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Sonntag, 2. Juni 2002

CD-ROM «Das östliche Berner Oberland» auf Platz 2

«Young Enterprise Switzerland» (YES): Nationale Ausscheidung in Zürich

S. Mit ihrer Multimedia-CD-ROM «Das östliche Berner Oberland» – die 29 Gemeinden der Amtsbezirke Interlaken und Oberhasli werden darauf in Bild und Ton vorgestellt – hat eine Gruppe von sechs Schülern des Gymnasiums Interlaken mit Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht im Rahmen des Projektes von «Young Enterprise Switzerland» (YES) unter einem Dutzend Wettbewerbteilnehmer aus der ganzen Schweiz am Wochenende an der nationalen Ausscheidung  in Zürich den zweiten Platz errungen.

Die Macher der Multimedia-CD-ROM «Das östliche Berner Oberland». Von links nach rechts: Simon Buob (Marketing), Mitarbeiter Pascal Sigrist, Simon Wampfler (Finanzen), Geschäftsführer Daniel Gurtner und Produktionschef Oliver Schmid. (Fotos: Peter Schmid)

Damit können die Interlakner Gymnasiasten mit ihrer Miniunternehmung «Berner Oberland Ost Media AG» (BOOM) zwar nicht am europäischen Final in Paris teilnehmen, freuen sich aber dennoch über ihren ausgezeichneten zweiten Rang. Auch wenn damit nicht ganz an die Interlakner Erfolge an den beiden vorangegangenen Wettbewerben habe angeknüpft werden können, sei die BOOM AG davon überzeugt, ein sehr gutes Produkt hergestellt und gut präsentiert zu haben.

Eines von über 150 Farbfotos auf der Multimedia-CD-ROM «Das östliche Berner Oberland»: Riverrafting in der Schwarzen Lütschine bei Lütschental.

Die Multimedia-CD-ROM «Das östliche Berner Oberland» – siehe auch Bericht Startauflage «Das östliche Berner Oberland» präsentiert» vom Donnerstag, 25. April 2002 – führt mit insgesamt über 150 Farbfotos auf einem virtuellen Rundgang durch alle 29 Gemeinden der Amtsbezirke Interlaken und Oberhasli. Dabei wurde nach Angaben der Ende November vergangenen Jahres mit einem Aktienkapital von 3000 Franken gegründeten Miniunternehmung «Berner Oberland Ost Media AG» bewusst davon abgesehen, einfach die berühmtesten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen aufzuzählen. Vielmehr würden auch kleinere und touristisch weniger bekannte Gemeinden in gleichem Umfang wie die grossen Destinationen vorgestellt. Bei jeder Gemeinde werde auf Besonderheiten aufmerksam gemacht, womit die Multimedia-CD-ROM den einen oder anderen «Geheimtipp» für Ferien oder Tagesausflüge enthalte. Die Boom AG hofft bei einem Stückpreis von zehn Franken auf einen Absatz von rund tausend CD-ROM. Hinweise auf Bezugsquellen finden sich auch auf der kürzlich aufgeschalteten Homepage www.boom.ch.ag.

Der Verwaltungsrat der BOOM AG setzt sich wie folgt zusammen: Geschäftsführer Daniel Gurtner aus Aeschi bei Spiez, Simon Buob (Marketing) aus Matten bei Interlaken, Simon Wampfler (Finanzen) aus Lenk im Simmental, Oliver Schmid (Produktion) aus Ringgenberg und die beiden Mitarbeiter Elsbeth Michel aus Unterbach und Pascal Sigrist aus Leissigen. An der Gründungsversammlung waren hundert Aktien zu nominal 30 Franken ausgegeben worden. Bei einem Ausgabepreis von 35 Franken war die Aktie erheblich überzeichnet worden, so dass die Zuteilung hatte gekürzt werden müssen. Das bei der Aktienplatzierung erzielte Agio (Ausgabepreis über dem Nominalwert) ist nicht Bestandteil des Aktienkapitals; es ist in den Miniunternehmensbüchern als Reserve auszuweisen.

Über den Verein «Young Enterprise Switzerland» (YES) – General Guisan-Quai 30, 8002 Zurich, E-mail: info@young-enterprise.ch – ist seit zwei Jahren auch die Schweiz Mitglied.des europäischen Dachverbandes «Young Enterprise Europe» (YEE). Das Ziel der Organisation sei, Mittelschülern praktische Wirtschaftskunde durch das eigene Führen von Miniunternehmen hautnah näher zu bringen. Nach Angaben von YES wird die Arbeit der Miniuntemehmer fachlich begleitet von ihren Lehrern und von Praktikern aus der Wirtschaft sowie durch die Projektleitung von YES beaufsichtigt und unterstützt. YES werde getragen von Unternehmen, Organisationen und Institutionen der Wirtschaft, des Bildungswesens und von Exponenten der Politik: «Es verfolgt keinen eigenen wirtschaftlichen Erwerbszweck, sondern hat zum Ziel, junge Menschen mit den Fakten und Abläufen des wirtschaftlichen Geschehens im realen Alltag vertraut zu machen, ihre Sozialkompetenzen zu fördern und das wirtschaftskundliche Grundwissen durch praktische Tätigkeit und erste Erfahrungen in unternehmerischen Funktionen zu vertiefen.» Mit YES soll insbesondere auch die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen gefördert werden (Selbständigkeit, Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein, Gruppenarbeit, Teamgeist, Konfliktfähigkeit). Die Projektarbeit sei auf ein Schuljahr beschränkt. Danach würden die YES-Miniunternehmungen aufgelöst. Selbstverständlich stehe den Jugendlichen die Fortführung ihrer geschäftlichen Tätigkeit ausserhalb des Projektes offen.



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