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Berner Oberland News
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* Berichte und Meldungen – Schlagzeilen im Februar 2000 *Archiv *
* Lawinenbulletin (SLF) * Pistenbericht Berner Oberland * Veranstaltungen im Winter 1999/2000 im Berner OberlandRinggenberg: Veranstaltungen im Februar 2000 *
* Dampferregister, Links zu Wetter, Online-Medien, Suchmaschinen u.a. *

Dienstag, 29. Februar 2000: Ab 4. März wieder täglich ein Kursschiff auf dem Thunersee
Wieder täglich – vom 4. bis 25. März – verkehrt ab kommendem Samstag auf dem Thunersee ein Kursschiff zwischen Thun und Interlaken. Ab 26. März 2000 fahren nach Angaben der BLS Lötschbergbahn täglich vier Kurse, an Sonntagen deren acht. Am 9. April  wird laut einer Medienmitteilung die Saison auf dem Brienzersee eröffnet und am 30. April finde der Tag der Schweizer Schifffahrt statt: «Ab diesem Datum verkehren sonntags die Dampfschiffe Blümlisalp und Lötschberg.»
Dienstag, 29. Februar 2000: Ringgenberg: Zivilschutz-Aufgebot nach «Lothar»
Der Ringgenberger Gemeinderat ist dem Antrag der Forstorgane gefolgt und hat beschlossen, insbesondere für das Räumen von Astmaterial und kleineren Bäumen den Zivilschutz aufzubieten. Der vom Zivilschutz zu leistende Einsatz umfasst in der Zeit von Mitte März bis anfangs April etwa 80 Mannstage. – Die Überbauungsordnung Eyen wurde vom Amt für Gemeinden und Raumordnung genehmigt. – Immer wieder werden Vandalenakte um den «Jugendträff» im Kirchgemeindehaus Ringgenberg verübt.
Montag, 28. Februar 2000: Lichtergirlanden auch zum Jahrtausendwechsel in zehn Monaten
Die Lichtergirlanden an den kahlen Kastanienbäumen am Höheweg in Interlaken – eine Idee des Organisationskomitees Millennium in Absprache  mit der Tourismus-Organisation Interlaken (TOI) und weiterer interessierter Leute – sollen wieder ab kommenden Spätherbst und damit auch beim richtigen Jahrtausendwechsel in zehn Monaten erglühen.
Montag, 28. Februar 2000: Konzept «Luchs Schweiz»: Kanton Bern findet Entscheid des Buwal unverständlich
Das vom Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (Buwal) vorgestellte Konzept «Luchs Schweiz» trägt laut einer Medienmitteilung den Forderungen des Kantons Bern in wesentlichen Teilen nicht Rechnung: «Das Ziel des Konzeptes, die Luchspopulation als Teil der einheimischen Fauna langfristig zu erhalten, wird nicht erreicht.» Der Kanton Bern werde bei Bundesrat Moritz Leuenberger vorstellig werden, damit die gestellten Forderungen vollumfänglich erfüllt würden.
Montag, 28. Februar 2000: Überarbeitetes «Konzept Luchs Schweiz» in Kraft gesetzt
Das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (Buwal) hat ein überarbeitetes «Konzept Luchs Schweiz» in Kraft gesetzt: Mit einer aktiven Wiederansiedlung soll laut einer Medienmitteilung der Lebensraum der Luchse vergrössert werden. Heute lebten rund hundert erwachsene Luchse in der Schweiz: «Diese Zahl genügt nicht, um langfristig das Überleben der Tierart zu sichern.»
Sonntag, 27. Februar 2000: Rekordwochenende bei der Rettungsflugwacht mit über 110 Einsätzen
Eine absolute Höchstbelastung verzeichneten die Einsatzbasen der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega) an diesem Wochenende: Die Einsatzzentrale hatte am Samstag und am Sonntag laut einer Medienmitteilung  insgesamt 110 Einsätze zu organisieren.
Samstag, 26. Februar 2000: Variantenskifahrer lösen Schneebrett aus - ein Todesopfer
Variantenskifahrer haben am Samstag Nachmittag bei einer Abfahrt vom Elsighorn hinab in den Oberen Achsetberg bei Frutigen/Achseten ein Schneebrett ausgelöst: Einer von zwei dabei verschütteten Skifahrern ist nach Angaben des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland trotz sofortiger Hilfe später im Spital gestorben. Der andere habe sich selber befreien können.
Freitag, 25. Februar 2000: Neugestaltung des Bahnhofplatzes Interlaken Ost
Für die Neugestaltung des Bahnhofplatzes Ost und der westlich und östlich daran anschliessenden Bönigstrasse beantragt der Gemeinderat Interlaken dem Grossen Gemeinderat (GGR) einen Verpflichtungskredit von 4,875 Millionen Franken. Das für die GGR-Sitzung am kommenden 21. März 2000 traktandierten Geschäft enthält überdies eine Zonenplanänderung und einen Vorvertrag für einen Tauschvertrag mit Dienstbarkeitserrichtungen zwischen der Einwohnergemeinde Interlaken und der Berner Oberland-Bahnen AG.
Freitag, 25. Februar 2000: Tourismus und Landwirtschaft: Gemeinsam die Stärken der ländlichen Regionen bekannt machen
Unter Federführung der kantonalen Volkswirtschaftsdirektion haben Tourismus und Landwirtschaft im Kanton Bern laut einer Medienmitteilung ein gemeinsames Projekt erarbeitet: «Mit der entsprechenden Offensive sollen die Stärken der ländlichen Regionen im Bewusstsein der Konsumenten verankert werden.» Die Regionen Berner Oberland, Emmental, Seeland, Bern Gantrisch und Berner Jura sollen während je rund sechs Wochen in der Autobahnraststätte Grauholz mit regionalen Produkten aus dem Restaurant, Verkaufsladen oder vom Marktstand für die touristischen Angebote werben: «Ähnliche Aktivitäten sind auch im Flughafen Bern-Belp und im Flughafenrestaurant geplant.»
Freitag, 25. Februar 2000: Auto AG Interlaken verstärkt das Reisebusgeschäft – Zweigbüro in Bern vorgesehen
Die Auto AG Interlaken, unter der Marke «Oberland Tours» eines der grössten Busunternehmen im Kanton Bern, verstärkt laut einer Medienmitteilung die Aktivitäten im Gruppenreisegeschäft: «Der Ausbau der personellen Kapazitäten verfolgt das Ziel, die bestehende Fahrzeugflotte besser auszulasten.» Mit dem 50-jährigen Kurt Moser übernehme ab 1. Mai 2000 ein ausgewiesener Reisefachmann die Verantwortung für den Bereich Gruppenreisen.
Freitag, 25. Februar 2000: Regierung beantragt Nichteintreten auf Änderung des See- und Flussufergesetzes
Die Regierung hat laut einer Medienmitteilung eine Änderung des See- und Flussufergesetzes ausgearbeitet, die den Spielraum der Uferwegführung vergrössere, wie dies mit einer Motion im Grossen Rat verlangt worden sei: «Das Vernehmlassungsverfahren hat jedoch gezeigt, dass die staatspolitischen Bedenken der Regierung auch von vielen Gemeinden und Organisationen geteilt werden.» Die Vorlage gehe deshalb mit einem Nichteintretensantrag der Regierung weiter an den Grossen Rat und werde voraussichtlich in der Juni-Session 2000 behandelt.
Donnerstag, 24. Februar 2000: Definitive Raumplanungsverordnung fehlt – Richtplan genügt nicht für Umbau eines Weidhauses in ein Ferienhaus
Der Weidhaus-Richtplan der Region Oberland Ost darf nicht direkt angewendet werden: Er muss laut einer Medienmitteilung zuerst in die Nutzungsplanung überführt werden: «Die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) hat in einem Beschwerdeentscheid eine Baubewilligung der Gemeinde Brienz für den Umbau eines Weidhauses in ein Ferienhaus, die in direkter Anwendung des Richtplans erteilt wurde, aufgehoben.»
Donnerstag, 24. Februar 2000: Anschluss der Autobahn A 6 an die Simmentalstrasse: Die Rodungsarbeiten beginnen nächste Woche
Nächste Woche sollen im Raum Wimmis die Rodungsarbeiten für den Bau des neuen Anschlusses der Autobahn A 6 an die Simmentalstrasse beginnen: Im Bereich «Port» ist laut einer Medienmitteilung während rund drei Wochen mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Der Verkehr werde während dieser Zeit zeitweise einspurig geführt und mit einer Lichtsignalanlage geregelt.
Donnerstag, 24. Februar 2000: Spielbanken: Bundesrat verabschiedet liberale Ausführungsbestimmungen
Der Bundesrat hat das neue Spielbankengesetz (SBG) mit den Ausführungsbestimmungen auf den 1. April 2000 in Kraft gesetzt. Laut einer Medienmitteilung will die eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) auf den gleichen Zeitpunkt das Konzessionsverfahren eröffnen: «Die liberalen Ausführungsbestimmungen zum SBG geben den Spielbanken einen im internationalen Vergleich grossen unternehmerischen Handlungsspielraum.»
Mittwoch, 23. Februar 2000: Serie von Einbrüchen in Coiffeurgeschäfte
In den letzten Tagen und Wochen ist im deutschsprachigen Teil des Kantons Bern eine Serie von Einbrüchen in Coiffeurgeschäfte festgestellt worden: Im Berner Mittelland, aber auch im Seeland und im Berner Obertand ist nach Angaben der Kantonspolizei Bern  in den vergangenen Wochen über 20 Mal in Coiffeurgeschäfte eingebrochen worden.
Dienstag, 22. Februar 2000: Fussgängerin in Gstaad von Auto erfasst und tödlich verletzt
Eine 74-jährige Frau ist am späteren Dienstag Nachmittag beim Überqueren der Strasse im Bereich der Bellerive-Kreuzung in Gstaad von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden.
Dienstag, 22. Februar 2000: 5,2 Prozent weniger Straftaten als im Vorjahr – Jahres-Medienkonferenz der Kantonspolizei Bern
Erstmals seit dem Jahr 1995 hat die Kriminalitätsrate im Kanton Bern leicht abgenommen, nämlich um gut fünf Prozent. Insgesamt wurden nach Angaben von Peter Baumgartner, Chef der Kriminalabteilung, im Kanton (ohne Stadt Bern) 34’128 Straftaten nach Strafgesetzbuch und Betäubungsmittelgesetzgebung erfasst: «Vergleicht man diese Zahl mit jener vor zehn Jahren, so bedeutet dies trotzdem eine Zunahme der Kriminalitätsrate von über elf Prozent – dies bei einer im gleichen Zeitraum praktisch konstant gebliebenen Bevölkerungszahl.»
Dienstag, 22. Februar 2000: Etwas weniger Straftaten – wesentlich mehr Gewaltdelikte
Mit 34'128 Straftaten sind im Jahr 1999 im Kanton Bern (ohne Stadt Bern) 5,2 Prozent weniger Delikte als im Rekordjahr 1998 worden: Abgenommen hat laut Kriminalstatistik der Kantonspolizei die Zahl der Einbrüche und Diebstähle, während diejenige der Gewaltdelikte – Tötungs- und Sittlichkeitsdelikte, Raub und Entreissdiebstähle – zum Teil massiv zugenommen habe: «Eine Zunahme war auch bei den Verzeigungen im Betäubungsmittelbereich festzustellen.»
Dienstag, 22. Februar 2000: Kollektiveinsprache gegen Fernheizkraftwerk abgewiesen
Die Avari AG erhält die Baubewilligung für ein Fernheizkraftwerk mit Kesselhaus und Schnitzellagerhalle in Wilderswil: Der Regierungsstatthalter von Interlaken hat laut einer Medienmitteilung in seinem Entscheid vom 11. Februar 2000 eine Kollektiveinsprache von Nachbarn gegen das am 15. November 1999 von der Avari AG eingereichte Gesuch um Erteilung der Baubewilligung für ein Fernheizkraftwerk mit Kesselhaus und Schnitzellagerhalle abgewiesen.
Montag, 21. Februar 2000: Vier Personen von Lawine verschüttet – niemand verletzt
Bei einem Lawinenniedergang im Stockhorngebiet sind nach Angaben des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland am Montag vier Personen – ein Erwachsener und drei Kinder – verschüttet worden: «Drei Personen konnten sich selbst retten, verletzt wurde niemand.»
Montag, 21. Februar 2000: «Nein-Verbot» bei der Verkehrshalbierungs-Initiative
Unfreiwillige Komik im Abstimmungskampf: Auf einem Plakat der Gegner der so genannten Verkehrshalbierungsinitiative auf dem Interlakner Westbahnhof ist eindeutig ein «Nein-Verbot» signalisiert.
Montag, 21. Februar 2000: Mehrere Schaufenster in Grindelwald zerkratzt
Eine unbekannte Täterschaft hat in der Nacht auf Montag in Grindelwald mehrere Schaufenster zerkratzt. Der Sachschaden wird nach Angaben des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland auf auf bis zu 20'000 Franken geschätzt.
Montag, 21. Februar 2000: Einsprache gegen Privat- und Hobbyfliegerei
Auch der Gemeinderat Interlaken hat gegen das Gesuch um erweiterte zivile Nutzung des Flugplatzes Interlaken Einsprache erhoben. Charter- und Gruppenflüge im Interesse des Tourismus sollen möglich sein. Der Gemeinderat will der Bevölkerung die Qualitätsverbesserung durch weniger militärische Flüge erhalten und diese Verbesserung nicht durch neue private Flugbewegungen wieder zunichte machen lassen.
Sonntag 20. Februar 2000: Brienzerseestrasse zwischen Oberried und Ebligen wegen Lawinengefahr gesperrt
Nach anhaltenden Schneefällen ist am Sonntag Nachmittag um 16 Uhr wegen Lawinengefahr am Hirscherengraben ausgangs Oberried die rechtsufrige Brienzersee zwischen Oberried und Ebligen gesperrt worden.
Freitag, 18. Februar 2000: Diamantenhändler zur Verhaftung ausgeschrieben
Die Berner Untersuchungsbehörden fahnden nach dem 48-jährigen Diamantenhändler Moshe Regev alias Moshe Regenstreich. Dem israelischen Staatsbürger werden laut einer Medienmitteilung Betrügereien, Urkundenfälschung und andere Delikte im Betrag von etwa 14 Millionen Franken zur Last gelegt. Regev ist international zur Verhaftung ausgeschrieben. Ein Fahndungsaufruf erfolgt auch in der TV-Sendung «Aktenzeichen XY ungelöst» von heute Freitag Abend, 18. Februar, 20.15 Uhr.
Freitag, 18. Februar 2000: Reorganisation der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren
Die Organisation der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) im Kanton Bern wird laut einer Medienmitteilung vereinfacht: «Die heute sieben RAV-Regionen werden auf vier reduziert, kleinere Zentren werden in Stützpunkte umgewandelt.» Das Dienstleistungsangebot vor Ort bleibe aber im bisherigen Umfang erhalten: «Berufsgruppenspezifische Beratungen sollen die Wirksamkeit der RAV-Tätigkeit weiter verbessern.» Im Berner Oberland soll das bisher selbständige Arbeitsvermittlungszentrum Meiringen neu vom RAV Unterseen aus geführt werden. Der Stützpunkt Zweisimmen werde wie bisher von Spiez aus geleitet.
Donnerstag, 17. Februar 2000: Ampelanlagen im Umfahrungstunnel Gstaad beschädigt
Vor und im  Umfahrungstunnel in Gstaad hat nach Angaben der Kantonspolizei Bern eine unbekannte Täterschaft in der Nacht auf Donnerstag, 17. Februar 2000 zwischen 1.30 und 2.00 Uhr früh erheblichen Sachschaden angerichtet. Insgesamt wird der Sachschaden laut einer Medienmitteilung auf mehrere tausend Franken geschätzt.
Donnerstag, 17. Februar 2000: Restaurierungsarbeiten im Rittersaal des Schlosses Thun: «Sensationell erhaltene Putze des Mittelalters konservieren»
Seit November 1999 finden im 800 Jahre alten Rittersaal des Thuner Schlosses Restaurierungsarbeiten statt. Sie sind nach Angaben des kantonalen Denkmalpfleger Dr. Jürg Schweizer Folge der im Jahr 1997 festgestellten Schäden, die die mittelalterlichen Verputze gefährdeten: Ziel dieser Restaurierungen müsse es sein, Raumrichtung und  Raumwirkung des Saales zurückzugewinnen: «Gleichzeitig gilt es, die sensationell erhaltenen Putze des Mittelalters zu konservieren. Eine neue, korrektere Form für den Rauchfang ist zu finden, Verglasung, Beleuchtung, Möblierung und Ausstattung sind zu studieren.»
Mittwoch, 16. Februar 2000: Erneut Auto gegen BKW-Strommast geprallt
Nach dem Aufprall eines Personenwagens gegen einen Holzmasten der BKW in Schliern (Gemeinde Köniz) ist es am Dienstag Nachmittag in einem Teil der Ortschaft zu einem Stromausfall gekommen.
Mittwoch, 16. Februar 2000: Hilfspaket des Bundesrats für Lothar-Schäden
Der Bundesrat hat ein Hilfspaket zur Bewältigung der Schäden Lothar geschnürt: Für den Wald sollen laut  einer Medienmitteilung des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie, Kommunikation (UVEK) 483 Millionen Franken, für Massnahmen in anderen Bereichen (zum Beispiel Energie 2000+, Eisenbahnen, Obstbäume) weitere rund 90 Millionen Franken bereit gestellt werden: «Im Vordergrund der Hilfe für den Wald stehen Massnahmen, um die intakt gebliebenen Waldbestände vor Folgeschäden zu schützen, die zerstörten Teile wieder aufzubauen und den Zusammenbruch des Holzmarkts zu verhindern.» Das Parlament werde die Botschaft des Bundesrates in der Märzsession behandeln.
Mittwoch, 16. Februar 2000: Korridorstudie zur Lösung der Verkehrsprobleme im Simmental
Eine Studie soll Wege zur Lösung der seit Jahren unbefriedigenden Verkehrssituation im Simmental aufzeigen. Mit einer Reihe von Massnahmen will der Kanton den Verkehr an den neuralgischen Punkten verstetigen und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erhöhen. Erste Ergebnisse dieser Studie werden laut einer Medienmitteilung im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung am 29. Februar 2000 in der Mehrzweckhalle Reidenbach in Boltigen vorgestellt.
Dienstag, 15. Februar 2000: Von der Polizei verfolgtes Auto mit Strommast kollidiert
Nach einer Verfolgungsfahrt durch die Mobile Polizei und der Kollision mit einem BKW-Mast bei Wimmis ist der 29-jährige Fahrer eines gestohlenen Personenwagens angehalten worden. Der Automobilist hatte laut einer Medienmitteilung versucht, sich auf der Autobahn A6 Süd einer Polizeikontrolle zu entziehen.
Dienstag, 15. Februar 2000: Weltcup-Skirennen in Adelboden: Gratis-Parkplätze in Frutigen
Im Hinblick auf die Weltcup-Skirennen vom 19./20. Februar in Adelboden bittet die Kantonspolizei Bern in einer Medienmitteilung das Publikum, die Gratis-Parkplätze in Frutigen zu benützen.
Dienstag, 15. Februar 2000: «Wichtige Rolle der Gemeinden im Forstschutz»
Die bernischen Gemeinden können laut einer Medienmitteilung bei der Bewältigung der Sturmschäden und Verhütung von Folgeschäden wertvolle Dienste leisten: Ihnen kommt laut einer Medienmitteilung «kraft ihrer Nähe zu den vom Sturm Lothar Betroffenen» eine Führungsrolle im Bereich Information und Koordination zu. Die Volkswirtschaftsdirektorin des Kantons Bern, Regierungsrätin Elisabeth Zölch-Balmer, habe deshalb in einem Schreiben an die Gemeinden des Kantons Bern dazu aufgerufen, die Arbeit des Forstdienstes zu unterstützen.
Dienstag, 15. Februar 2000: Gefängnisneubau für 33 Millionen Franken
Ende Februar 2000 sollen an der Allmendstrasse 34 in Thun die Baumaschinen auffahren: Der rund 33 Millionen Franken teure Neubau des Regionalgefängnisses Thun mit Untersuchungsamt soll laut einer Medienmitteilung Anfang November 2001 bezogen werden. Die Bauarbeiten seien in einem zweistufigen Verfahren ausgeschrieben worden: «Den Zuschlag erhielt die Firma Göhner Merkur AG.
Montag, 14. Februar 2000: Angestellter bei Löschversuchen verletzt – Brand im Restaurationsbetrieb eines Thuner Warenhauses
Im Restaurationsbetrieb eines Thuner Warenhauses ist am Montag Mittag ein Brand ausgebrochen: Etwa 120 Personen mussten laut einer Medienmitteilung  des Regierungsstatthalters des Amtsbezirkes Thun den Betrieb verlassen: «Ein Angestellter wurde verletzt ins Spital überführt.»
Montag, 14. Februar 2000: Wilderer schickt Paket mit vier abgeschnittenen Luchspfoten – Illegale Luchstötung im Kanton Bern
Das Amt für Natur des Kantons Bern hat per Post ein anonymes Paket mit vier frisch abgeschnittenen Pfoten eines Luchses erhalten. Da die Begleitumstände laut einer Medienmitteilung eindeutig auf einen Fall von Wilderei hindeuten, sei umgehend eine Strafuntersuchung gegen unbekannte Täterschaft eingeleitet worden.
Montag, 14. Februar 2000: Quoteninitiaitve und Verkehrshalbierung – Diskussionsveranstaltung in Interlaken zu zwei Abstimmungsvorlagen
Am kommenden Mittwoch, 16. Februar, 20.15 Uhr findet laut einer Medienmitteilung der Grünen Freien Liste (GFL) im Restaurant Schuh in Interlaken eine öffentliche Diskussion über die Initiative für die Halbierung des Individualverkehrs als auch diejenige für eine gerechtere Vertretung der Frauen in der Politik  – die so genannte Quoteninitiative – statt.
Sonntag, 13. Februar 2000: Abbrucharbeiten im Zentrum von Interlaken
In den vergangenen Tagen ist an der Aarmühlestrasse in Interlaken mit den Abbrucharbeiten für ein geplantes neues Wohn- und Geschäftshaus begonnen worden.
Sonntag, 13. Februar: Der Brienzersee-Schifffahrtsfrühling naht
«Herzlichen Dank den 448'625 treuen Schiffspassagieren, welche während der Saison 1999 auf dem Brienzersee bei uns zu Gast waren», heisst an der Schiffländte Ringgenberg auf einem kleinen, über das Fahrplanplakat geklebten Anschlag des BLS-Schiffsbetriebs Thuner- und Brienzersee: «Wir freuen uns, Sie ab dem 9. April 2000 an Bord unserer Schiffe wieder begrüssen zu dürfen.»
Samstag, 12. Februar 2000: 83jähriger Mann ums Leben gekommen – Glimmbrand in Steffisburger Alterheim
Bei einem Glimmbrand  in einem Zimmer eines Altersheimes in Steffisburg ist in der Nacht auf Samstag, ein 83-jähriger Mann ums Leben gekommen. Die Ermittlungen des Dezernates Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern haben laut einer Medienmitteilung ergeben, «dass ein technischer Störfall am Antriebsmotor des Patientenbettes in der Matratze einen Glimmbrand ausgelöst hat».
Samstag, 12. Februar 2000: Zwei Geschichten und drei Freisprüche – «Taxistreit» vor dem Interlakner Einzelrichter
Am 5. November 1997 eskalierte ein Streit zwischen rivalisierenden Taxiunternehmern mit einem Handgemenge vor dem Interlakner West-Bahnhof. Gestern Freitag sprach der Interlakner Einzelrichter alle drei Beteiligten in den schwerwiegendsten Anklagepunkten frei, da dem Gericht nicht genügend Anhaltspunkte für einen Schuldspruch vorlagen.
Freitag, 11. Februar 2000: Neue Ringgenberger Verwaltungsverordnung genehmigt
Gestützt auf die neue Gemeindeordnung GO 2000 hat der Ringgenberger Gemeinderat eine neue Verwaltungsverordnung erlassen, enthaltend Ausführungsbestimmungen über die gesamte Führungsorganisation der Gemeinde. Die neue Verordnung liegt auf der Gemeindeschreiberei auf und unterliegt nun noch dem Referendum. – Das Wehrdienstpflichtalter wird analog Militär und Zivilschutz auf 50 Jahre herabgesetzt. – Die weitere Nutzung der früheren Dorfbibliothek soll überprüft werden.
Freitag, 11. Februar 2000: Schutz der Jungfraubahnen vor unerwünschter Übernahme
Die schweizerische Eigenart und der schweizerische Charakter der Jungfraubahnen sollen erhalten und die Jungfraubahn Holding AG (JBH) vor einer unerwünschten oder gar unfreundlichen Übernahme geschützt werden: An einer ausserordentlichen Generalversammlung in Grindelwald haben die Aktionäre gestern Donnerstag eine nachträgliche Vinkulierung der Aktien genehmigt. Als Vertreter der neuen Hauptaktionärin Rentenanstalt-Swiss Life – diese hält neu 27,2 Prozent der JBH-Aktien – wurden Alfred Hänni und Rudolf Suter in den Verwaltungsrat gewählt.
Freitag, 11. Februar 2000: Deutsche Forstequipen helfen im Berner Wald

Nach den Beschlüssen des Regierungsrates und des Grossen Rates zum Schutz vor Folgeschäden des Sturmes Lothar und zur Behebung der Waldschäden haben das Amt für Wald und die Waldbesitzer laut einer Medienmitteilung mit der Umsetzung der Massnahmen rasch begonnen: «Der Kanton Bern ist zur Realisierung der Forstschutzstrategie auf zusätzliche Arbeitskräfte angewiesen. Forstfachleute aus dem In- und Ausland sind bereits im Einsatz, weitere haben zugesagt.»
Freitag, 11. Februar 2000: Das Berner Oberland – meteorologisch zuweilen etwas «heimatlos»
Ist das Berner Oberland bei den Vorhersagen der Schweizerischen Meteorologischen Anstalt (SMA) eine Art meteorologisches Stiefkind – und wo gehört es in Sachen Wetterprognosen hin: Zur Westschweiz, allenfalls zur Zentralschweiz oder am Ende gar eher zur Nord- oder Ostschweiz? Tatsächlich sei das Berner Oberland nicht eindeutig auf eine «Wetterregion» klassierbar, lautet die Antwort auf eine entsprechende Anfrage bei der SMA.
Donnerstag, 10. Februar 2000: Orkanschäden am Lombach: Reparaturen am Hochwasserschutzdamm
Im Bereich Neuhausbrücke bis zum Kugelfang der Schiessanlage Lehn auf der linken Seite des Lombachs in Unterseen werden ab kommenden Montag, 14. Februar 2000 laut einer Bekanntmachung im Interlakner Amtsanzeiger  im Auftrag der Schwellenkommission Unterseen Wiederherstellungsarbeiten an dem vom Orkan «Lothar» am 26. Dezember 1999 beschädigten Hochwasserschutzdamm ausgeführt.
Donnerstag, 10. Februar 2000: Die BLS Lötschbergbahn AG reicht Beschwerde ein
Gegen den Vergabeentscheid des Bundesamt für Verkehr (BAV) des Amt für öffentlichen Verkehr des Kantons Bern von Anfang Januar, den Betrieb der Buslinien im Raum Interlaken ab dem nächsten Fahrplanwechsel an die Postauto Berner Oberland zu übertragen, reicht die BLS Lötschbergbahn AG Beschwerde ein.
Donnerstag, 10. Februar 2000: Lawinen im Februar und Canyoning-Unglück im Saxetbach – Kurzinformationen aus dem Regierungsrat: Nachkredit für ausserordentliche Ereignisse
Das Amt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe des Kantons Bern musste, wie einer Kurzinformation aus dem Regierungsrat zu entnehmen ist, im vergangenen Jahr verschiedene ausserordentliche Ereignisse bewältigen: «Die angeordneten Massnahmen zur Bewältigung der Lawinensituation im Februar und des anschliessenden Hochwassers sowie der Einsatz des Bezirksführungsorgans beim Canyoning-Unglück im Saxetbach verursachten Mehrkosten von 164'000 Franken.»
Mittwoch, 9. Februar 2000: Betagter Mann auf Fussgängerstreifen tödlich verletzt
Ein 90-jähriger Fussgänger ist an den Folgen von schweren Verletzungen gestorben, die er am Dienstag Abend bei einem Verkehrsunfall in Unterseen erlitten hatte. Der betagte Mann war mitten auf einem Fussgängerstreifen von einem Personenwagen erfasst worden.
Dienstag, 8. Februar 2000: BLS-Verwaltungsrat wählt neuen Leiter des Geschäftsbereichs Cargo
Der Verwaltungsrat der BLS Lötschbergbahn AG hat den 33-jährigen Dirk Stahl zum neuen Leiter des Geschäftsbereichs Cargo der BLS gewählt: «Mit der Wahl von Dr. Stahl zum Leiter des Geschäftsbereichs Cargo und Mitglied der Geschäftsleitung der BLS Lötschbergbahn AG unterstreicht der Verwaltungsrat die strategische Bedeutung, welche er dem Transitgüterverkehr beimisst.»
Dienstag, 8. Februar 2000: Untersuchung gegen die BKW FMB Energie eingestellt
Mit Verfügung vom 7. Februar 2000 hat die Wettbewerbskommission eine Untersuchung gegen das bernische Elektrizitätsversorgungsunternehmen BKW eingestellt, nachdem das Verfahren gegenstandslos geworden sei: Mit der Untersuchung sollte laut einer Medienmitteilung geprüft werden, «ob die Weigerung der BKW, Strom eines Konkurrenten über ihr Leitungsnetz zwecks Versorgung einer Betriebsstätte der Swissmetal in Reconvillier durchzuleiten, eine unzulässige Verhaltensweise eines marktbeherrschenden Unternehmens darstellt».
Dienstag, 8. Februar 2000: Doppelter Maturjahrgang 2001 – Informationen zur Studienwahl
Ein doppelter Maturjahrgang werde im Jahr 2001 zu einem massiven Anstieg der Zahl der Studierenden an der Universität Bern führen, heisst es in einer Medienmitteilung von heute Dienstag: Über die besondere Situation soll die soeben erschienene erste Kurzfassung einer Broschüre unter dem Titel «Doppelter Maturjahrgang 2001» informieren. Sie biete den bernischen Gymnasiasten Beratungs- und Entscheidhilfen bei der bevorstehenden Studienwahl an.
Montag, 7. Februar 2000: Berner Oberland-Bahnen verzichten auf Beschwerde
Die Berner Oberland-Bahnen (BOB) akzeptieren laut einem Communiqué den Vergabeentscheid des Bundesamtes für Verkehr, alle Buslinien auf dem «Bödeli» nur noch bei einem Betreiber zu bestellen: Die Strecke Gsteigwiler–Wilderswil–Interlaken West–Spital werde damit in Zukunft durch den Postautodienst – Rekurs der Auto AG/BLS vorbehalten – weitergeführt.
Montag, 7. Februar 2000: 400 neue Motorräder für die Schweizer Armee
Die Schweizer Armee soll in den nächsten Jahren mit einem neuen Motorrad ausgerüstet werden: In der Typenwahl ging laut einer Medienmitteilung des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerung und Sport (VBS) die deutsche Motorradmarke BMW als Sieger hervor:Geplant sei die Beschaffung von 400 Motorrädern vom Typ BMW F650 GS. Die Beschaffungskosten seien auf 4,8 Millionen Franken veranschlagt: «Die Motorräder sollen im Jahr 2001ausgeliefert und 2002 bei den Truppen eingeführt werden.»
Sonntag, 6. Februar 2000: Drei Kinder in Achseten ausgerutscht und verletzt
Beim Rückmarsch aus einem Skilager bei Achseten sind am Samstag drei Kinder auf einem zum Teil vereisten Hang ausgerutscht. Ein neunjähriges Mädchen wurde dabei nach Angaben der Kantonspolizei Bern schwer verletzt.
Samstag, 5. Februar 2000: «Freie Fahrt für alle» – Veloaktion in Interlaken
Im Vorfeld der Abstimmungen am 12. März 2000 haben am Samstag Nachmittag Mitglieder des Jugendparlaments Interlaken mit einer Veloaktion «Freie Fahrt für alle» gefordert und für die Verkehrshalbierungs-Initiative geworben. Auf der Fahrt vom Westbahnhof nach Interlaken Ost führten sie Werbematerial mit sich und machten sowohl auf der Hin- wie auf der Rückfahrt Halt bei einem Informationsstand auf dem Postplatz.
Samstag, 5. Februar 2000: Gescheiterter nächtlicher Einbruch in Interlakner Waffengeschäft
Bei einem Einbruchversuch in der Nacht auf Samstag ist die äussere Scheibe des Schaufensters aus doppeltem Sicherheitsglas des Waffenhauses Schneider an der Jungfraustrasse 77 in Interlaken mit nicht näher bekannten Werkzeugen eingeschlagen worden. Die unbekannte Täterschaft entkam ohne Beute.

Freitag, 4. Februar 2000

Ein Hauch von Vorfrühling am Thunersee

Die Pyramide des Niesen – gesehen heute Freitag Nachmittag von der rechtsufrigen Thunerseestrasse im  Bätterich unterhalb Neuhaus aus –  badet im milden Lichte einer bereits wieder etwas kräftigeren Februarsonne. (Foto: Peter Schmid)

Freitag, 4. Februar 2000: «Integral ve Svycarsku» – tschechischer Bericht über die bayerischen «Integral»-Dieseltriebzüge im Berner Oberland
Der Einsatz von fünf Dieseltriebzügen vom Typ «Integral» der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) von Silvester bis 10. Janaur auf der Strecke Spiez–Zweisimmen ist in halb Eisenbahn-Europa auf grosses Interesse gestossen: Neben deutschen und österreichischen Tageszeitungen hat unter anderem auch das tschechische Eisenbahnmagazin «Zeleznicni Magazin» in seiner Januarausgabe darüber berichtet.
Freitag, 4. Februar 2000: Automobilist bei Kollision mit Lastwagen schwer verletzt
Bei der Kollision mit einem Lastwagen ist der Fahrer eines Personenwagens am Freitag an der Lenk im Simmental schwer verletzt worden. Der Lastwagenchauffeur erlitt nach Angaben der Kantonspolizei Bern nur leichte Verletzungen.
Freitag, 4. Februar 2000: Referendum gegen die bilateralen Verträge mit der EU eingereicht
Insgesamt rund ein Dutzend verschiedenste Komitees haben laut einer Medienmitteilung gestern  Donnerstag Nachmittag bei der Bundeskanzlei die Referendumsbogen gegen die bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) eingereicht.
Freitag, 4. Februar 2000: Sturm «Lothar»: Finanzkommission will höchstens 50 Millionen Franken bereitstellen
Die Finanzkommission des bernischen Grossen Rates will zur Behebung der Folgeschäden des Sturms «Lothar» nicht wie der Regierungsrat 102,2 Millionen Franken, sondern höchstens 50 Millionen Franken bereitstellen.
Freitag, 4. Februar 2000: BLS und SBB gründen gemeinsame Projektorganisation
An einer weiteren Aussprache über die künftige Zusammenarbeit von SBB und BLS Lötschbergbahn AG haben sich laut einer Medienmitteilung von heute Freitag Vertreter von Bund, Kanton Bern, SBB und BLS in Bern auf ein gemeinsames Projekt geeinigt: «Damit sollen alle Möglichkeiten einer künftigen Zusammenarbeit der beiden Bahnunternehmen geprüft werden.» Langfristiges Ziel seien die Stärkung des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz und positive Impulse für den Wirtschaftsraum Bern und die Westschweiz.
Freitag, 4. Februar 2000: Interlakner Spitaldirektor geht nach Bern
Der 41-jährige Ökonom und bisherige Direktor des Regionalspitals Interlaken in Unterseen, Thomas Straubhaar, wird laut einer Medienmitteilung am 1. Juli 2000 neuer Abteilungsvorsteher im Amt für Planung, Bau und Berufsbildung der kantonalen Gesundheits- und Fürsorgedirektion.
Freitag, 4. Februar 2000: Etwas mehr Arbeitslose – weniger Stellensuchende
Im Kanton Bern hat sich die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Januar gegenüber dem vorangegangenen Dezember wegen der jahreszeitlich bedingten geringeren Teilnahme an arbeitsmarktlichen Massnahmen erneut um 416 auf 9301 Personen erhöht. Die Arbeitslosenquote stieg somit leicht von 1,8 auf 1,9 Prozent.
Freitag, 4. Februar 2000: Frontalzusammenstoss: Ein Todesopfer und zwei Verletzte
Bei einem Verkehrsunfall auf der Hauptstrasse zwischen Saanen und Rougemont sind am Donnerstag Abend laut einer Medienmitteilung drei Personen verletzt worden; ein schwer verletzter Automobilist starb in der Nacht auf Freitag im Spital an den Folgen der erlittenen Verletzngen.
Donnerstag, 3. Februar 2000: Mystery Park: Kapitalerhöhung um mindestens 20 Millionen Franken geplant
Der projektierte «Mystery Park» in Matten bei Interlaken nach den Plänen Erich von Dänikens nimmt laut einer Medienmitteilung sowohl in baulicher als auch finanzieller Hinsicht zunehmend Konturen an. An der nächsten Generalversammlung von Ende April soll eine weitere Kapitalerhöhung um mindestens 20 Millionen Franken beschlossen werden.
Donnerstag, 3. Februar 2000: Unfallstatistik im Kanton Bern 1999: Weniger Verkehrsunfälle und Todesopfer – mehr Verletzte
Auf den Strassen und Autobahnen im Kanton Bern sind im Jahr 1999 bei Verkehrsunfällen 73 Menschen ums Leben gekommen, eine Person weniger als im Vorjahr. Verletzt wurden laut Unfallstatistik der Kantonspolizei Bern 3899 Menschen oder 3,6 Prozent mehr als 1998. Der Rückgang der Gesamtzahl der Unfälle um 3,1 Prozent geht ausschliesslich auf die Innerortsunfälle zurück: Ausserorts – vor allem aber auf Autobahnen und Autostrassen –  sind die Unfallzahlen zum Teil massiv angestiegen.
Donnerstag, 3. Februar 2000: Frontalkollision im Kandertal: Ein Todesopfer und zwei Verletzte
Bei einem Verkehrsunfall bei Reichenbach sind am Mittwoch Abend drei Personen verletzt worden, eine davon tödlich. Die Umfahrungsstrasse musste nach Angaben der Kantonspolizei für längere Zeit gesperrt werden.
Mittwoch, 2. Februar 2000: Ausbildung der Canyoning-Guides soll vereinheitlicht werden
Eine vom Bund eingesetzte Projektgruppe erarbeitet derzeit laut einer Medienmitteilung des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) zusammen mit Vertretern der Canyoning-Anbieter Richtlinien für die Ausbildung der Canyoning-Guides. Vorgesehen sei eine dreistufige Ausbildung, deren erste Module im Jahr 2000 als Pilotkurse umgesetzt werden sollen.
Mittwoch, 2. Februar 2000: Markante Zunahme von Einbruchdiebstählen im Kanton Bern
In weiten Teilen des Kantons Bern verzeichnet die Polizei seit etwa zwei Wochen eine markante Zunahme der Einbruchdiebstähle am Tag und in der Zeit der Dämmerung: «Die Kantonspolizei Bern mahnt zur Vorsicht.»
Mittwoch, 2. Februar 2000: Felsreinigungsarbeiten in Interlaken-West voraussichtlich noch etwa zwei Wochen
Die im vergangenen Dezember in Angriff genommenen Felsreinigungsarbeiten an der Kantonsstrasse Spiez–Interlaken im Bereich des Autobahnanschlusses Interlaken-West und die damit verbundenen Verkehrsbehinderungen dauern länger als ursprünglich erwartet, und zwar voraussichtlich noch etwa zwei Wochen.
Mittwoch, 2. Februar 2000: Zivilschutz-Probealarm: Heute Mittwoch heulen die Sirenen – Test of alarm sirens all over Switzerland
Heute Mittwoch ertönen im Kanton Bern wie in der übrigen Schweiz zwischen 13.30 und 14 Uhr die Sirenen. Es handelt sich laut einer Medienmitteilung um den alljährlichen Probealarm des Zivilschutzes.
Mittwoch, 2. Februar 2000: Bei den Ringgenberger Gemeindefinanzen läuten die Alarmglocken
Schulmodell und Alarm bei den Gemeindefinanzen: Diese zwei eigentlich unabhängigen Themen beschäftigten den Gemeinderat von Ringgenberg bei der letzten Sitzung zur Hauptsache. Beim Schulmodell kann festgestellt werden, dass (vorläufig) am Zusammenarbeitsmodelll 3 b festgehalten wird. Der Einkommenssteuerertrag der natürlichen Personen wird 1999 um rund eine halbe Million oder um etwa zehn Prozent rückläufig sein – der Steuerertrag wird in etwa auf das Niveau des Jahres 1992 zurückfallen.
Dienstag, 1. Februar 2000: Orkan «Lothar» kostet den Bund gegen 600 Millionen Franken
Der Führungsstab «Lothar» schlägt dem Bund 14 konkrete Massnahmen vor: Damit sollen laut einem Mediencommuniqué in erster Linie Folgeschäden für den Wald vermindert und der Zusammenbruch des Holzmarktes verhindert werden. Daraus erwachsen dem Bund voraussichtlich Kosten von insgesamt gegen 600 Millionen Franken.
Dienstag, 1. Februar 2000: Eisenbahnwagen nächtlicherweile von Sprayern verschmiert
Mehr als ein halbes Dutzend Eisenbahnwagen des «Rail in-Clubs» Interlaken – von restaurierten und für verschiedene Zwecke umgebauten Personenwaggons  bis hin zu zwei modernen, komfortablen Schlafwagen – sind in den vergangenen Tagen und Wochen von einer unbekannten Täterschaft mit Farbsprays verschmiert worden. Der nicht versicherte Schaden bewegt sich pro Waggon zwischen 10'000 und 20'000 Franken.
Dienstag, 1. Februar 2000: So viel Grundwasser wie noch nie
Die gewaltigen Schneefälle im Winter, die verheerenden Überschwemmungen im Mai und die Stürme im Dezember 1999 haben sich im Kanton Bern auch auf die Grundwasserstände ausgewirkt: Über sämtliche 38 Referenz-Messstationen betrachtet haben laut einer Medienmitteilung die Grundwasserstände während der Monate Mai und Juni einen Höchststand erreicht, der 90 Zentimeter höher als der Januarwert, und während des ganzen Jahres höher als das langjährige Mittel lag: «Es ist das erste Mal, dass eine für das Grundwasser so günstige Situation während einer solch langen Periode beobachtet worden ist.»

Januar 2000
Montag, 31. Januar 2000: Ungebremst gegen Tunnelsteuerungszentrale – Automobilist beim Südportal des Spiezwilertunnels getötet
Offenbar ungebremst ist in der Nacht auf Montag beim Südportal des Spiezwilertunnels ein Personenwagen in die Türe der Tunnelsteuerungszentrale gefahren: Das Fahrzeug geriet in Brand, und nach Angaben des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland erlitt der Automobilist tödliche Verletzungen.

Weitere Berichte und Meldungen im Januar 2000 / Archiv 4. Mai 1996 bis 31. Januar 2000

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