerte der Strahlenbelastung eingehalten werden.»

Samstag, 27. Februar 1999: Sieben Kilometer «Schlitzrinnen» in vier A-8-Strassentunnels
Die Autostrasse A 8 zwischen Interlaken West und Brienzwiler soll für den Transport von gefährlichen
Flüssigkeiten auf den heute geltenden Sicherheitsstandard umgebaut werden: Damit werde das Gefahrenpotential
deutlich vermindert, teilte das kantonale Tiefbauamt in einem Communiqué mit: Die Arbeiten begännen
übermorgen Montag, 1. März, im Rugentunnel.

Samstag, 27. Februar 1999: Verhaftung nach  Schiesserei
Ein 43jährige Kosovo-Albaner ist am Freitag in Steffisburg nach einer Schiesserei vom Donnerstagabend in Hilterfingen am Thunersee festgenommen worden: Der Mann wird beschuldigt, am Donnerstagabend in einer Hotel-Bar in Hilterfingen nach einer verbalen Auseinandersetzung einen Landsmann mit Schüssen aus einer Faustfeuerwaffe verletzt zu haben.

Samstag,  27. Februar 1999: Drei Personen bei Wohnungsbrand leicht verletzt
Beim Brand der Parterrewohnung eines Reiheneinfamilienhauses am Pappelweg in Steffisburg sind am Freitag, 26. Februar 1999, kurz vor 5.30 Uhr früh, drei Personen leicht verletzt worden.

Freitag, 26. Februar 1999: Wieder offene Strassen nach Adelboden und Kandersteg
Die Strassen von Frutigen nach Adelboden und Kandersteg werden am Samstagmorgen kontrolliert geöffnet. Die Autostrasse A 8 (Interlaken–Brienz) und die Strasse nach Grindelwald bleiben vorläufig gesperrt. Nach wie vor ist die Lawinengefahr im Berner Oberland gross.

Freitag, 26. Februar 1999: 500 Kubikmeter Erdreich in Niederried abgerutscht
Bei den Aufräumarbeiten nach einem Hangrutsch vom vergangenen Montag in Niederried – nach Angaben von Gemeindeschreiber Heikki Gehri mussten an die 500 Kubikmeter Erdreich weggeführt werden – waren zeitweise bis zu sechs Zivilschutzangehörige mit im Einsatz.

Freitag, 26. Februar 1999: Versorgungskonvoi auf der A 8 ins Oberhasli geplant
Während die Strassenverbindungen nach Lauterbrunnen und Grindelwald voraussichtlich nicht vor Montag wieder befahrbar sind, ist für morgen Samstag ein kontrollierter Versorgungskonvoi auf der Autostrasse A 8 nach Brienz und ins Oberhasli vorgesehen. Die Autostrasse A 8 soll nach Angaben des Bezirksführungsstabes Interlaken in der Nacht auf Samstag geräumt werden.
Freitag, 26. Februar 1999: «Fahrlässiger Umgang mit Raucherwaren»
Die Ursache des Brandes in einer Wohnung in Unterseen vom Donnerstabend ist laut einem Communiqué der Untersuchungsbehörden auf fahrlässigen Umgang mit Raucherwaren zurückzuführen.

Freitag, 26. Februar 1999: Ab Grindelwald wieder aufs Jungfraujoch
Die Wengernalpbahnstrecke Grindelwald–Kleine Scheidegg ist wieder offen, und auch die die Jungfraubahn nimmt ihren Betrieb mit reduziertem Fahrplan ebenfalls wieder auf. Die Strecke Mürren–Schilthorn soll  im Laufe des Vormittags für den Ausflugsverkehr geöffnet werden – auf dem Schilthorn ist jedoch kein Skibetrieb möglich.

Freitag, 26. Februar 1999: Rahmenkredit für die Investitionshilfe im Berggebiet
aid. Die bernische Kantonsregierung hat einen Rahmenkredit von acht Millionen Franken für Darlehen an öffentliche Infrastrukturvorhaben im Berggebiet im laufenden Jahr bewilligt. Die Gelder werden für Darlehen an Bauprojekte von Gemeinden und Privaten (Versorgung, Entsorgung, Bildung, Verkehr, Freizeit und so weiter) verwendet. Die Kantonsdarlehen werden mit den gleichnamigen Bundesdarlehen ausbezahlt. Der Bund stellt für 1999 insgesamt 23 Millionen Franken zur Verfügung.

Donnerstag, 25. Februar 1999: Bisher insgesamt knapp 1600 Personen evakuiert
Unvermindert sehr grosse Lawinengefahr: Trotz der relativ guten Wetteraussichten geben die Lawinenspezialisten für das Berner Oberland vorderhand keine Entwarnung: «Deshalb bleiben die Strassen nach Grindelwald, Adelboden und Kandersteg weiterhin gesperrt», heisst es in einem Mediencommuniqué der Kantonspolizei vom späteren Donnerstagnachmittag: «Aus Sicherheitsgründen konnten bisher auch keine Räumungsequipen und Fahrzeuge eingesetzt werden.» Derzeit seien im Berner Oberland insgesamt knapp 1600 Personen evakuiert.

Donnerstag, 25. Februar 1999: «Guter Winterauftakt federt Februareinbussen ab»
Die ausserordentlich intensiven Schneefälle und die damit verbundene grosse Lawinengefahr stellten auch den Schweizer Bergtourismus vor erhebliche Probleme: Eine Mehrheit der Schweizer Seilbahnunternehmungen rechnet laut einem Communiqué vom Donnerstag mit markanten Ertragseinbussen für den Februar. Dank einem ausgezeichneten Winterauftakt erwarte die Branche dennoch ein insgesamt ausgeglichenes Winterergebnis

Donnerstag, 25. Februar 1999:  «Freestyle-Skiweltmeisterschaften insgesamt noch nicht gefährdet»
Die Durchführung der FIS-Freestyle-Skiweltmeisterschaften 1999 in Meiringen-Hasliberg vom 5. bis 14. März 1999 sei insgesamt noch nicht gefährdet. Das Organisationskomitee hält laut einer Medienmitteilung vom Donnerstag vorerst am vorgesehenen Programm fest: «Erste Entscheide über mögliche Programmänderungen werden frühestens zu Beginn der nächsten Woche fallen.» Für die Organisatoren sei die Sicherheit aller Beteiligten oberstes Gebot: «Arbeiten im Wettkampfgelände werden nur dann in Angriff genommen, wenn die zuständigen Fachkräfte dazu grünes Licht geben.»

Donnerstag, 25. Februar 1999: Weiterhin sehr grosse Lawinengefahr mit Stufe 5
Trotz Wetterbesserung bleibt die Lawinensituation nach Einschätzung der Bezirksführungsorganisation Interlaken unverändert verändert auf der Stufe 5 (sehr gross): «Heute (Donnerstag) wird es für die Fachleute der Abteilung Naturgefahren möglich sein, Rekognoszierungsflüge durchzuführen und eine Lagebeurteilung zu machen.» Es müsse aber nach wie vor davon ausgegangen werden, dass die geschlossenen Strassen- und Zugsverbindungen bis und mit dem kommenden Wochenende gesperrt bleiben.

Donnerstag, 25. Februar 1999: 22jähriger gesteht acht Entreissdiebstähle
Ein 22jähriger Schweizer hat laut einem Communiqué der Kantonspolizei gestanden, in Thun mehrere Entreissdiebstähle und andere Delikte begangen zu haben.

Mittwoch, 24. Februar 1999: Die Kantonsregierung zur Lawinensituation im Berner Oberland
Der Regierungsrat des Kantons Bern verfolge die Lawinensituation in den betroffenen Regionen des
Berner Oberlandes aufmerksam und lasse sich über die Entwicklung der Lage laufend informieren: «Er ist
beeindruckt und betroffen vom Ausmass der bisher entstandenen Schäden und ihren gravierenden Auswirkungen
auf das Leben und die Wirtschaft in den Katastrophengebieten», heisst es in einer Medienmitteilung von heute
Mittwoch.
 
Mittwoch, 24. Februar 1999: Grindelwald und Adelboden voraussichtlich bis Sonntag abgeschnitten
Die Verkehrs- und Schneesituation im Berner Oberland hat sich trotz vorübergehender Wetterberuhigung nicht verändert: Die Gefahr von Lawinenniedergängen sei nach wie vor sehr gross: «Die Strasse und die Bahnverbindung nach Grindelwald wird nach heutiger Lagebeurteilung bis Sonntag unterbrochen bleiben», heisst es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei vom späteren Mittwochvormittag. Dasselbe gelte zurzeit auch für die Verkehrsverbindungen Frutigen–Adelboden beziehungsweise Frutigen–Kandersteg.

Mittwoch, 24. Februar 1999: Grandhotel Victoria-Jungfrau in Interlaken und Palace Luzern mit gutem Ergebnis
Sowohl das Grandhotel Victoria-Jungfrau in Interlaken als auch das Palace Luzern vermochten laut
Endjahresüberblick über das Geschäftsjahr 1998 die positive Tendenz des ersten halben Jahres in der Nachfrage,
den Erlösen und den Ergebnissen in der zweiten Jahreshälfte fortzusetzen: «Der konsolidierte Jahresumsatz
erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 14,8 Prozent auf 51,28 Millionen Franken.» Die Frequenzen hätten um 8,7
Prozent auf 130’483 Logiernächte zugenommen.

Mittwoch, 24. Februar 1999: Luftbrücken nach Grindelwald und Adelboden: 10'000 Passagiere
Trotz der nach wie vor sehr grossen Lawinengefahr in der Jungfrauregion sind Lauterbrunnen, Wengen und Mürren weiterhin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die Luftbrücken zwischen dem Flugplatz Interlaken und Grindelwald und von Frutigen nach Adelboden waren nach Informationen vom Mittwochmorgen  in Betrieb. Bis Dienstagnachmittag sollen laut einem Communiqué 10'000 Passagiere befördert worden sein.  In Oberried am rechten Brienzerseeufer, das nur noch mit dem Schiff erreichbar ist, hat die Kommission für ausserordentliche Lagen die Bevölkerung auf morgen Donnerstagabend zu einer Orientierungsversammlung über die Lawinensituation eingeladen.

Dienstag, 23. Februar 1999: Ogi-Besuch in Interlaken und in Grindelwald
Bundesrat Adolf Ogi hat am Dienstagnachmittag dem Bezirksführungsstab Interlaken besucht: Gemeinsam mit Regierungsstatthalter Walter Dietrich stattete er laut einem Communiqué der Bezirksführungsorganisation anschliessend der Gemeinde Grindelwald – Gemeindepräsident Godi Bohren und dessen Führungsstab – einen Kurzbesuch ab, um sich an Ort und Stelle orientieren zu lassen.

Dienstag, 23. Februar 1999: Trotz Lawinengefahr – auch Mürren wieder erreichbar
Die Lawinengefahr bleibt weiterhin sehr gross – dennoch, Lauterbrunnen, Wengen und auch wieder Mürren sind nach Angaben der Jungfraubahnen vom Dienstagnachmittag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Dienstag, 23. Februar 1999: Oberried nur noch mit dem Schiff erreichbar
Vorerst für morgen Mittwoch, 24. Februar, hat die Kommission für ausserordentliche Lagen aufgrund der prekären Lawinensituation in Oberried am Brienzersee beschlossen, den Strassenverkehr auf der Kantonsstrasse Interlaken–Oberried ab Niederried komplett zu sperren. Wegen Lawinengefahr wird laut einer Mitteilung der SBB-Medienstelle heute Dienstagabend um 19 Uhr auch die Kantonsstrasse Giswil–Lungern gesperrt.

Dienstag, 23. Februar 1999: Rund 70 Verkehrsunfälle am Montag und Dienstag
Von Montag früh bis Dienstagmorgen sich im Kanton Bern nach Polizeiangaben in einem Zeitraum von 27 Stunden insgesamt an die 70 Verkehrsunfälle ereignet. Bei einem Selbstunfall in Worb wurde laut einem Mediencommuniqué vom Dienstag die Mitfahrerin in einem Auto tödlich verletzt.

Dienstag, 23. Februar 1999: Strafverfahren gegen eine tatverdächtige Frau aufgehoben
Das Tötungsdelikt, in dessen Zusammenhang Mitte Januar 1998 in Spiez Teile eines menschlichen Skeletts gefunden worden waren, ist nach wie vor ungeklärt: Das Strafverfahren gegen eine tatverdächtige Frau, welche sich seit Februar 1998 in Untersuchungshaft befunden hatte, wurde laut einem Mediencommuniqué des Untersuchungsrichteramt IV Berner Oberland in Thun aufgehoben. Entgegen dem ursprünglichen Verdacht bestünden keine weiteren Anhaltspunkte.

Dienstag, 23. Februar 1999: Evakuierungen in Guttannen und in Brienz
In Guttannen im Oberhasli müssen rund 60 Personen aus lawinengefährdeten Gebieten evakuiert werden: Auch in der Gemeinde Brienz sind laut einer Meldung der Kantonspolizei Bern mehrere Bewohner ausgesiedelt worden. Bei Lawinenniedergängen im Oberhasli wurden Tiere getötet und Ställe beschädigt.

Dienstag, 23. Februar 1999: Luftseilbahn-Talstation in Wengen durch Lawine verschüttet
lwm/S. Ein grosser Lawinenniedergang hat in der Nacht auf heute Dienstag die Talstation der Luftseilbahn Wengen–Männlichen (LWM) verschüttet. Eine erste Besichtigung in der Nähe des Schadenplatzes hat laut einem Communiqué ergeben, dass der Betrieb der LWM voraussichtlich längere Zeit unterbrochen bleibe: «Eine genaue Beurteilung des Schadenausmasses kann erst in den nächsten Tagen vorgenommen werden.» Zur Zeit des Lawinenniedergangs sei die
Talstation nicht besetzt gewesen: «Die Station liegt in einer Lawinenzone und war seit einigen Tagen wegen anhaltender Lawinengefahr nicht zugänglich.» Der Betrieb der Luftseilbahn sei aus Sicherheitsgründen eingestellt gewesen.

Dienstag, 23. Februar 1999: Schilthornbahn fährt wieder nach Mürren
Während Bahn und Strasse nach Grindelwald weiterhin gesperrt sind, ist die Strecke Interlaken–Zweilütschinen–Lauterbrunnen der Berner Oberland-Bahn (BOB)  laut einer Medienmitteilung der Jungfraubahnen von 8.45 Uhr in Betrieb: «Die Züge fahren stündlich.» Die Orte Lauterbrunnen, Wengen und neu auch wieder Mürren – die Strasse Lauterbrunnen–Stechelberg habe wieder geöffnet werden können – seien erreichbar: «Güter werden ab Bahnhof Interlaken Ost abgefertigt.»

Dienstag, 23. Februar 1999: Die Helikopter bleiben vorderhand am Boden
Weitgehend unverändert schwierige Situation im Berner Oberland: Die Lawinengefahr hat die höchste Stufe erreicht, und in den nächsten Tagen wird nicht mit einer Änderung gerechnet. Weiterhin sind nach Lawinenniedergängen und bei anhaltend sehr grosser Lawinengefahr viele Strassen- und Bahnverbindungen gesperrt. Auch die Helikopter-Luftbrücken nach Grindelwald und Adelboden konnten am Dienstagmorgen wegen schlechtem Wetter mit weiteren Schneefällen vorerst noch nicht wiederaufgenommen werden.

Montag, 22. Februar 1999: «Lawinensituation hat sich dramatisch verschärft»
Angesichts der Lawinensituation im Berner Oberland will der Kanton Bern in den nächsten Tagen den betroffenen Regionen bei der Bewältigung der schwierigen Lage unter die Arme greifen.

Montag, 22. Februar 1999: Auch Mürren von der Umwelt abgeschnitten
Die Verkehrssituation im Berner Oberland hat sich laut einer Medienmitteilung der Jungfraubahnen vom Nachmittag weiter verschärft: «Auch Mürren ist vom Verkehr abgeschnitten.»

Montag, 22. Februar 1999: Autostrasse A 8 vier Meter hoch von Lawine verschüttet
In verschiedenen Gebieten im Berner Oberland sind am Montag Lawinenniedergänge registriert worden. Unter anderem begrub nach Angaben der Kantonspolizei eine Lawine Teile der gesperrten Autostrasse A 8 zwischen Bönigen und Iseltwald unter vier Meter hohen Schneemassen. Im Oberhasli mussten mehrere Tiere mit dem Helikopter aus lawinengefährdeten Zonen ausgeflogen werden. Am Montavormittag verschüttete sodann die sogenannte «Rohrbach-Lawine» die gesperrte Strasse zwischen Frutigen und Adelboden.

Montag, 22. Februar 1999: Luftbrücken wegen schlechtem Wetter eingestellt
Die Ferienorte Grindelwald und Adelboden sind auch auf dem Luftweg nicht mehr zu erreichen und damit vollständig von der Umwelt abgeschnitten: Wegen des schlechten Wetters – Sturmwinde, Schneefall und schlechte Sicht – sind die Helikopterflüge von und nach Grindelwald und Adelboden eingestellt worden. Die Berner Oberländer Helikopter AG in Gsteigwiler rechnete laut Radiomeldungen damit, dass sicher bis 14 Uhr, wahrscheinlich aber den ganzen Tag über nicht geflogen werden kann. Auch ein Versorgungskonvoi mit Lastwagen findet nicht mehr statt.
 
Sonntag, 21. Februar 1999: Strasse ins Urbachtal von Lawinen verschüttet
Weiterhin prekäre Schnee- und Lawinensituation im Berner Oberland: Verschiedene Strassenverbindungen sind laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei vom Sonntagnachmittag gesperrt. Die eingerichteten Luftbrücken – siehe auch «Ferienlager mit Armeehelikopter evakuiert» – würden aufrechterhalten: «Zusätzlich besteht nun die Gefahr, dass hochgehende Bäche und Flüsse über die Ufer treten.» Über die Telefonnummer 033/1600 könne jederzeit ein Situationsbericht abgerufen werden (Sprechplatte). Die Bezirksführungsorganisationen stehen nach Polizeiangaben im Dauereinsatz.

Sonntag, 21. Februar 1999: Bei neun Lawinenniedergängen alarmiert
Die Rettungsflugwacht (Rega) ist an diesem Wochenende laut einem Communiqué vom Sonntagabend verschiedentlich im Zusammenhang mit Lawinenniedergängen – darunter im Gadmental an der Sustenstrasse oberhalb von Innertkirchen – alarmiert worden: «Glücklicherweise wurden bislang keine Personen verschüttet.»

Sonntag, 21. Februar 1999: Ferienlager mit Armeehelikopter evakuiert
Auch in der Nacht auf Sonntag haben die ständigen Regenfälle laut einer Medienmitteilung der Bezirksführungsorganisation Interlaken verschiedene Schneerutsche ausgelöst: Dadurch seien Strassen erneut beeinträchtigt und die allgemeine Lage weiter verschärft worden. Ab Sonntagabend wurden eine Abkühlung und erneut Schneefälle erwartet. Am Sonntagvormittag wurden mit einem Armeehelikopter vom Typ «Super-Puma», der 17 Passagiere transportieren kann, Kinder aus einem Ferienlager in Adelboden evakuiert.

Samstag, 20. Februar 1999: Ab Montag Transporte mit Armeehelikoptern
Der Versorgungskonvoi mit Lastwagen nach Grindelwald hat laut einem Communiqué der Bezirksführungsorganisation Interlaken heute Samstagvormittag um 10 Uhr durchgeführt werden können: «Die Lastwagen transportierten nur notwendige Versorgungsgüter.» Am Sonntag werde kein Versorgungskonvoi durchgeführt. Da zu erwarten ist, dass sich die Grosswetterlage nicht bessere und sich die Lawinengefahr vergrössere, werde für Montag die Luftversorgung mit Armeehelikoptern geplant: «Da die Transportkapazität sehr begrenzt ist, werden nur die allernotwendigsten lebenswichtigen Güter transportiert.» – Die Kantonsstrasse in die Lütschinentäler soll laut Radiomeldungen vom späteren Samstagnachmittag in
beiden Richtungen wegen Lawinengefahr ab 19 Uhr zwischen Wilderswil und Zweilütschinen bei der Abzweigung nach
Gsteigwiler gesperrt werden, womit wie Grindelwald auch Lauterbrunnen nicht mehr auf der Strasse erreichbar ist.

Samstag, 20. Februar 1999: Keine Probleme durch Weg- und Anreise von Feriengästen
Die Schnee- und Lawinensituation im Berner Oberland (Stand 20. Februar, 15 Uhr) ist laut einem Communiqué der Kantonspolizei auch am Samstag prekär geblieben: «Verschiedene Strassenverbindungen bleiben gesperrt.» Neben Grindelwald und Adelboden seien nun auch in der Region Saanenland Luftbrücken eingerichtet worden. Probleme im Zusammenhang mit Weg- und Anreise von Touristen in die Wintersportorte im Berner Oberland seien bisher ausgeblieben.

Samstag, 20. Februar 1999: Verschüttete Strassen nach Lawinen und Schneerutschen wieder geräumt
Im Gebiet der Jungfrauregion sind in der Nacht auf Samstag verschiedene kleinere  Lawinen und Schneerutsche niedergegangen: «Die Räumungsequipen des  Strasseninspektorates waren während der ganzen Nacht im Einsatz,» heisst es in einer Medienmitteilung der Bezirksführungsorganisation Interlaken, «konnten aber  bis Samstagmorgen um 6.30 Uhr die verschütteten Strassen nach Beatenberg,  Lauterbrunnen und Habkern wiederum freigeben.»

Samstag, 20. Februar 1999: Der Interlakner Gemeinderat Aldo Martinelli kandidiert nicht mehr
Der Interlakner Gemeinderat Aldo Martinelli (SVP) kandidiert an den Gemeindewahlen im Herbst 1999 nicht mehr.

Freitag, 19. Februar 1999: Das grosse «Schneuzen» hat angehoben
Nach dem grossen Schnee das grosse Räumen: In Ringgenberg werden auch die Schneewälle auf den Trottoirs mit Hochdruck «geschneuzt».

Freitag, 19. Februar 1999: Luftbrücken nach Grindelwald und Adelboden
Die Schnee- und Lawinensituation im Berner Oberland sei auch am Freitag prekär geblieben, und verschiedene Strassenverbindungen bleiben laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Bern gesperrt: «Nach Grindelwald und Adelboden sind Luftbrücken eingerichtet worden.» Dringend benötigte Waren seien mit Konvois in die beiden Ortschaften gefahren worden.

Freitag, 19. Februar 1999: 700 Personen nach Bombendrohung evakuiert
Nach einer Bombendrohung sind am Freitag das Gebäude des Bundesamtes für Flüchtlinge und umliegende Gebäulichkeiten in Wabern bei Bern am Freitag Mittag evakuiert worden. Bei der Durchsuchung mit Sprengstoffhunden sind laut einem Communiqué keine verdächtigen Gegenstände gefunden worden: «Um 16 Uhr hat der Regierungsstatthalter I von Bern die Gebäude freigegeben.»

Freitag, 19. Februar 1999: Wieder Versorgungskonvois nach Grindelwald
Ein Lastwagenkonvoi für Grindelwald – der erste seit Bahn und Strasse ins Gletscherdorf wegen der anhaltend grossen Lawinengefahr seit gestern Donnerstag erneut gesperrt sind – hat am Freitagvormittag in die sonst nur noch mit Helikoptern erreichbare Gemeinde Lebensmittel und Post befördert.

Donnerstag 18. Februar 1999: Gesperrte Verkehrswege bis auf weiteres geschlossen
Während des Tages seien verschiedene Lawinenniedergänge gemeldet worden, heisst es in einer Pressemitteilung der Bezirksführungsorganisation Interlaken vom Donnerstagabend, «darunter auch an Orten, an welchen seit Menschengedenken keine Lawinen niedergingen.» Diese Tatsache bestätige die unberechenbare und ausserordentliche Lage, die zu einer vorsichtigen Beurteilung auch durch die Fachleute führe: «Die schlechte Wetterlage und die Aussichten bis anfangs nächster Woche führten dazu, dass an der gegenwärtigen Situation beziehungsweise den bereits getroffenen Massnahmen bis auf weiteres nichts geändert werden kann.»

Donnerstag, 18. Februar 1999: Erneut Evakuierungen und gesperrte Verkehrsverbindungen
Nach ergiebigen Schneefällen sind im Berner Oberland wegen grosser Lawinengefahr erneut einige Verkehrsverbindungen gesperrt sowie  über 500 Personen evakuiert worden.Gesperrt wurden unter anderem die Strasse zwischen Lütschental und Grindelwald sowie die rechtsufrige Brienzerseestrasse. Am Nachmittag wurde auch die Autostrasse A8 zwischen Interlaken und Brienz gesperrt. Inzwischen ist nach Angaben der Berner Oberland-Bahn (BOB) auch die Eisenbahnstrecke  nach Grindelwald geschlossen worden, womit das Gletscherdorf von der übrigen Schweiz erneut abgeschnitten ist. Die Strassen von Frutigen nach Adelboden und nach Kandersteg – ab Mitholz – wurden am Donnerstag nach Angaben der Kantonspolizei von zehn Uhr gesperrt. Der Autoverlad in Kandersteg wurde eingestellt und nach Frutigen verlegt. Nach Angaben der BLS Lötschbergbahn erfolgt dort der Autoverlad seit elf Uhr stündlich.

Donnerstag 18. Februar 1999: Drei vermisste Skifahrer wohlbehalten aufgefunden
Nach einer mehrstündigen Suchaktion im Gebiet Wengernalp sind in der Nacht auf Donnerstag nach Angaben der Kantonspolizei drei vermisste Skifahrer – ein 39jähriger Engländer und zwei Kinder im Alter von sechs und sieben Jahren – wohlbehalten aufgefunden worden.

Donnerstag 18. Februar 1999: Goldene Ära begann mit Berner Oberländer Bergführern
Grosse Pläne zum 100-Jahr-Jubiläum professioneller Schweizer Bergführer in Kanada: Das Jahr 1999 wird in der Berggemeinde Golden in den Rocky Mountains von Britisch Kolumbien ein Jahr mit vielen interessanten Veranstaltungen. Die Vorbereitungen für das Swiss Guides Festival laufen auf Hochtouren:  Gefeiert wird die Ankunft von  Schweizer Bergführern  in den kanadischen Rocky Mountains, welche vor hundert Jahren zum ersten Mal von der Canadian Pacific Railway (CPR) angestellt wurden. Die Schweizer Bergführer – namentlich aus dem Berner Oberland – spielten eine wichtige Rolle in der Geschichte des Bergsteigens in Kanada, indem sie Touristen sicher zu Erstbesteigungen führten und ihnen die majestätische Welt der Rocky Mountains zugänglich machten.

Donnerstag 18. Februar 1999: Kanton will fehlende Uferschutzplanungen in Unterseen selber erlassen
Der Kanton Bern will zwei noch fehlende Uferschutzplanungen auf dem Gebiet der Gemeinde Unterseen selber erlassen. Damit komme die Gemeinde doch noch zu ihrem Uferweg in den Gebieten Neuhaus–Manorfarm und Spielmatte, heisst es in einer Medienmitteilung: «Bis zum Regierungsentscheid, der voraussichtlich Anfang 2000 fallen wird, hat der Kanton die laufenden Genehmigungsverfahren für die Überbauungsordnungen in den beiden Gebieten sistiert.»

Mittwoch, 17. Februar 1999: Einige Bergbahnen wegen Lawinengefahr und Sturm gesperrt
Der Betrieb der Bergbahn Lauterbrunnen–Mürren (BLM), wo die Staubbachlawine – wie berichtet – eine
Brücke weggerissen hat, war zwischen Lauterbrunnen und Winteregg auch noch am Mittwoch eingestellt. Weil der
erwartete grosse Schneefall bis jetzt nicht eingesetzt habe, meldeten die Jungfraubahnen nachmittags um 15 Uhr,
die Situation bei den Bahnen habe sich nur unwesentlich verschlechtert.

Mittwoch, 17. Februar 1999: Botschaftsbesetzer nach Ultimatum des Bundesrates abgezogen
Die kurdischen Besetzer der griechischen Botschafft im Kräyigen-Quartier in Muri bei Bern haben am Mittwoch nach dem Ultimatum des Bundesrates laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Bern ihre illegale Aktion abgebrochen.

Mittwoch, 17. Februar 1999: Schleudergefahr für menschliche Zweibeiner
Ob Schnee oder Pflotsch, Glatteis oder überfrierende Nässe: In der Interlakner Jungfraustrasse warnt eine unmissverständliche Signalisation menschliche Zweibeiner vor winterlichen Schleudergefahren – Vierbeiner hingegen sind zwar vor unliebsamen Rutschpartien auch nicht ganz gefeit, dürften auf ihren vier Pfoten aber doch wesentlich sicherer stehen.

Mittwoch, 17. Februar 1999: Wengener Internet-Café ohne Kaffee
Beat Horisbergers Internet-Café im alten Post-Kiosk an der Hauptstrasse in Wengen ist ohne Kaffee in die zweite Wintersaison gestartet: Eine Erneuerung der gastgewerblichen Betriebsbewilligung für den Ausschank von Kaffee an den drei Computerarbeitsplätzen hätte laut Horisberger für rund vier Monate Wintersaison 340 Franken gekostet – ein arges Missverhältnis zu dem für einen solchen nur im Winter geöffneten Saison-Kleinstbetrieb zu erwartenden Umsatz.
 
Donnerstag, 11. Februar/Mittwoch 17. Februar 1999: Auch Erdgasrohre müssen auf lawinensicherere Zeiten warten ...
Im Bahnhof Interlaken Ost warten seit über einer Woche Erdgasrohre auf den Weitertransport mit Meterspur-Rollschemeln auf der zurzeit nach wie vor wegen Lawinengefahr am rechten Brienzerseeufer gesperrten Brüniglinie der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB).

Dienstag, Tue, 16 Feb 1999 14:10:09 -0800: Leserbrief aus Kanada
Bei Sonnenschein ist das Berner Oberland zurzeit auch in tieferen Lagen – wie hier in Ringgenberg auf rund 600 Meter über Meer – ein einziges Wintermärchen. (Foto: Peter Schmid)

Therese Roberts-Mürner aus Toronto in Kanada schreibt: «Die Fotos vom Berner Oberland sehen so schön aus... Ich bin anno dazumal von Kien, Reichenbach i.K. Werde an den «Masters Weltmeisterschaften teilnehmen ... Vom 28. Februar an... da bin ich natürlich sehr froh, dass es so viel geschneit hat. Ich wohne jetzt schon lange in Toronto, Kanada. Es macht mir viel Spass die Berner Oberland News zu lesen ... Danke vielmal.»

Dienstag, 16. Februar 1999: Die Lawinengefahr ist noch nicht gebannt
Gewisse Lawinenzüge, welche die Brüniglinie der SBB gefährden, sind laut einer Medienmitteilung vom
Dienstagvormittag noch nicht entladen beziehungsweise sie sind weiterhin instabil: «Deshalb bleiben die
Teilstrecken Giswil–Meiringen und Brienz–Interlaken Ost weiterhin gesperrt.» Auch der Betrieb der Bergbahn
Lauterbrunnen–Mürren (BLM), wo die Staubbachlawine eine Brücke weggerissen hat, war am Dienstag zwischen
Lauterbrunnen und Winteregg weiterhin eingestellt. Hingegen konnte die seit über einer Woche wegen Lawinengefahr gesperrte rechtsufrige Brienzerseestrasse wieder geöffnet werden.

Dienstag, 16. Februar 1999: Sechs jugendliche Sprayer in Mürren angehalten
Ein halbes Dutzend Jugendlicher aus der Region Bern ist in Mürren angehalten worden: Laut einer Medienmitteilung des Jugendgerichts Oberland und der Kantonspolizei Bern sollen die Jugendliche in der vergangenen Woche massive Sachbeschädigungen durch Sprayereien verübt haben.

Dienstag, 16. Februar 1999: Nachträgliches Baubewilligungsverfahren für den Speichersee Lauberhorn
Das nachträgliche Baubewilligungsverfahren für den Speichersee zur Beschneiung der Pisten für das Lauberhornrennen läuft: Das Amt für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern (AGR) hat der Gemeinde Lauterbrunnen und den weiteren Beteiligten laut einem Communiqué vom Dienstag mitgeteilt, dass es das koordinierte Verfahren für die Änderung der Nutzungsplanung/Baubewilligung für den Speichersee Lauberhorn an die Hand nehmen werde. In diesem Verfahren werde ebenfalls die Sicherheit des Speichersees durch einen Experten abgeklärt.

Montag, 15. Februar 1999: Neues Konzept für die Tell-Freilichtspiele Interlaken
Der neue Regisseur Matthias Fankhauser (Zürich/Burgdorf) hat an der Hauptversammlung der Tell-Freilichstpiele Interlaken sein neues Konzept für die Spielzeit 1999 vorgestellt: Mit einem Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne will der Jung-Regisseur gegen den Zuschauerschwund ankämpfen und versuchen, dem Spiel zu mehr Dramatik und Dynamik zu verhelfen.

Mon, 15 Feb 1999 21:09:12 +0100: Leserbrief aus den Niederlanden: Schnee in Berner Oberland
Kees Scholtes aus Wijk en Aalburg in den Niederlanden schreibt: «Fast jeden Tag sehe ich bei Ihnen vorbei ob es Neues gibt über Schnee und Lawinen. Wir verbringen seit ungefähr 30 Jahren unseren Urlaub im Berner Oberland. Deswegen bin ich interessiert, wie es bei Ihnen geht. – Hoffentlich geht alles gut mit all dem Schnee. Ich wünsche Ihnen allen viel Glück!»

Sonntag, 14. Februar 1999: Brüniglinie der SBB frühestens am Montag wieder offen
Die wegen Lawinengefahr auf zwei Streckenabschnitten gesperrte Brüniglinie der SBB bleibt noch mindestens bis morgen Montag unterbrochen.

Sat, 13 Feb 1999 16:02:28 -0000: Leserbrief «Greetings from Wales»
Dave und Mair Dowell schreiben aus Wales: «Danke fur die excellent photographs in die Berner Oberland newspaper. You have much, much snow in the Bernese Oberland. We look at the Berner Oberland every day on the internet, it is sehr interesting.»

Samstag, 13. Februar 1999: Freestyle-Skiweltmeisterschaften Meiringen-Hasliberg
215 Athleten aus 22 Nationen sind für die Teilnahme an den FIS-Freestyle-Skiweltmeisterschaften in Meiringen-Hasliberg vom 5. bis 14. März 1999 angemeldet. Dazu kommen laut einer Medienmitteilung 118 Offizielle.

Freitag, 12. Februar 1999: Oberried wieder auf der Strasse erreichbar
Das während mehrerer Tage wegen grosser Lawinengefahr nur noch mit dem Schiff erreichbare Dorf Oberried am Brienzersee ist tagsüber und bis am späteren Abend nicht mehr abgeschnitten: Die Strasse Oberried–Interlaken wurde – wie bereits am Freitagmittag gemeldet –  für den Verkehr von 6 Uhr morgens bis abends 23.30 Uhr kontrolliert geöffnet. Der Schiffsbetrieb wurde eingestellt.

Freitag, 12. Februar 1999: «Technische Störung am Ölofen» verusacht Wohnhausbrand
Beim Brand eines Wohnhauses in Emdthal ist am Freitagmorgen ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden: Die Wehrdienste hätten den Brand rasch unter Kontrolle gebracht, konnten aber laut einem Communiqué des Regierungsstatthalters des Amtsbezirkes Frutigen nicht verhindern, dass der Wohnteil völlig ausbrannte.

Freitag, 12. Februar 1999: Bahnlinie und Strasse nach Grindelwald wieder offen
Die Strasse zwischen Zweilütschinen und Grindelwald ist seit heute Freitagvormittag, 11 Uhr, für den Privatverkehr wieder offen: «Auch der Bahnbetrieb wird auf dieser Strecke wieder aufgenommen», teilte das Bezirksführungsorgan des Amtsbezirks Interlaken in einem Communiqué mit. Auch Oberried und Saxeten auf der Strasse wieder erreichbar.

Freitag, 12. Februar 1999: Leserbrief aus Kanada
Die nach Kanada ausgewanderte Berner Oberländerin Rosmarie Moser-Jaggi freut sich über die Möglichkeit, die Berner Oberland News im Internet lesen zu können.

Donnerstag, 11. Februar 1999: Autostrasse A 8 wieder offen – Autoverlad am Lötschberg ab Frutigen
Während die rechte Brienzerseestrasse – sie ist lediglich von Interlaken bis Niederried befahrbar –  weiterhin bis auf weiteres geschlossen bleibt – ist die Autostrasse A 8 Interlaken–Brienz laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei vom späteren Donnerstagnachmittag wieder offen. Auch die Strecke Brienz–Luzern über den Brünigpass sei wieder offen. Der Autoverlad am Lötschberg erfolgt stündlich ab Frutigen bis Goppenstein, jedoch nicht ab Kandertsteg.

Donnerstag, 11. Februar 1999: Wo ist mein Velo nur geblieben?
Die Schweiz liegt unter einer dicken Schneedecke. Nicht nur Autofahrer hatten und haben zuweilen Mühe, ihr abgestelltes Vehikel unter den Schneemassen wiederzufinden und auszugraben: Auch Fahrräder – wie hier auf einem nicht gedeckten Teil des Veloabstellplatzes beim Bahnhof Interlaken Ost – sind als voll wintertaugliches Verkehrsmittel offenkundig an ihre Grenzen gestossen.

Donnerstag, 11. Februar 1999: Anhängerzug verlor zwei ausgediente Unimogs
Bei einem Bremsmanöver hat sich am Donnerstag kurz vor Mittag auf der Autobahn A 6 Süd bei Bern ein Anhängerzug gedreht und dabei zwei alte Armee-Unimogs verloren. Die Kantonspolizei sucht zur Klärung des Unfallherganges Zeugen.

Mittwoch, 10. Februar 1999: Nach wie vor unterbrochene Bahn- und Strassenverbindungen
Trotz einer Wetterbesserung am Mittwoch – es fielen nur gelegentlich ein paar Schneeflocken und zeitweise liess sich sogar die Sonne blicken – hielt im Berner Oberland die grosse Lawinengefahr an, und so blieb denn eine Reihe von Eisenbahn- und Strassenverbindungen auch weiterhin  gesperrt. – Nach Angaben der Kantonspolizei wurden einige hundert Personen aus lawinengefährdeten Gebieten evakuiert.  Bild: Schnee in rauen Mengen. Ein Vogelhäuschen in einem Ringgenberger Garten musste von der Last des gefallenen Schnees befreit werden, weil es unter dem Gewicht der weissen Haube einzustürzen drohte.

Mittwoch, 10. Februar 1999: Zwei Unfälle in Autobahn-Tunnel bei Thun
Innerhalb von drei Minuten haben sich am Mittwoch, 10. Februar 1999, im Allmendtunnel der Autobahn A 6 bei Thun nach Polizeiangaben zwei Selbstunfälle ereignet: «Verletzt wurde niemand. Eine Tunnelröhre musste vorübergehend geschlossen werden.» Der Sachschaden wird nach Angaben der Kantonspolizei auf insgesamt 15’000 Franken geschätzt. Die Tunnelröhre in Fahrtrichtung Spiez habe für über zwei Stunden gesperrt werden müssen.

Mittwoch, 10. Februar 1999: Leserbrief aus den Niederlanden
Jan Schultheiss aus den Niederlanden fährt jedes Jahr fahren  in die Schweiz in die Ferien, meistens nach Beatenberg. Die Berner Oberland News findet er grossartig: «Und wenn wir keine Ferien haben, dann freut es mich,  ein wenig zu wissen von allem,  was in der Region vor sich geht.»

Dienstag, 9. Februar 1999: Weiterhin sehr grosse Lawinengefahr im Berner Oberland
Bei anhaltend starken  Schneefällen waren auch am Dienstag im Berner Oberland eine Reihe von Verkehrsverbindungen, sei es nach Lawinenniedergängen wie zwischen Wilderswil und Saxeten, oder wegen der sehr grossen Lawinengefahr unterbrochen. In verschiedenen Ortschaften mussten laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei die Gemeindebehörden zahlreiche Bewohner aus ihren Häusern evakuiert werden.

Dienstag, 9. Februar 1999: Einbrecher von Polizeihund gestellt
In der Nacht auf Dienstag, 9. Februar 1999, ist in ein Ladengeschäft in Kandersteg eingebrochen worden: «Einer der mutmasslichen Täter konnte durch den Hund eines Polizisten gestellt und festgenommen werden.»

Montag, 8. Februar 1999: Wirte-Ehepaar in Wengen durch Lawine ums Leben gekommen
Das Wirte-Ehepaar des «Café Oberland» in Wengen ist am Montag früh bei einem Lawinenniedergang
ums Leben gekommen. Auch am rechten Brienzerseeufer herrschte erhöhte Lawinengefahr: Die Kantonsstrasse
und die Bahnlinie blieben – wie schon vor Wochenfrist, als die hölzerne Strassenbrücke von der
Hirscherengrabenlawine weggerissen worden war  – am Montag gesperrt. Wegen Lawinengefahr evakuierte die
Rettungsflugwacht (Rega) am Montagmittag in Frutigen 16 Schulkinder und 5 Erwachsene aus einem Skilager.

Montag, 8. Februar 1999: Untersuchung des Porter-Absturzes im Simmental abgeschlossen
Die Untersuchung des PC-6-Absturzes vom 12. November 1997 bei Boltigen im Simmental ist
abgeschlossen: «Gemäss Schlussbericht des Untersuchungsrichters führten keine technischen Ursachen zu dem
Unfall», heisst es in einem Communiqué vom Montag: «Der Grund für den Absturz des Porters, bei dem der
Milizpilot und vier Soldaten den Tod erlitten, ist in der zum Zeitpunkt des Unfalls herrschenden Meteo-Situation zu
suchen.»

Montag, 8. Februar 1999: Von Aral-Blau zu Migrol-Grün
Mit der Übernahme von 116 Deutschschweizer Aral-Tankstellen durch die Benzingesellschaft Migrol im vergangenen September – darunter auch einige Zapfsäulen im Berner Oberland – soll das Migrol-Netz  350 Tankstellen umfassen, davon etwa ein Drittel mitangegliederten Shops. Fünf Monate nach dem Kauf des gesamten Deutschschweizer Aralnetzes ist in der vergangenen Woche auch die Tankstelle auf der Anhöhe in Ringgenberg auf Migros-Benzin umgestellt worden.

Montag, 8. Februar 1999: Wehrdienstreglement Bödeli  rückwirkend in Kraft gesetzt
Der Kanton hat das Organisationsreglement der Wehrdienste Bödeli genehmigt Die Gemeinderäte der Bödeligemeinden haben das Reglement rückwirkend auf den 1. Januar 1999 in Kraft gesetzt.

Montag, 8. Februar 1999: Tödlicher Unfall beim Eisklettern in Kandersteg
Ein 44jähriger Mann aus dem Kanton Obwalden ist am Sonntag am Fusse eines Eisfalls in Kandersteg von herunterstürzenden Trümmern eines tonnenschweren Eiszapfens erschlagen worden.

Sonntag, 7. Februar 1999: Eidgenössische Volksabstimmungen
Dreimal Ja und ein Nein
Drei von vier eidgenössischen Vorlagen sind am Wochenende angenommen worden (vorläufige amtliche Endergebnisse):
Bundesbeschluss über die Änderung der Voraussetzungen für die Wählbarkeit in den Bundesrat: Angenommen mit 1'286'768 Ja gegen 436'518 Ja.
– Verfassungsbestimmung über die Transplantationsmedizin: Angenommen mit  1'501'954 Ja gegen 209'454 Nein.
– Volksinitiative "Wohneigentum für alle": Abgelehnt mit 1'025'090 Nein gegen 721'729 Ja.
– Änderung des Bundesgesetzes über die Raumplanung: Angenommen mit 952'450 Ja gegen 751'958 Nein.

Die Resultate der eidgenössischen Volksabstimmungen im Kanton Bern
Bei einer Stimmbeteiligung von 37,41 Prozent in der eidgenössischen Volksabstimmung vom 7. Februar 1999 ist der Wählbarkeit in den Bundesrat (Kantonsklausel) mit 199'926 Ja gegen 51'144 Nein zugestimmt worden. Noch deutlicher wurde die Vorlage über die Transplantationsmedizin angenommen, nämlich mit 221'745 Ja gegen 27'633 Nein. Klar abgelehnt wurde demgegenüber die Initiative «Wohneigentum für alle», nämlich mit 160'809 Nein gegen 91'786 Ja. Das Raumplanungsgesetz fand mit 137'867 Ja gegen 111'644 Nein Zustimmung.

Sonntag, 7. Februar 1999: Vier Verletzte bei Messerstecherei in Thun
Bei einer Messerstecherei im Restaurant Bierhalle des Selveareals in Thun sind in der Nacht auf Sonntag vier Personen verletzt worden.

Sonntag, 7. Februar 1999: Leserbrief aus Sachsen
Katleen, Sarah und Thomas Schkölziger aus Sachsen in Ostdeutschland freuen sich, auch ausserhalb der Urlaubszeit etwas aus ihrer Lieblingsregion – sie waren schon des öftern  in Unterbach bei Meiringen – zu erfahren.

Samstag, 6. Februar 1999: Viel Schnee und wachsende Lawinengefahr
Bis Montag anhaltende Nordweststaulage am Alpennordhang: Starke Winde und anhaltende, besonders am Sonntag ergiebige Schneefälle – die Wetterprognosen rechneten am Wochenende mit rund einem Meter Schnee von Freitagmorgenbis Montagmorgen – liessen erwarten, dass sich die Lawinensituation spätestens am Sonntag verschärfen würde.

Freitag 5. Februar 1999: Margowski verlässt Brienz nach zwei Jahren
Der Tourismusverein Brienz-Axalp sucht einen neuen Geschäftsführer: Laut einem Communiqué verlängert Peter Margowski den Vertrag mit dem Tourismusverein Brienz nicht mehr. «Er kündigt seine Stelle als Geschäftsführer per Ende April 1999», schreibt der Vereinsvorstand in seiner Pressemitteilung.

Freitag, 5. Februar 1999: Arbeitslosigkeit in der Schweiz auf 3,5 Prozent gestiegen
Ende Januar 1999 sind laut eine Meldung des Bundesamtes für Wirtschaft und Arbeit (BWA) 125’883 Arbeitslose eingeschrieben gewesen – 1574 mehr als im Vormonat: «Die Arbeitslosenquote stieg damit von 3,4 Prozent im Dezember auf 3,5 Prozent Berichtsmonat.» Auch im Kanton Bern stieg die Zahl der Arbeitslosen im Januar erneut leicht an, und zwar um 315 auf 12’007 Personen. Damit hat sich die Arbeitslosenquote nach Angaben des Amts für Information des Kantons Bern von 2,4 auf 2,5 Prozent erhöht.

Freitag, 5. Februar 1999: 77jähriger Autofahrer auf der Autobahn A 6 tödlich verunfallt
Auf der Autobahn A6-Süd ist am Donnerstagnachmittag ein 77jähriger Autofahrer tödlich verunfallt.

Donnerstag, 4. Februar 1999: Rendezvous von Christkindli und Osterhase?
Falls sich der Osterhase ein bisschen beeilt, winkt ihm auch in diesem Jahr in der Interlakner Jungfraustrasse die Chance, dem Christkindli auf dem Heimweg zu begegnen.

Donnerstag, 4. Februar 1999: Baubeginn für Autobahn-Vollanschluss Interlaken-West in Sicht
Der Autobahnanschluss Interlaken West wird voraussichtlich mit Gesamtkosten von rund 8,3 Millionen Franken bei einem möglichen Baubeginn im Herbst dieses Jahres im Laufe von rund zwei Jahren zu einem Vollanschluss ausgebaut: Das Ausführungsprojekt für die Sanierung des bestehenden Halbanschlusses wird laut einem Communiqué der bernischen Kantonsregierung dem Bund zur Genehmigung vorgelegt.

Mittwoch, 3. Februar 1999: Winterliche Wiederverwertungsideen in Interlaken
Ob eine bequeme Ruhebank aus alten Snowboards oder ausgediente Weihnachtsbäume beim Parkplatz Flückmätteli, die mit Meisenkugeln zu Vogelfutterstellen umfunktioniert worden sind: An winterlichen Wiederverwertungsideen scheint es in Interlaken offensichtlich nicht zu fehlen.

Dienstag, 2. Februar 1999: Gratisprogrammm «Fast Tax» hilft beim Ausfüllen der Steuererklärung
Computer-Unterstützung beim Ausfüllen der Steuererklärung: Auf den Steuerbüros der Gemeinden oder bei
den Veranlagungsbehörden können die Berner Steuerpflichtigen laut einer Medienmitteilung vom Dienstag eine
CD-ROM mit dem Programm «Fast Tax» zum Ausfüllen der Steuererklärung abholen: «Das Programm ist gratis.»

Montag, 1. Februar 1999: Ursache eines Carbrandes auf der Autobahn A 1 geklärt
Ein technischer Störfall in der elektrischen Bordverkabelung hat nach Polizeiangaben den Brand eines deutschen Reisecars von gestern Sonntag auf der Autobahn A 1 bei Kirchberg verursacht.

Montag, 1. Februar 1999: Polizisten knapp einem Anhängerzug entgangen
Ein vermutlich aus Deutschland stammender Anhängerzug hat am Montag auf der Autobahn A 8 zwischen Thun-Süd und Spiez laut einer Medienmitteilung ein Fahrzeug der Kantonspolizei Bern touchiert: Zwei Polizisten, die gerade einen Personenwagen kontrolliert hätten, seien äusserst knapp einer Kollision mit dem Anhängerzug entgangen.

Montag, 1. Februar 1999: Straftaten auf einem neuem Höchststand
Mit 35’985 erfassten Straftaten – 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr – hat die Kriminalität im Kanton Bern
1998 einen neuen Höchststand erreicht. Zugenommen haben laut einer Medienmitteilung namentlich die
Verzeigungen im Betäubungsmittelbereich, die Raubüberfälle und die Sittlichkeitsdelikte.

Seit Montagmittag ist die zur Hälfte  montierte hölzerne Strassenbrücke bei Oberried einspurig wieder befahrbar. (Foto: Peter Schmid)

Montag, 1. Februar 1999: Strassenbrücke bei Oberried wieder zur Hälfte montiert
Die nach mehreren Niedergängen der Hirscherengrabenlawine zwischen Oberried und Ebligen seit dem vergangenen Donnerstagnachmittag gesperrte rechtsufrige Brienzerseestrasse hat am frühen Montagnachmittag um 12.30 Uhr wieder für den Verkehr geöffnet werden können, und auch die Brünigbahn nahm den fahrplanmässigen Verkehr wieder auf, nachdem sich die Lawinensituation entschärft hat.

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Veranstaltungen im Winter 1998/99 im Berner Oberland


Ringgenberg hat auch im Winter seinen Reiz: Obschon an sich kein eigentlicher Wintersportort, ist das Dorf am Brienzersee ein  ideal gelegener Ausgangspunkt gleichermassen zu den Skigebieten im Oberhasli und auf der Axalp wie auch ins Schilthorngebiet und in die Jungfrauregion. Und wenn in Ringgenberg etwas Schnee liegt –  wie hier Mitte Januar 1999 bei strahlendem Sonnenschein  – können sich zumindest die Kinder beim Schlitteln austoben. (Foto: Peter Schmid)

Weitere Infos über Ringgenberg-Goldswil / Veranstaltungen in Ringgenberg-Goldswil im Februar/März 1999




 
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