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Sonntag, 5. Januar 2003

Wichtige Verhaltensregel für Wintersportler: Auch glimpflich verlaufene Lawinenniedergänge melden!

pd/sac/S. Vermehrt müssen Retter zu Lawineneinsätzen ausrücken, bei denen niemand verschüttet wurde. Um dies zu vermeiden, sollten laut einer Medienmitteilung des Schweizer Alpen-Clubs (SAC)  die Verursacher glimpflich verlaufener Lawineniedergangs mit dem Handy oder über Funk die Alarmzentrale der Rettungsflugwacht (1414) benachrichtigen.

«Mit den heutigen Telekommunikationsmitteln wäre es in den meisten Fällen möglich, auch wenn glücklicherweise nichts passiert ist, der Rettungsflugwacht (Rega) über die Notrufnummer 1414 Bescheid zu geben», heisst es in der Medienmitteilung: «Wegen einer positiven Rückmeldung, dass nichts passiert sei, ist noch niemand belangt worden.»

«Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich auf einer Skiabfahrt ausserhalb der markierten Pisten und lösen ein Schneebrett aus», führt der SAC dazu aus: «Es passiert dabei glücklicherweise niemandem etwas, und Sie setzen ihre Abfahrt fort. Was Sie nicht wissen: Ihr Beinaheunfall wurde beobachtet und die Einsatzzentrale der Rettungsflugwacht alarmiert. Die Rega rückte mit einem Helikopter aus, SAC-Retter und Lawinenhundeführer wurden aufgeboten und die Polizei informiert. Als die Retter an der vermeintlichen Unfallstelle eintreffen, ist niemand mehr da oder es ist niemand zu Schaden gekommen.» Solche Fehleinsätze seien in letzter Zeit an verschiedenen Orten in der Schweiz geschehen. Sie liessen sich leicht vermeiden, wie ein Beispiel aus dem Gebiet Glaubenberg (Kanton Obwalden) zeige. Ein Skitourist habe per Natel alarmiert, dass sein Kollege von einem Schneebrett erfasst worden sei. Kurze Zeit später habe der gleiche Skitourist gemeldet, dass der Verunfallte heil aus dem Schnee habe befreit werden können und ein Einsatz nicht mehr notwendig sei: «Dadurch konnte eine kostspielige und aufwendige Rettungsaktion vermieden werden.»


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