Donnerstag, 18. September 2003
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Raku-Keramik im Ringgenberger Dorfmuseum

bns. An die 300 kleinere und grössere Raku-Keramikfiguren von Käthy Imboden aus Goldswil sind vom 19. bis 27. September 2003 im Dorfmuseum Schlossweid in Ringgenberg an der Ausstellung «Form-Feuer-Erde» zu sehen.

Die Goldswiler Keramikkünstlerin Käthy Imboden aus Goldswil hat auf dem schönen alten Kachelofen im Dorfmuseum Schlossweid mehrere Raku-Katzen arrangiert. (Bilder Peter Schmid)

Raku, eine alte japanische Töpfertechnik, strahlt Heiterkeit und Wohlbefinden aus. Raku-Keramik wird laut Quellen im Internet rotglühend aus dem Glasurbrand genommen und dem Temperaturschock, Luft und Wasser ausgesetzt. Dies führe zu unerwarteten Struktur- und Farbeffekten. Das Wort Raku bedeute Gelassenheit, Zufriedenheit, Wohlgefühl, Freude und Glück. Als Brenntechnik sei es im 16. Jahrhundert bekanntgeworden. Erst mehr als 350 Jahre später fasziniere auch europäische Keramiker die natürliche Einfachheit und der Reiz, dem Zufall eine Chance zu lassen, zu der diese Brennart zwinge. Die Begeisterung in dieser Art zu arbeiten schaffe für viele Künstler neue Kreativität und einen individuellen Ausdruck für ihre Objekte.Kein einziges Stück sei «wiederholbar» – es gebe nur Unikate: «Diese Unvollkommenheit wird in der westlichen Welt oft irrtümlicherweise auch als Fehler angesehen.» Bei der Raku-Technik werden zunächst laut diesen Angaben die Objekte im üblichen Verfahren hergestellt. Der Ton werde nach Belieben gestaltet, geformt und getrocknet. Danach werde geschrüht, dies sei der erste Brand (Rohbrand) bei etwa 1000 Grad Celsius. Nach dem Rohbrand würden die Objekte dann glasiert. Als nächstes folge der Raku-Brand: «Wenn alles Brenngut, ohne dass es sich gegenseitig berührt, in den Ofen eingesetzt ist, kann die Türe geschlossen und der Gasbrenner entfacht werden.» Jetzt sei Zeit Blechtonnen und Sägemehl bereitzustellen. Nach etwa anderthalb Stunden werde der Ofen geöffnet.

Vom 19. bis 27. September 2003 sind im Dorfmuseum Ringgenberg an die 300 kleinere und grössere Raku-Keramikfiguren zu sehen.

Gut gegen die enorme Hitze geschützt, heisst es im weiteren, würden die glühenden Stücke bei zirka 1000 Grad Celsius mit langen Zangen aus dem Ofen geholt und in die Blechtonnen mit Sägemehl gelegt. Nach etwa 20 Minuten in der Tonne würden die Objekte wieder herausgeholt und bei einer Temperatur von etwa 300 bis 500 Grad mit kaltem Wasser abgeschreckt. Durch die plötzliche Abkühlung entstehe ein feines Rissnetz (Craquelée) in der Glasur: «Ist das Brenngut so weit abgekühlt, das man es anfassen kann, kommt der interessanteste Teil des Brennens, das Säubern mit Wasser, Schwamm und Stahlwolle.» Nun werde das Objekt in seiner einzigartigen Schönheit «geboren». Jedes entstandene Stück erhalte durch eine Vielzahl «zufälliger» Einflüsse eine individuelle Ausdruckskraft: «Jedes Stück ist einmalig, bietet es doch aus verschiedenen Perspektiven einen anderen Blick.»


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