Berner Oberland News





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November 1997

Abendliche Novemberstimmung am Burgseeli in Ringgenberg-Goldswil. (Foto: Peter Schmid)




Mit internationalem Dampfschiffregister

International Steamboat Register





Berner Oberland News ...
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Montag, 1. Dezember 1997

Mitfahrer aus umgekipptem Lieferwagen befreit
Nach der Kollision zwischen einem Lieferwagen der Bernischen Kraftwerke AG (BKW) und einem allradgetriebenen Personenwagen am späteren Montagvormittag auf der Sonnenhofkreuzung in Interlaken hat die Feuerwehr mit einem hydraulischen Spreizgerät einen eingeklemmten Mitfahrer aus dem umgekippten Lieferwagen befreit. Wie ein weiterer Mitfahrer des Lieferwagens wurde der Mann ins Regionalspital Interlaken in Unterseen gebracht.

Samstag, 29. November 1997

Nacht- und Sonntagsfahrverbot in Interlaken geplant
Der Gemeinderat Interlaken hat den Verkehrsversuch Höheweg vom vergangenen Sommer ausgewertet. Der Schlussbericht des Verkehrsplaners liegt vor. Auf die Verkehrsberuhigung am Abend soll verzichtet werden. Dafür hält der Gemeinderat am Sonntagsfahrverbot auf dem Höheweg fest und plant ein Nachtfahrverbot für die Bahnhofstrasse und den Höheweg.

Samstag, 29. November 1997

Informationen über Heizen mit Wärmepumpen in Ringgenberg
Zweitägige Informationsveranstaltung über Wärmepumpen in Ringgenberg: Am Freitagnachmittag und am Samstag von 10 bis 16 Uhr war im grossen Saal des Hotels Bären ein Informationszentrum eingerichtet. In der «Schürmatte» und in der «Räblaube» konnten die Heizzentralen von drei verschiedenen Wohnhäusern – zwei Heizungen mit Luft-Wasser-Wärmepumpen und eine Anlage mit Erdwärmesonde – besichtigt werden.

Freitag, 28. November 1997

Brand wegen überhitztem Fritieröl
Einige zehntausend Franken Schaden in Meiringer Gastarbeiterunterkunft: Bei einem Brand am Donnerstagabend in der Gastarbeiterunterkunft auf dem Areal des Werkhofes der Meiringer Bauunternehmung Kästli AG im Feldli haben sich die drei Bewohner des Anbaus rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Danach halfen sie tatkräftig bei der Bekämpfung des um etwa 19.30 Uhr ausgebrochenen Feuers mit. Brandursache war überhitztes Öl in einer Pommesfrites-Pfanne.

Freitag, 28. November 1997

Die Namen von Viehschmugglern veröffentlichen?
Der Schweizerische Bauernverband (SBV) ist empört über einen neuen Fall von Viehschmuggel: "Damit wurden erneut seit längerem im Umlauf befindliche Gerüchte bestätigt, wonach illegal Ferkel auf dem Markt auftauchen", heisst es in einem Communiqué.

Donnerstag, 27. November 1997

Wieder Schmierereien mit frommem Anstrich

Die Ähnlichkeit mit Inschriften an den Betonbrüstungen des Goldswil-Viadukts ist offenkundig, denn auch dort verkünden grosse Buchstaben in roter Farbe, dass Jesus zum Gericht komme: In der Nacht auf Donnerstag wurde der Betonplatte vor der Erotikboutique und dem Massagesalon an der Scheidgasse 28 in Unterseen ebenfalls eine Schmiererei mit moralisch-frommem Anstrich verpasst. – Bild: Ein am Tatort hinterlassenes Flugblatt warnt: "Die Hurer und Ehebrecher wird Gott richten!"








Donnerstag, 27. November 1997

RiGo-Weihnachtsapéro dieses Jahr in Goldswil
Mit Glühwein, Brötchen und einem Auftritt des Gemischten Chores ist der Weihnachtsapéro von Gewerbeverein und Verkehrsverein Ringgenberg-Goldswil in diesem Jahr bei der Bushaltestelle vor der alten Post in Goldswil veranstaltet worden.

Donnerstag, 27. November 1997

Für die Zerlegung von Interlaken nach Thun geschleppt
Das Thunerseeschiff MS "Jungfrau" ist in den vergangenen Wochen weitgehend ausgehöhlt und gestern Vormittag von der Schiffländte Interlaken West aus nach Thun geschleppt worden. Dort ist die eigentliche Zerlegung des Schiffes vorgesehen, ehe es mit Gesamtkosten von rund dreieinhalb Millionen Franken auf den Brienzersee verlegt und modernisiert werden soll.

Donnerstag, 27. November 1997

Rechtsextreme Gruppen zunehmend aktiv
Der Staatsschutzbericht der Bundespolizei für die Jahre 1995 und 1996 stellt die aktuelle Bedrohungslage im Terrorismus und gewalttätigen Extremismus sowie in Spionage und Organisierter Kriminalität dar. Er orientiert auch über die Tätigkeit der Staatsschutzorgane.

Mittwoch, 26. November 1997

Erstmals Adventfenster in Ringgenberg
Bei der alten Post in Goldswil veranstalten heute Mittwoch der Gewerbeverein und der Verkehrsverein Ringgenberg-Goldswil – wie vor einem Jahr in Ringgenberg – einen Weihnachtsapéro. Wie bereits im Frühjahr angekündigt, soll in den beiden Dörfern erstmals vom 1. bis 24. Dezember täglich ein Adventfenster eröffnet werden.

Samstag, 22. November 1997

Sonnenuhr an der Aare geht wieder richtig

Jetzt werden in Interlaken die heiteren Stunden wieder richtig gezählt. Seit das Regime der Sommerzeit vorbei ist und mitteleuropäische Normalzeit gilt, geht auch diese Sonnenuhr an der Fassade eines kleinen Schuppens am rechten Aareufer wieder richtig: Bei strahlendem Sonnenschein zeigte sie am Samstag nachmittag korrekt knapp halb zwei Uhr an.

Dieses Jahr endete die Sommerzeit am Sonntag, 26. Oktober, morgens um 3 Uhr. Für die kommenden vier Jahre hat das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) in Übereinstimmung mit den Beschlüssen der Europäischen Gemeinschaften die Dauer der Sommerzeit wie folgt festgelegt: 1998 Beginn: 29. März Ende: 25. Oktober 1999 Beginn: 28. März Ende: 31. Oktober 2000 Beginn: 26. März Ende: 29. Oktober 2001 Beginn: 25. März Ende: 28. Oktober Bei Sommerzeitbeginn werden die Uhren jeweils morgens um 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt, bei Sommerzeitende um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Das Zeitgesetz von 1980 und die Sommerzeitverordnung von 1984 ermächtigen das EJPD, die notwendigen Anpassungen vorzunehmen, damit die Uhrzeit in der Schweiz die gleiche ist, wie diejenige in unseren Nachbarstaaten.(Foto: Peter Schmid)

Samstag, 22. November 1997

Neues SF-Gebäude in Interlaken eingeweiht

Nach einjähriger Bauzeit ist ein für 2,75 Millionen Franken errichtetes Engineering-Gebäude des Betriebes Interlaken der Schweizerischen Unternehmung für Flugzeuge und Systeme (SF) in Wilderswil offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Rüstungschef Toni Wicki (Bild) bezeichnete am Freitag bei der Einweihung das Gebäude als wichtigen Meilenstein bei der Neuausrichtung des EMD-Industriepotentials.



Oslo, 21. November 1997

Internet und Demokratie / Internet and Democracy (in English)
Thomas Hug, früher Redaktor beim Oberländischen Volksblatt in Interlaken, hat in Norwegen seine Universitätsausbildung abgeschlossen: In Oslo ist seine Mastergrade-Aufgabe akzeptiert worden ist. Damit ist ihm der Titel "ESST Master of Arts in Society, Science and Technology in Europe" sicher. Die in englischer Sprache verfasste Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Internet und Demokratie.

Freitag, 21. November 1997

Neue Wohnhäuser und geplanter Uferweg in Ringgenberg
In den nächsten Jahren sollen im Gebiet "Eyen" in Goldswil an die 20 Wohnhäuser neu gebaut werden: An einer öffentlichen Orientierungsversammlung vom Donnerstag abend im Gemeindehaus Goldswil liessen sich 65 Frauen und Männer über die entsprechende Überbauungsordnung und ausserdem über den Uferschutz- beziehungsweise Überbauungsplan Büeliweg bis Gemeindegrenze Niederried informieren.

Freitag, 21. November 1997

Weihnachtsbeleuchtung in Interlaken Ost montiert
Eine Equipe der Industriellen Betriebe Interlaken (IBI) hat gestern zwischen Ostbahnhof und Hotel du Nord die Weihnachtsbeleuchtung montiert

Freitag, 21. November 1997

Ringgenberger Kugelfang vorerst weiterhin eingezäunt
Ein Jahr nach dem Abbruch des 76jährigen Ringgenberger Schützenhauses ist noch kein Entscheid über den inzwischen zum Teil von Brombeerranken überwucherten Kugelfang gefallen: Das mit Blei belastete Areal bleibt gegenüber dem umliegenden Weideland nach Angaben der Gemeinde vorerst weiterhin eingezäunt.

Freitag, 21. November 1997

Die Oberrieder Chromengasse wird ausgebaut
Die bislang ungenügend ausgebaute Chromengasse im Oberrieder "Dörfli" wird zurzeit mit Kosten von 80'000 Franken saniert und verbreitert.

Freitag, 21. November 1997

Weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit im Oktober 1997
Gemäss den Erhebungen des Bundesamtes für Industrie, Gewerbe und Arbeit (BIGA) wurden bei den Arbeitsämtern Ende Oktober 1997 173’484 Arbeitslose registriert, 3745 Personen oder 2,1 Prozent weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote verminderte sich laut einer Pressemitteilung Bundesverwaltung vom 20. November um 0,1 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent. Im Oktober 1996 war eine Zunahme um 7698 Personen oder 4,6 Prozent gegenüber dem Vormonat verzeichnet worden.

Freitag, 21. November 1997

Berner Kantonsregierung über Attentat bestürzt

aid. Der Regierungsrat des Kantons Bern ist bestürzt über das Attentat von Luxor, bei dem auch Bürgerinnen und Bürger aus dem Kanton Bern ums Leben gekommen sind: Laut einem Communiqué vom 20. November spricht er den Angehörigen und Opfern sein herzliches Beileid aus. Regierungspräsidentin Elisabeth Zölch-Balmer hat in der Nacht auf den 20. November am Gedenkakt für die Verstorbenen auf dem Gelände des Flughafens Zürich-Kloten teilgenommen. Der Regierungsrat werde mit den Angehörigen der Todesopfer und den Verletzten Kontakt aufnehmen und ihnen seine Anteilnahme ausdrücken und Hilfe anbieten. An seiner nächsten ordentlichen Sitzung werde er über die Zusammensetzung der bernischen Delegation an der offiziellen Trauerfeier vom 29. November 1997 in Zürich beschliessen.

Donnerstag, 20. November 1997

Gehweg zum Bahnhof Oberried im Bau
Vor einigen Tagen hat das kantonale Tiefbauamt mit dem Bau des neuen Gehwegs zwischen dem Ausgang Dörfli und dem Bahnhof Oberried begonnen. Die Arbeiten entlang der Kantonsstrasse Interlaken-Brienz werden im Frühjahr 1998 beendet.

Montag, 17. November 1997

Verlängerung der Abstellanlage im Bahnhof Interlaken Ost
Die Eisenbahn-Abstellanlage Lanzenen in Interlaken Ost soll erweitert werden: Die BLS Lötschbergbahn will die Gleise 10, 13 und 16 um 65, 145 und 115 Meter auf 450, 480 und 400 Meter verlängern. Noch bis 8. Dezember liegt bei der Gemeinde Interlaken die Planvorlage auf.Samstag/Sonntag, 15./16. November 1997

Via Kabelfernsehnetz Bödeli ins Internet
Während der am Freitag eröffneten Interlakner Gewerbeausstellung (IGA) – sie dauert neu nur noch sechs Tage – stellt die Kabelfernsehen Bödeli AG ihr Pilotprojekt «QuickNet» vor: Von November 1997 bis Februar 1998 soll laut einer Pressemitteilung der Internetbetrieb via Kabelfernsehnetz getestet werden.

Samstag/Sonntag, 15./16. November 1997

Ringgenberger und Goldswiler Bilderbogen
Herbst am idyllischen Burgseeli, das neue Burgseeli-Planschbecken nimmt Gestalt an, während Gefahren etwas unterhalb der "Passhöhe" beim Parkhotel Schnee und Eis drohen und Jesus laut einer roten Inschrift mit frommem Anstrich am Goldswil-Strassenviadukt zum Gericht kommt.

Samstag, 15. November 1997

Militärhelikopter im Gebirge vom Sturm umgeblasen
Ein bei der Silberhornhütte des SAC auf 2663 Meter über Meer mit Seilen verankerter Militärhelikopter von dem bereits etwas angejahrten Typ Alouette-III ist in der Nacht auf vergangenen Mittwoch bei stürmischem Wind umgekippt. Die Maschine wurde am Donnerstag mit einer Super-Puma auf den Militärflugplatz Interlaken geflogen.

Freitag, 14. November 1997

Wiedergeburt der "Jungfrau" und Aus für die "Rothorn"
Nach der Abschiedsfahrt vom 19. Oktober und verschiedenen Vorbereitungen sind seit 27. Oktober auf dem in Interlaken West vertäuten Thunerseeschiff MS "Jungfrau" die ersten Demontagearbeiten im Gange. Die eigentliche Zerlegung ist im kommenden Frühjahr in Thun vorgesehen und die grossen Schiffsteile werden voraussichtlich Mitte Mai von der Gegend Neuhaus aus auf dem Landweg nach Interlaken Ost transportiert. Das auf den Brienzersee verlegte und modernisierte Schiff soll erstmals im Frühjahr 1999 – drei Jahre später als ursprünglich ins Auge gefasst – in See stechen. Mit der Inbetriebnahme der MS "Jungfrau" in der übernächsten Schiffahrtssaison auf dem Brienzersee soll die 48jährige, zwar noch bedingt seetüchtige, aber technisch veraltete MS "Rothorn" – sie fasst bis zu 400 Passagiere – ausser Dienst gestellt und verschrottet werden.

Donnerstag, 13. November 1997

Zehn neue Element-Holzhäuser an der Aare in Goldswil
In der Überbauung «Flöhbach» am rechten Aareufer in Goldswil sind seit Juni vergangenen Jahres fünf Doppel-Einfamilienhäuser in Holz-Elementbauweise entstanden.

Mittwoch, 12. November 1997

Stahlnetze für den Ringgenberger Katzenpfad

Voraussichtlich auf das Jahresende hin kann der seit dem Felssturz vom 1. Januar 1996 wegen Steinschlaggefahr gesperrte Katzenpfad, ein beliebter Wanderweg zwischen Interlaken und Ringgenberg, wieder geöffnet werden. Zurzeit werden mit einem Helikopter in den steilen Hang geflogene Steinschlagnetze aus Stahl montiert. (Foto: Peter Schmid)











Dienstag, 11. November 1997

Lücke im Berner Oberländer Velowandernetz wird geschlossen
Drei Kilometer Radwanderweg am linken Thunerseeufer sind im Bau: Auf dem rund drei Kilometer langen Strassenabschnitt zwischen der Gipsfabrik Leissigen und dem Güetital bei der A8-Ausfahrt Faulensee ist damit begonnen worden, bis zum Frühsommer im kommenden Jahr eine der wichtigsten Lücken im Velowandernetz des Berner Oberlandes zu schliessen. Die Kosten belaufen sich nach Angaben von Kreisoberingenieur Josef Zuppiger auf 4,8 Millionen Franken: "Der Radweg ist als Provisorium bis zum Ausbau der A8 geplant, weshalb in erster Linie eine kostengünstige Lösung gesucht worden ist."

Sonntag, 9. November 1997

ICE nach Berlin über eine Stunde lang blockiert
Wegen einem bei stürmischem Wetter zwischen den Bahnübergängen Interlaken West und Marktgasse auf die Speiseleitung gefallenen Baumast und einem dadurch verursachten Kurzschluss konnten die Züge zwischen den beiden Interlakner Bahnhöfen am Sonntagvormittag während 79 Minuten nicht verkehren. Die Passagiere wurden mit Bussen befördert.

Freitag, 7. November 1997

Taxihalter bei Auseinandersetzung verletzt
Bei einer handgreiflichen Auseinandersetzung vor dem Interlakner Westbahnhof am frühen Mittwochabend hat der Taxihalter Stephan Schranz nach eigenen Angaben mittelschwere Kopfverletzungen erlitten. Bei dem Streit sei ihm eine geladene Pistole von einem seiner Kontrahenten entwunden worden. Unklar ist, ob die von der Kantonspolizei sichergestellte Waffe bei der Auseinandersetzung entsichert war oder nicht.

Donnerstag, 6. November 1997

Auch als Regierungsrätin will Dora Andres dem östlichen Berner Oberland treu bleiben
In drei Wahlgängen ist die 40jährige Brienzer Grossrätin Dora Andres von den Delegierten der Freisinnig-Demokratischen Partei (FDP) des Kantons als Regierungsratskandidatin für die Wahlen im April 1998 nominiert worden. Andres soll nach dem Rücktritt von Polizei- und Militärdirektor Peter Widmer zusammen mit dem bisherigen Vorsteher der Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion, Mario Annoni, für die FDP im kommenden April in die Regierungsratswahlen steigen. Dora Andres ist im Fall einer Wahl nicht nur die erste freisinnige Regierungsrätin im Kanton Bern, sondern mit ihr wäre auch nach einer Reihe von Jahren das östliche Oberland wieder in der Kantonsregierung vertreten.

Donnerstag, 6. November 1997

Bis jetzt keine Schadenersatzforderung
ARA Region Interlaken: Wie weiter nach Verwaltungsgerichtsentscheid? Beim Gemeindeverband Abwasserreinigungsanlage (ARA) der Region Interlaken ist bis Dienstag abend keine Schadenersatzforderung eingegangen: Nach dem Entscheid des Verwaltungsgerichts, das der Peter Grossmann AG in Brienz recht gegeben hatte, wollte Geschäftsführer Christian Hulliger – wie im OV/Echo vom 25. Oktober berichtet – zusammen mit einem Juristen das weitere Vorgehen prüfen, bislang anscheinend ohne Ergebnis.

Mittwoch, 5. November 1997

Vom Fussgängerstreifen in die Büsche...
Das Werk dürfte gut gemeint, aber noch nicht ganz vollendet sein: Ein neuer Fussgängerstreifen auf der Allmendstrasse bei der Einmündung des Burgerweges in Interlaken endet nämlich vorerst im Grünen vor einem niedrigen Nadelgewächs.


Subject: "Zweibeinige Esel"?

Date: Wed, 05 Nov 1997 14:16:48 +0100
From: hans urfer <housi@pobox.ch> Reply-To: urferhousi@bluewin.ch Organization: berner oberländer To: Peter Schmid <p.schmid@beo-news.ch>

Wie ich der heutigen Mittwochausgabe des OV und BO – die Geschichte erschien auch in den Berner Oberland News – entnehmen konnte, war ja zwischen Ostbahnhof Interlaken und Militärflugplatz am Dienstag "tierisch" was los. Du schreibst im "Lead", dass die Elefanten von Eseln erschreckt wurden und dass weder Tiere noch Menschen zu Schaden kamen. Weiter im Text ist nachzulesen, dass die Esel eine Böschung hinuntergerannt kamen. Meine Frage: handelt es sich bei den "dahergerannten" Eseln nun um Zweibeiner oder Vierbeiner? Da weder Tiere (Elefanten) noch Menschen (etwa die Esel???) zu Schaden kamen, muss ich schwer annehmen, dass dieses Jahr die Samichläuse wohl zu früh auf der (Lande-)Piste unterwegs sind, oder?

Gruss Housi Urfer


Mittwoch, 5. November 1997

Spatenstich beim Bahnhof Interlaken Ost: Investionen von 43 Millionen Franken
Auf dem abgeernteten Maisfeld südlich des Bahnhofs Interlaken Ost ist zu Beginn der Woche mit der Ausführung der ersten Etappe der Überbauung "Uechtere" begonnen worden.

Dienstag, 4. November 1997

Vier junge Zirkuselefanten durchgebrannt
Auf dem Fussmarsch vom Bahnhof Interlaken Ost zum Militärflugplatz sind heute vormittag um 10 Uhr vier junge Elefanten des Zirkus Knie von Eseln erschreckt worden: Die Elefanten brannten durch, durchbrachen einen Zaun und erklommen eine Böschung der Autobahn. Die Dickhäuter sollen sich dort aber nur ganz kurz aufgehalten und auch die Fahrbahn selber nicht betreten haben, ehe sie Rufen der älteren Tiere – eine Art lautes Knurren – folgten und ihr Stallzelt aufsuchten. Die Autobahn bei Interlaken wurde als Sofortmassnahme während einiger Minuten gesperrt.

Montag, 3. November 1997

Ansichtskarten-Idylle in Brienz – Prachtsherbst im Berner Oberland

Strahlende Sonne, blauer Himmel, in den höheren Lagen frischer Schnee und in den glasklaren Fluten des Brienzersees spiegeln sich herbstbunte Laubbäume und die Kirche von Brienz – würde es sich nicht um das herbstliche Prachtswetter im Berner Oberland, sondern um eine Ansichtskartendarstellung handeln, müsste geradezu von Kitschfarben gesprochen werden!

Aber Vorsicht: Auch an sonnigen Herbsttagen mit milden Temperaturen können an exponierten schattigen Stellen, etwa in engen Bergtälern ebenso wie in Waldpartien oder auf Brücken Fahrzeuge unvermutet ins Rutschen und ins Schleudern geraten.

Unser Bild links zeigt Motorradfaher, die vorsichtig auf einen reifglatten Abschnitt der Sustenpassstrasse bei der Postautohaltestelle «Mühletal» oberhalb von Wyler bei Innertkirchen passieren. (Fotos: Peter Schmid)










Samstag, 1. November 1997

Geschäfte in Tourismusorten dürfen an 365 Tagen offenhalten
Aufgrund des neuen Gesetzes über Handel und Gewerbe dürfen im Kanton Bern in den vom Regierungsrat bestimmten Oberländer Tourismusorten die Geschäfte an 365 Tagen im Jahr – und damit nicht mehr nur während der Saison und sowohl unter der Woche als auch an Sonntagen und an Feiertagen – länger geöffnet sein: Das Polizeiinspektorat Interlaken erinnert in einer Publikation im jüngsten Amtsanzeiger, "in überwiegend vom Tourismus abhängigen Gemeinden" könnten die Geschäfte von 6.00 bis 22.30 Uhr offenhalten.

Samstag, 1. November 1997

«Die Zitrone ‹Gemeinde ist› ausgepresst»
Fast eine Million Franken Defizit in Ringgenberg: Der Ringgenberger Voranschlag 1998 sieht bei der laufenden Rechnung mit einem Gesamtaufwand von rund 11,6 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von gerundet 980'000 Franken vor. «Das unerfreuliche Ergebnis war zwar für die Behörden keine Überraschung und kann wohl vermutlich nochmals mit Eigenmitteln aufgefangen werden», wird in einer Mitteilung aus dem Gemeinderat von Ende Oktober festgehalten: «Die bereits hohe Gemeindesteueranlage von 2,8 Einheiten und die übrigen, recht hohen Anlagen wie bei Liegenschaftssteuer, Feuerwehrpflichtersatz, Gebühren und so weiter sollen deshalb unverändert bleiben.»

Freitag, 31. Oktober 1997

Zwei Drittel der neuen BOB-Geleise gebaut
Auf der Eisenbahnstrecke zwischen Wilderswil und Zweilütschinen ist gestern Donnerstagmorgen, 8 Uhr, bis heute Freitag, 7 Uhr, ein 2,2 Kilometer langes neues Geleise angeschlossen worden. Während dieses 23stündigen Betriebsunterbruchs wurden die Passagiere der Berner Oberland-Bahnen AG (BOB) – wie angekündigt – mit Bussen befördert.



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Ringgenberg-Goldswil: Baden zwischen Enten und Seerosen
Swim amongst ducks and water lilies


Inmitten einer unverfälschten reizvollen Naturlandschaft in Ringgenberg-Goldswil, oberhalb des Brienzersees, liegt das Burgseeli (Bild). Das Moorgewässer wird ausserordentlich langsam umgewälzt und die natürliche Trübung fängt das Sonnenlicht besser auf, so dass die Temperatur im Frühling innerhalb weniger Tage um einige Grade ansteigt. Die stets hohe Wassertemperatur, bis zu 26 Grad Celsius, macht das Baden von Mai bis September zur Wonne. Bild: Sogar im Spätherbst ist das Burgseeli ein Kleinod der Natur.

It really is true: You can swim in the middle of an unspoiled beauty of a nature Reserve. "Burgseeli" lies between Ringgenberg and Goldswil in a hollow flanked by the mountains of the "Hardergrat" and a rock outcrop , the so called "Burg". The water's warm temperature reaching up to 26°C/77°F allows bathing from as early as May through September.


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