Mittwoch, 17. September 2003
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Generelle Baubewilligung für das «Fuhrenmatte»-Projekt Grindelwald

bns. Generelle Baubewilligung für das umstrittene 100-Millionen-Franken-Projekt «Fuhrenmatte» in Grindelwald: Die vom Regierungsstatthalteramt Interlaken erteilte Gesamtbewilligung umfasst neben dem Abbruch einiger Gebäude und einem Umbau des Hotels Schweizerhof den Neubau einer Hotelanlage mit einem Hoteltrakt als Erweiterung des bestehenden Hotels Schweizerhof, einen Residenztrakt und den Neubau einer Zentrumsüberbauung mit einem Parking mit unterirdischer Verkaufsfläche in der Kernzone.

Die heute noch grüne Fuhrenmatte in Grindelwald. (Archivbild Peter Schmid)

Im  Residenztrakt sollen 16 Wohnungen, 5 Villen und 3 Chalets sowie insgesamt 79 Einstellhallenplätzen (27 Residenzen, 52 Hotel) entstehen.Die Zentrumsüberbauung soll einen oberirdischen Trakt für gewerbliche Nutzung, Restaurant, Wohnen, Hotel und Dienstleistungen sowie ein Parking mit insgesamt 209 Parkplätzen – 179 öffentlich, 30 Zentrumsüberbauung – sowie unterirdischer Verkaufsfläche in der Kernzone enthalten. – Regierungsstatthalter Walter Dietrich stellt in der 14 Seiten umfassenden Verfügung fest, «dass das geplante Vorhaben den massgebenden geltenden Bestimmungen entspricht und dass die Einsprachen nicht geschützt werden können, sofern darauf einzutreten ist». In den Amtsberichten und Stellungnahmen des Amtes für Gemeinden und Raumordnung (AGR), der kantonalen Kommission zur Pflege der Orts- und Landschaftsbilder (OLK) und der Gemeinde werde das Bauvorhaben vorbehältlich einiger Auflagen positiv beurteilt und die Erteilung der Baubewilligung empfohlen: «Nachdem sich die verschiedenen Fachstellen intensiv mit dem Bauvorhaben auseinandergesetzt haben, besteht für den Regierungsstatthalter kein Grund an diesen Fachberichten zu zweifeln.» Daraus folge, dass der Bauherrengemeinschaft Hotel Schweizerhof Grindelwald AG und SAR Swiss Alp Resortdie die generelle Baubewilligung erteilt werden könne.

Die Bedingungen und Auflagen folgender Amtsberichte bilden laut Regierungsstatthalter einen integrierenden Bestandteil generellen Baubewilligung in Sachen Fuhrenmatte, Grindelwald. Sie seien vollumfänglich einzuhalten und zu erfüllen:

– Bei der Weiterentwicklung der Projekte seien die Aspekte des Orts- und Landschaftsbildes weiterhin mit hoher Priorität zu berücksichtigen.
– Im Perimeter Hotel/Restaurant müsse das Volumen des östlichen Neubaus nochmals in der Höhe reduziert werden. Bei der Detailprojektierung sei insbesondere der unbefriedigende Umgang mit dem Socke! des östlichen Neubaus zu verbessern.
– Im Perimeter Zentrumsüberbauung seien die Fassadenelemente aufeinander abzustimmen.
– Die bisherige qualitative «Begleitung» des Projekts durch die Jury müsse wegen der noch offenen Fragen fortgeführt werden.
– Der Gemeinderat Grindelwald sei bei der Detailausarbeitung frühzeitig über die Ausgestaltung des Daches des neuen Hoteltrakts und des Residenzbaus, sowie des östlich gelegenen Bauteils der Zentrumsüberbauung zu orientieren. 

Unter «Weiteren Bestimmungen» heisst es, die Rechtsverwahrungen und Lastenausgleichsanmeldungen würden vorgemerkt und der Bauherrschaft sowie der Gemeindebaupolizeibehörde zur Kenntnis gebracht.

«Die generelle Baubewilligung erlischt, sofern nicht innert zwei Jahren seit ihrer Rechtskraft das Ausführungsprojekt zur Bewilligung eingereicht wird», heisst es im weiteren. Sie gelte nur für die damit beurteilten Gegenstände. Vorbehalten bleibe die Bewilligung dieser Ausführungsprojekte (Art. 32 BauG). Die Kosten aller in diesem Gesamtentscheid zusammengefassten Verfahren würden auf 19'640 Franken bestimmt und den Gesuchstellern auferlegt. Dieser Entscheid könne innert 30 Tagen seit der Eröffnung mit Baubeschwerde bei der kantonalen Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion angefochten werden: «Eine allfällige Beschwerde, die mindestens im Doppel einzureichen ist, muss einen Antrag, die Angabe von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begründung sowie eine Unterschrift enthalten; greifbare Beweismittel (insbesondere der angefochtene Entscheid) sind beizulegen.»

Dem Projekt war in der Vergangenheit etwelcher Widerstand erwachsen. So hatte ein «Komitee für eine gerechte Sache betreffs Fuhrenmatte-Projekt» – siehe unter anderem Über 500 Unterschriften gegen das Fuhrenmatte-Projekt in Grindelwald vom Dienstag, 27. August 2002 – in einem Schreiben den Interlakner Regierungsstatthalter Walter
Dietrich ersucht, dem Projekt die Baubewilligung zu verweigern.


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