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«IG Tourismus Brienz will nach Interlaken»

Dem Wunsch von Interlaken Tourismus, mit einer Vereinbarung Marketingarbeiten und die hiefür nötigen, finanziellen Mittelflüsse gemeinsam mit Brienz und der Destination Haslital zu vereinbaren, habe nicht entsprochen werden können, wird in zwei teilweise gleichlautenden Medienmitteilungen bedauert. Die IG Tourismus Brienz strebe eine Vollintegration bei Interlaken Tourismus an. Die Tourismusorganisation Haslital ihrerseits bedauert in einer Medienmitteilung diese Entwicklung.

mtg/bns. «Intensive Gesprächen während den vergangenen Monaten zwischen Brienzer Hotellerie, Gemeindeverwaltung Brienz, Destination Haslital und Interlaken Tourismus hatten zum Ziel, die Gesprächsbasis für Verhandlungen über Möglichkeiten einer gemeinsamen Marketingkooperation zu legen», heisst es in den Medienmitteilungen der Tourismusorganisation Interlaken (TOI) und des Gemeinderates von Brienz.

Am 1. Februar 2008 habe die erste Verhandlungsrunde stattgefunden: «Kernpunkt dieser Verhandlung war die Prüfung, wer mit wem welche Art von Dienstleistungsverträgen für eine Marketingkooperation abschliessen könne. Dem Wunsch von Interlaken Tourismus, mit einer Vereinbarung Marketingarbeiten und die hiefür nötigen, finanziellen Mittelflüsse gemeinsam mit Brienz und der Destination Haslital zu vereinbaren, konnte leider nicht entsprochen werden, da die IG Tourismus die Vollintegration in TOI anstrebt.» Es seien auch keine Lösungsansätze gefunden worden, um gemeinsam den Einsatz von Marketinggeldern unter Einbezug aller Partner sinnvoll und ohne Umwege ins Haslital zu regeln: «Die Entwicklung der letzten Wochen, unter anderem mit der Gründung der IG Tourismus Brienz, ergaben, dass die IG Tourismus Brienz unter keinen Umständen bereit ist, eine Vereinbarung mit der für Brienz verantwortlichen Destination Haslital einzugehen.»

Die IG Tourismus Brienz strebe eine Vollintegration bei Interlaken Tourismus an: «Interlaken Tourismus ist dieser Entwicklung aufgrund einer ersten Beurteilung im Grundsatz positiv eingestellt und wird die zur Umsetzung nötigen Schritte unter Berücksichtigung der nötigen, formellen Entscheide, prüfen.» Der Brienzer Gemeinderatspräsident habe diese neuen Tatsachen an der Sitzung vom 1. Februar erstmals zur Kenntnis genommen und halte fest, dass an der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2007 die Prüfung einer Marketingkooperation präsentiert worden sei.

Dem an der Gemeindeversammlung präsentierten Vorgehen habe der Gemeinderat von Brienz, in Absprache mit der Tourismusorganisation Interlaken und dem Verein Alpenregion, vor der Gemeindeversammlung, einstimmig zugestimmt: «Die Formierung und Zielsetzungen der IG Tourismus Brienz schliessen eine Kooperation jedoch aus, die formulierte Absicht der letzten zwei Wochen schafft neue Fakten – die IG strebt eine Vollintegration von Brienz zu TOI an.» Der Gemeinderat von Brienz habe von dieser Entwicklung bis zur Sitzung vom 1. Februar keine Kenntnisse gehabt: «Um eine Vollintegration in die TOI zu verwirklichen müssen das Kurtaxenreglement wie auch das Reglement über die Tourismusförderungsabgabe auf die angestrebte Situation hin überarbeitet werden. Dazu gehören auch die Verordnungen zu den beiden Reglementen. Ebenso ist eine neue Leistungsvereinbarung mit TOI auszuarbeiten.»

Weiter müsse mit dem Verein Alpenregion geklärt werden wie der Ausstieg aus der Destination zu vollziehen sei, lässt der Brienzer Gemeinderat verlauten: «Hier gilt es insbesondere zu klären wie die vom Kanton ausgeschütteten Gelder aus der Beherbergungsabgabe in Zukunft fliessen werden. Dieser Mittelfluss ist in einer kantonalen Verordnung geregelt. Diese Prozesse werden viel Zeit in Anspruch nehmen.» An der Sitzung vom 1. Februar sei ein erster, sehr provisorischer Zeitplan aufgestellt worden, welcher im Detail noch zwischen dem Gemeinderat Brienz, TOI und dem neu gebildeten Verein zu besprechen sei: «Sollte es nicht möglich sein, die Rechtsgrundlagen für die Umsetzung des Vollanschlusses an TOI auf den 1. Januar 2009 in Kraft zu setzen, lehnt der Gemeinderat zum jetzigen Zeitpunkt jegliche Verantwortung diesbezüglich ab. Der vom Gemeinderat an der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2007 aufgezeigte Weg hätte zu keinen Reglements- und Verordnungsüberarbeitungen geführt.» Seitens Interlaken Tourismus seien die Türen, um mit der Destination Haslital punktuelle Marketingkooperationen umzusetzen, nach wie vor offen.

Stellungnahme aus dem Haslital
Noch im Dezember seien sich die Einwohnergemeinde Brienz und die Tourismusorganisationen Interlaken und Haslital einig gewesen, eine gemeinsame Lösung anzustreben, schreibt Haslital Tourismus seinerseits in einer Medienmitteilung: «Die erste Verhandlungsrunde liess offenbar werden, dass dies wohl aussichtslos ist.» Das weitere Commujniqué im Wortlaut: «Nach intensiven Gesprächen einigten sich die Einwohnergemeinde Brienz sowie die Tourismusorganisationen Haslital und Interlaken im Dezember 2007 auf das weitere Vorgehen, das letztendlich in eine touristische Zusammenarbeit am oberen Brienzersee münden sollte. Die Einigung sah folgende vier Elemente vor: 1. Kündigung der Leistungsvereinbarung zwischen Brienz und dem Verein Alpenregion Brienz-Meiringen-Hasliberg auf 31. Dezember 2008 im gegenseitigen Einvernehmen. 2. Absichtserklärung über eine Marketingkooperation zwischen Interlaken und Haslital Tourismus. 3. Aushandlung einer neuen Leistungsvereinbarung zwischen Brienz und Haslital Tourismus (resp. dem Verein Alpenregion Brienz-Meiringen-Hasliberg). 4. Konstituierung der ‹IG Brienz Tourismus› als Verein zur Interessenvertretung des Tourismus in Brienz. – Nachdem die Punkte 1 und 4 vereinbarungsgemäss umgesetzt wurden, kam es am 1. Februar zur ersten Verhandlungsrunde mit allen Beteiligten. Dabei zeigte sich, dass die gemeinsame Basis zur Realisierung der Elemente 2 und 3 der Vereinbarung von Mitte Dezember nicht mehr gegeben ist. Interlaken Tourismus ist überraschend auf die kompromisslose Forderung der IG Tourismus Brienz eingetreten und macht so den Weg frei zu einer Vollintegration von Brienz in Interlaken Tourismus. Damit kommt eine Kontroverse zum vorläufigen Abschluss, die im Juli 2007 ihren Anfang nahm. Damals forderte der Hoteliervereins Brienz den Austritt von Brienz aus seiner angestammten Tourismusdestination. Der Gemeinderat Brienz traktandierte den Austritt aus Haslital Tourismus – die Umbenennung erfolgte erst nach Bekanntgabe der Austrittsforderung – für die Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2007. Die erwähnte Einigung von Anfang Dezember machte die Abstimmung hinfällig. Die neueste Entwicklung lässt nun die Aussagen, die an der Gemeindeversammlung gemacht wurden, Makulatur werden. Diese Aussagen waren zuvor zwischen TOI, Haslital-Tourismus und dem Gemeinderat von Brienz abgesprochen worden.  – Die Tourismusorganisation Haslital bedauert diese Entwicklung, hielt sie sich doch – wie auch der Gemeinderat Brienz – an die getroffenen Abmachungen. Sofern die Vollintegration von Brienz in Interlaken Tourismus gelingt, wird Brienz auf Anfang 2009 einen Destinationswechsel vollziehen. Haslital Tourismus wird noch bis Ende 2008 die bestehende Leistungsvereinbarung mit der Gemeinde Brienz vollumfänglich erfüllen. Kooperationen mit Brienzer Leistungsträgern werden auch nach Ablauf der Leistungsvereinbarung auf individueller Basis möglich sein. – Der Destinationsverdichtungsprozess, wie er vom Kanton Bern initiiert wurde, wird mit dieser Entwicklung nicht einfacher umzusetzen sein. Die Tourismusorganisation Haslital, die den kantonalen Vorgaben positiv gegenübersteht, prüft weiterhin die Möglichkeit, mit Tourismusdestinationen im Berner Oberland Marketingkooperationen einzugehen, namentlich mit den benachbarten Destinationen.»
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