Mittwoch, 24. September 2003
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VBS- und RUAG-Arbeitsplätze in Thun: «Weitere Anpassungen nicht ausgeschlossen»

sth/bns. Mit dem Wegzug von Bundesämtern aus Thun müsse zwar nicht gerechnet werden – weitere «entwicklungsbedingte Anpassungen» stehen aber laut einer Medienmitteilung an: Auch bei einem unter den gegebenen Verhältnissen optimalen Lauf der Dinge in Thun könnten in den nächsten Jahren weitere Anpassungen der personellen Kapazitäten nicht ausgeschlossen werden.

RUAG Thun: «Weitere Anpassungen der personellen Kapazitäten nicht ausgeschlossen.» (Archivbild Peter Schmid)

Armee XXI und Sparmassnahmen drückten auf die Finanzen des eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) und beeinträchtigten die Auftragslage der privatisierten Rüstungsunternehmen des Bundes (RUAG), verlautet in der Medienmitteilung. Das bringe Unsicherheit zur  Zukunft der Arbeitsplätze in Thun: «Diese Problematik haben die Stadtbehörden gemeinsam mit der bernischen Volkswirtschaftsdirektion mit dem VBS-Departementschef und zusammen mit Bundesparlamentariern mit der RUAG-Konzernleitung erörtert: «Weitere entwicklungsbedingte Anpassungen stehen an.»

Thematisiert wurden laut Medienmitteilung nicht nur die Personalsituation bei VBS und RUAG, sondern auch bei Swisscom, SBB und Post: «Angesichts der von ihm ausführlich dargelegten schwierigen Situation aus Spar- und Personalvorgaben, wirtschaftlicher Lage und der Wettbewerbsstellung der Bundesunternehmungen musste der VBS-Chef gewisse weitere Abbaumassnahmen in Aussicht stellen, ohne irgendwelche Kompensationen  des VBS oder der Zivildepartemente anbieten zu können.» Immerhin habe er bestätigt, dass die seinerzeit zum Ausgleich in Thun angesiedelten Bundesämter für Kampftruppen (BAKT)  und für Logistiktruppen (BALOG) auch in der Form ihrer Nachfolgeorganisationen unter Armee beziehungsweise VBS XXI grundsätzlich den Standort behalten sollen.

Die Thuner Stadtbehörden sorgten sich um die Folgen des Reformprogramms von Armee XXI und der Reduktion der Rüstungsausgaben für die Arbeitsplätze von VBS und den Unternehmen der RUAG-Betriebe in der Region Thun, heisst es einleitend in der Medienmitteilung: «Im Umfeld der traditionellen Suldtalgespräche mit der RUAG-Konzernleitung haben sie dieses Jahr auch beim Departementschef VBS vorgesprochen und die Problematik thematisiert.» Eine von der bernischen Volkswirtschaftsdirektorin, Regierungsrätin Elisabeth Zölch-Balmer angeführte Delegation, der auf Thuner Seite Stadtpräsident Hans-Ueli  von Allmen, Gemeinde- und Nationalrätin Ursula Haller sowie das Wirtschaftsamt angehört hätten, sei von Bundesrat Samuel Schmid und Chefbeamten des VBS zu einem Informations- und Gedankenaustausch über die generelle Situation der  Bundesarbeitplätze in der Region Thun empfangen worden. 

Im gleichen Kontext trafen sich laut Medienmitteilung an den nun schon traditionellen Suldtalgesprächen dieselbe Stadtvertretung  – verstärkt um Gemeinderat Beat Straubhaar –  die von Geschäftsführer  Toni J. Wicki angeführte RUAG-Konzernleitung und die berneroberländischen Bundesparlamentarier, neben Ursula Haller die Nationalräte Walter Donzé, Paul Günter, Fritz A. Oehrli, Hanspeter Seiler und Hansruedi Wandfluh. Im Zentrum dieser Aussprache hätten die Entwicklung und die Zukunftsaussichten bei den durch die beiden Geschäftsführer von RUAG Land Systems – Stephan Kocher – und RUAG Munition – Paul A. Moser – vertretenen Thuner Rüstungsunternehmen sowie die Auswirkungen  der Rüstungs- und Rüstungsgüterexportpolitik des Bundes auf  die Gesamtunternehmung gestanden. Dabei sei deutlich gemacht worden, dass der RUAG-Konzern im Wehrtechnikbereich existentiell auf Auslandaktivitäten angewiesen sei, um den Auftrag zugunsten der Schweizer Armee auch in Zukunft sicherstellen zu können: «Indessen können auch bei einem unter den gegebenen Verhältnissen optimalen Lauf der Dinge in Thun in den nächsten Jahren weitere Anpassungen der personellen Kapazitäten nicht ausgeschlossen werden.»


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