Erlebnisstollen auf dem Jungfraujoch eröffnet
Im Rahmen der Aktivitäten zu ihrem hundertjährigen Bestehen hat die Jungfraubahn auf dem Jungfraujoch einen 250 Meter langen Erlebnisstollen eröffnet, in dem die Geschichte der Jungfraubahn und die Entwicklung des Tourismus in den Alpen inszeniert werden.
Ein Rollband führt die Besucher an einem 90 Meter langen Wandgemälde vorbei. Auf diesem werden Motive romantischer Malerei gezeigt und die Entwicklung des Tourismus in den Alpen thematisiert. (Bild zvg)
pd/bns. In der Sphinxhalle wurde laut einer Medienmitteilung ein 360-Grad-Kino gebaut: «Ein Film entführt die Besucher in die hochalpine Welt rund um das Jungfraujoch. Zwischen der Sphinxhalle und dem Eispalast wurden ein 250 Meter langer Tunnel und zwei Hallen geschaffen, die Raum für Inszenierungen bieten. Die Schweiz wird als Wunderland vorgestellt. In einer Halle, die mit Edelweiss-Lichtern geschmückt ist, steht eine überdimensionale Schneekugel, in der das Leben in der Jungfrauregion und der Schweiz dargestellt wird. Im Gewimmel der bunten Holzfiguren zeigen sich dem Publikum Klischees und Überraschungen im stetigen Wechsel von Tag und Nacht. Auf einem Rollband kommen die Besucher an einem 90 Meter langen Wandgemälde vorbei, das Motive romantischer Malerei zeigt und die Sehnsucht nach den Alpen und die Entwicklung des Tourismus beschreibt.»
Auch der Gründer der Jungfraubahn, Adolf Guyer-Zeller, und seine bahnbrechende Vision werden laut der Medienmitteilung thematisiert: «Die Idee, eine Bahn auf die Jungfrau zu bauen, wird in Verbindung zu den technischen Errungenschaften der Belle Epoque gebracht. Historische Fotos erinnern an die Bauarbeiter, die vorwiegend aus Italien kamen und vor hundert Jahren einen Tunnel durch die Berge Eiger und Mönch sprengten. Ein Denkmal verewigt die Namen aller 30 Arbeiter, die beim Bau der Jungfraubahn ums Leben kamen. Zum Abschluss des Rundgangs gehen die Besucher über eine Brücke durch die höchstgelegene Karsthöhle Europas.» |