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Berner Oberland News – 13. Jahrgang
Freitag 9. Januar 2009
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Nach Mitte Oktober 2008 kann es zu zeitweiligen Unterbrüchen in der aktuellen Berichterstattung der Berner Oberland News kommen. Der Grund: Die vor zweieinhalb Jahren transplantierte Lunge von Beo-News-Herausgeber Peter Schmid zeigt Abstossreaktionen und muss im Universitätsspital Zürich entsprechend therapiert werden.


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Adelboden: Wassergefahren als Hauptrisiken

Eine von der Gemeinde Adelboden in Auftrag gegebene Risikoanalyse zeigt auf, dass die Hauptrisiken in Adelboden von den Wassergefahren ausgehen. Die im gesamten Projektperimeter aufsummierten Risiken (zu erwartende Sach- und Personenschäden pro Jahr) betragen für die Wassergefahren rund eine Million Franken, für die Hangmuren rund 400 000 Franken und für die Sturz- und Lawinenprozesse je rund 50 000 Franken pro Jahr.

pd/bns. Der Anteil der Personenrisiken ist laut einer Medienmitteilung je nach Prozess unterschiedlich: «Am grössten ist er bei Lawinenprozessen (75 Prozent), gefolgt von den Sturzprozessen mit 70 Prozent. Deutlich geringer sind die Anteile der Personenschäden bei den Wasserprozessen (27 Prozent) und bei den Hangmuren (14 Prozent).» Das Massnahmenspektrum ist laut der Medienmitteilung naturgemäss breit und prozessabhängig:
–  Für die Wassergefahren stehen insbesondere für den Uelisgraben und den Schrenzigraben ein Geschieberückhalt an geeigneter Stelle und ein begleitender Gerinneausbau im Vordergrund. Allein infolge der Überflutungs- und Murganggefährdung, die vom Uelis- und Schrenzigraben ausgehen, befinden sich 19 Gebäude im roten, 71 im blauen und 80 Gebäude im gelben Gefahrenbereich.
Gemeindeschreiber Peter Hari, Adelboden
In der gesamten Gemeinde befinden sich total rund 1100 Gebäude in Gefahrenbereichen (77 im roten, 465 im blauen und 630 im gelben Gefahrenbereich). Die Problematik «Überflutungs- und Murganggefährdung» wird durch die Schwellenkorporation weiterverfolgt. Insbesondere für den Uelisgraben ist bereits ein Vorprojekt in Arbeit, welches unter anderem auch im Zusammenhang mit dem geplanten Bau des Alpenbades Adelboden forciert wurde.
–  Bei den Sturzprozessen sind grössere Verbauungen mit Steinschlagschutznetzen die zweckmässigste und günstigste Lösung. Damit kann das Risiko massiv reduziert werden. Für den Gefahrenbereich «Under der Flue» wird ein integraler Schutz vor Blockschlag mit Schutznetzen mit einer Gesamtlänge von 790 Meter vorgeschlagen (Kostenschätzung rund 1,5 Millionen +/– 30 Prozent, exklusive Landerwerb). Als nächster Schritt soll in absehbarer Zeit der Steinschlagschutz unter Beizug von Spezialunternehmen realisiert werden. Eine diesbezügliche Offerte wird bei der Geotest AG eingeholt.
–  Bei den Hangmuren, die weite Teile des Perimeters betreffen, sind integrale Massnahmen aus heutiger Sicht schwierig zu realisieren. Im Vordergrund stehen Objektschutzmassnahmen für die am meisten gefährdeten Objekte. Konkrete Massnahmen müssen am jeweiligen Standort beurteilt werden.
–  Bei den Lawinen wurden seit den 1950er Jahren grosse Anstrengungen zur Risikoreduktion unternommen. Die bestehenden Schutzdefizite beim 300jährlichen Ereignis können durch vorsorgliche organisatorische Massnahmen (vor allem Sachwerte) reduziert werden. Somit besteht bezüglich Lawinenschutzmassnahmen kaum Handlungsbedarf.

Ab Montag auf der Gemeinde-Webseite
Die Gemeinde Adelboden sei die schweizweit erste Gemeinde, in der mit dem Internet-Tool «EconoMe» eine umfassende, alle Prozesse berücksichtigende Risikoanalyse durchgeführt worden sei, verlautet im weiteren. Der Bericht einschliesslich Karten werde auch der Bevölkerung zugänglich gemacht und soll ab Montag 12. Januar 2009 auf der Gemeinde-Website unter der Rubrik «Aktuell/Naturgefahren» aufgeschaltet sein.

Viele Objekte in Gefahrenbereichen
«Gemäss der seit dem Jahr 2003 vorliegenden Gefahrenkarte lägen viele Objekte der Gemeinde Adelboden in Gefahrenbereichen, wird in der Medienmitteilung erinnert: «Um nicht nur die Gefahren, sondern auch die damit verbundenen Risiken (zu erwartende Sach- und Personenschäden in Frankenwerten) zu kennen, hat der Gemeinderat beziehungsweise die Schwellenkorporation eine Risikoanalyse durchführen lassen. « Damit beauftragt worden sei die Arbeitsgemeinschaft Geotest AG und die Kissling+Zbinden AG im Februar 2008, um mögliche Massnahmen zur Risikoreduktion zu skizzieren. Die Analyse sei für die Prozesse Überflutung/Übersarung – darunter ist die Ablagerung von Feststoffen durch fliessende Wassermassen («fluvialer Geschiebetransport») ausserhalb des Gerinnes zu verstrehen – sowie Murgang, Sturzgefahren, Hangmuren und Lawinen durchgeführt worden: «Die erarbeiteten Intensitätskarten widerspiegeln den Stand des Wissens im Juni 2008.» Das Untersuchungsgebiet beschränke sich auf den zentralen Siedlungsbereich von Adelboden. Die westliche Begrenzung bilde das Steinschlaggebiet «Under der Flue», die östliche Grenze der «Chlyne Grabe» und die talseitige Begrenzung die Engstlige. Bergseits sei als Grenze der Perimeter der Gefahrenkarte verwendet worden.
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