Berner Oberland News


Februar 1998

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Schneebericht Berner Oberland

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des Eidgenössischen Instituts für Schnee- und Lawinenforschung






Neu: Schul- und Kursdaten der Schweizer Armee


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Wintermärchen am zugefrorenen Ringgenberger Burgseeli. Aber Vorsicht: Das teilweise mit Schnee bedeckte Eis ist noch nicht tragfähig. Foto: Peter Schmid)









Mit internationalem Dampfschiffregister

International Steamboat Register






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Donnerstag, 26. Februar 1998

Bald Ende des Barrieren-Handbetriebs in Wilderswil

Die wohl letzten handbetriebenen Bahnschranken der Schweiz verschwinden: Mit einer von Mitte April bis anfangs Juli und im kommenden Herbst von Mitte Oktober bis anfangs Dezember für 1,29 Millionen Franken geplanten Sanierung von zwei Bahnübergängen in Wilderswil – ein weiterer wird aufgehoben – gehören auch die landesweit wahrscheinlich letzten handbetriebenen Barrieren der Vergangenheit an. – Bild: Auch das Barrierenwärterhäuschen beim Bahnhof Wilderswil – Berner Oberland-Bahnen AG (BOB) und Schynige Platte-Bahn (SPB) – soll abgebrochen werden.

Dienstag, 24. Februar 1998

Fünf Untersuchungshäftlinge in Burgdorf entwichen

pkb/S. Aus dem Regionalgefängnis Burgdorf sind am Dienstagvormittag um 11 Uhr fünf Untersuchungshäftlinge – drei Albaner und zwei Männer aus dem ehemaligen Jugoslawien – unter Anwendung von Gewalt entwichen.

Dienstag, 24. Februar 1998

Nur die Sonne fehlte am Lütschentaler «Sunnezmorge»

Nach viermonatiger Winterpause ist Ende vergangener Woche für grössere Teile sowohl von Lütschental wie auch von Burglauenen die Sonne wieder über dem Berggrat auf der linken Talseite augetaucht. Am Sonntagvormittag, als dieses Ereignis im Gemeindehaus Lütschental wie alle Jahre seit Anfang der neunziger Jahre mit einem «Sunnezmorge» gefeiert wurde, versteckte sich die Sonne allerdings hinter einer Wolkendecke.

Montag, 23. Februar 1998

Polizeikorporal bei Einsatz nach Schiesserei gestorben

Der nach einer Schiesserei in Interlaken zusammen mit weiteren Beamten aufgebotene 62jährige Unterseener Stadtpolizist Fritz Egli ist in der Nacht auf Sonntag nach einem Einsatz am späteren Samstagabend auf der Bezirkswache Interlaken der Kantonspolizei an den Folgen eines Herzinfarktes im Spital gestorben. Von insgesamt vier im Zusammenhang mit der Schiesserei festgenommenen Personen sind noch zwei Tatverdächtige aus dem ehemaligen Jugoslawien – es soll sich um Kosovo-Albaner handeln – in Haft.

Montag, 23. Februar 1998

«Konstante Kurvenverbreiterung von einem Meter»

Mit Kosten von 9,6 Millionen Franken – einschliesslich Planung und Landerwerb – soll in den kommenden Jahren die Kantonsstrasse im «Dangelstutz» zwischen Wilderswil und Zweilütschinen auf einer Länge von 1,6 Kilometer ausgebaut werden. Eine Kreditvorlage für die Juni-Session des Grossen Rates ist nach Angaben des Tiefbauamt-Oberingenieurkreises 1 in Thun in Vorbereitung.

Sonntag, 22. Februar 1998

Junge Frau in Interlaken angeschossen

pkb/S. Bei einer Schiesserei auf offener Strasse ist am Samstagabend in Interlaken eine 18jährige Passantin am Arm getroffen und verletzt worden. Das Opfer habe hospitalisert werden müssen und befinde sich ausser Lebensgefahr, teilten das Untersuchungsrichteramt IV Berner Oberland und die Kantonspolizei Bern noch am späteren Samstagabend mit.

«Nach bisherigem Stand der Ermittlungen und gestützt auf erste Zeugenaussagen muss es am Samstagabend offenbar unter Ausländern zu verbalen Auseinandersetzungen gekommen sein», hiess es in dem Communiqué im einzelnen: «Im Verlauf der Streitigkeiten soll einer der Kontrahenten kurz nach 20 Uhr an der Centralstrasse in Interlaken plötzlich eine Waffe gezogen und auf offener Strasse mindestens einen Schuss abgegeben haben.» Dabei sei eine – nach bisherigen Erkenntnissen – unbeteiligte 18jährige Schweizerin am Arm getroffen worden: «Der Schütze ist flüchtig.» Trotz sofort eingeleiteter Grossfahndung habe er bisher nicht angehalten werden können. Weitere Ermittlungen seien im Gange. Bis im Laufe des Sonntagabends gaben die Untersuchungsbehörden keine neuen Erkenntnisse bekannt.

Die Kantonspolizei in Interlaken – Telefon 033 826 74 01 – bittet Personen, die sachdienliche Hinweise machen können, sich mit ihr in Verbindung zu setzen.

Freitag, 20. Februar 1998

Viele Lehnenkonstruktionen und Stützmauern

Der letzte Abschnitt der Kantonsstrasse nach Habkern vor dem Ausbau: In den kommenden drei bis vier Jahren soll mit Kosten von 5,8 Millionen Franken – das Geschäft kommt im März vor den Grossen Rat – das letzte noch nicht ausgebaute Teilstück der Kantonsstrasse Unterseen–Habkern auf fünfeinhalb bis sechs Meter verbreitert werden. Vorgesehen ist, nach Ostern – also in etwa zwei Monaten – mit den eigentlichen Bauarbeiten zu beginnen.

Freitag, 20. Februar 1998

«Zunehmend Probleme im Sozialbereich»

In den letzten Monaten ist im Ringgenberger Gemeinderat laut einem Communiqué «eine klare Verlagerung der Geschäftslast festzustellen»: Der Rat habe sich in letzter Zeit zunehmend mit Problemen im Sozialbereich auseinanderzusetzen: «Dies ist bei mittlerweile hundert Arbeitslosen in der Gemeinde Ringgenberg auch nicht weiter verwunderlich.» Im weiteren spricht der Ringgenberger Gemeinderat von einem «Vollzugschaos im Asylbereich».

Donnerstag, 19. Februar 1998

Bald wieder Sonnenschein in Lütschental

Im Dorfkern von Lütschental wird – wie auch in einem grösseren Teil von Burglauenen – morgen Freitag, 20. Februar, die Sonne nach viermonatiger Winterpause zurückerwartet.

Montag, 16. Februar 1998

Unteroffiziersverein Interlaken: «Von jungen Mitgliedern getragen»

Die Gleichstellung der Frauen in der Armee ist auch beim Unteroffiziersverein Interlaken und Umgebung ein Thema: Vereinspräsident Wachtmeister Hugo Schönholzer freute sich an der Generalversammlung vom Freitag besonders über das neue Mitglied Rita Güdel. Mit dem Eintritt der 21jährigen Verkäuferin aus Weissenburg – sie hat im vergangenen Jahr die Trainrekrutenschule in St. Luzisteig absolviert – stieg die Gesamtzahl der Vereinsmitglieder auf 108.

Freitag, 13. Februar 1998


9000 Quadratmeter grosse Fundamentplatte in Interlaken Ost

Seit Beginn der Bauarbeiten für die erste Etappe der Überbauung «Uechtere» südlich des Bahnhofs Interlaken Ost im vergangenen November ist eine riesige, 130 Meter lange, 80 Meter breite und bis zu 4 Meter tiefe, mit Spundwänden gegen das Grundwasser abgedichtete Baugrube ausgehoben worden. Dieser Tage wurde mit dem Betonieren einer 9000 Quadratmeter grossen und bis zu 45 Zentimeter dicken Fundamentplatte begonnen.

Donnerstag, 12. Februar 1998

Prachtswetter auf der «Sonnenterrasse» Beatenberg
Bei vorfrühlingshaftem Prachtswetter kann von der «Sonnenterrasse» Beatenberg aus ein besonders schöner Ausblick auf Eiger, Mönch und Jungfrau genossen werden.

Vor mehr als 190 Jahren in den Brienzersee gestürzt

«Dieser Steinblock ca. 15 m südlich vom Ufer», kann einer kleinen Tafel am Strassenrand zwischen Ebligen und Brienz entnommen werden, «ist im Jahre 1804 am Berg auf ca. 1300 m.ü.M im Gebiet ‘Stetzendi’ ausgebrochen und mit viel anderem Gestein erst hier im See zum Stillstand gekommen. – Bild: Der vor über 190 Jahren in den Brienzersee gestürzte Steinblock vor der prächtigen Kulisse der Oberhasler Bergwelt. (Foto: Peter Schmid)







Donnerstag, 12. Februar 1998

Über 440 000 Schiffspassagiere auf dem Brienzersee

Die BLS-Schiffsbetriebe danken mit einem kleinen Plakat «den 445 882 treuen Schiffspassagieren, welche während der Saison 1997 auf dem Brienzersee bei uns zu Gast waren».

Mittwoch, 11. Februar 1998

Oberrieder Dörfli-Bewohner verlangen Tempo 30

Erneuter Anlauf für «Tempo 30» auf der Kantonsstrasse auch im westlichen Dorfteil von Oberried: Mit 50 in den letzten Tagen und Wochen gesammelten Unterschriften wollen «Dörfli»-Bewohner den Gemeinderat ersuchen, in Bern erneut wegen einer Reduktion der Höchstgeschwindigkeit auf der Kantonsstrasse auf 30 Stundenkilometer vorstellig zu werden. Fussgänger am Strassenrand und auf dem Zebrastreifen – besonders Kinder auf dem Schulweg – seien auf diesem engen Strassenabschnitt durch zu schnelle Motorfahrzeuge erheblich gefährdet.

Dienstag, 10 Februar 1998

Künftig nur noch eine UBS-Filiale an vier Doppelstandorten im Oberland

Als Marktgebietsleiter Berner Oberland der aus der Bankgesellschaft und dem Bankverein hervorgegangenen neuen UBS ist ab Mitte dieses Jahres der in Interlaken aufgewachsene und in Spiez wohnhafte 42jährige Rolf Spring verantwortlich. Abgesehen von der Reduktion der Doppelstandorte auf jeweils eine Filiale sollen die Niederlassungen in Thun, Spiez, Interlaken, Grindelwald, Zweisimmen, Gstaad und an der Lenk beibehalten werden. Spring hofft, dass auch im Berner Oberland fusionsbedingte Kündigungen möglichst vermieden werden können.

Dienstag, 10. Februar 1998

Fernsehapparat und Trommelrevolver gepfändet

Böse Überraschung für Interlakner Architekten wegen zu spät bezahlter 30-Franken-Rechnung: Wegen einer Werkrechnung der Einwohnergemeinde Derendingen in der Höhe von ursprünglich 30 Franken – die bis auf 75 Rappen Zins und auf die den Derendingern erwachsenen Kosten inzwischen aber beglichen ist – sind dem Interlakner Architekten David Kehrli am Donnerstag vergangener Woche ein Farbfernsehapparat samt Stereoanlage, ein Trommelrevolver Smith and Wesson 38 mit Holzhandgriff und fünf Schuss Munition, ein Aquarium mit 21 Zierfischen sowie eine Zwölfliter-Flasche Wein aus den Abruzzen gepfändet worden.

Montag, 9. Februar 1998

Rücklichter und Strassenspiegel in Grindelwald beschädigt

S. Eine unbekannte Täterschaft hat in der Nacht auf Samstag auf der Strecke Gaaggisagi–Spillstatt in Grindelwald an parkierten Fahrzeugen Rücklichter eingeschlagen und zum Teil auch Karosserieschäden verursacht. Zudem ist laut einem Mediencommuniqué des Untersuchungsrichteramtes IV Berner Oberland und der Kantonspolizei Bern «mit einer noch unbekannten Waffe ein Strassenspiegel beschossen und beschädigt worden». Der Sachschaden belaufe sich nach ersten Schätzungen auf mehrere tausend Franken. Trotz der bisher durchgeführten Abklärungen nach der Täterschaft habe diese noch nicht ermittelt werden können: «Daher bittet die Kantonspolizei in Grindelwald, Telefon 033 853 22 66, Personen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder sachdienliche Angaben machen können, sich mit ihr in Verbindung zu setzen.»

Sonntag/Montag, 8./9. Februar 1998

Tödlicher Zusammenstoss auf der Skipiste Hääggen/Mägisalp

Junioren-Rennfahrer mit Skifahrerin kollidiert

S. Auf einer Skipiste auf der Mägisalp oberhalb von Meiringen ist am Sonntag bei einem Zusammenstoss mit einem Junioren-Rennfahrer eine 41jährige Skifahrerin tödlich verletzt worden. Die Rennveranstalter hielten am Abend in einem Communiqué fest, der Unfall habe sich nicht auf der offiziellen Rennstrecke ereignet, sondern beim freien Skifahren in einem anderen Teil des Skigebietes.

Der 20jährige Junioren-Rennfahrer stiess laut einem Communiqué der Rettungsflugwacht (Rega) kurz vor Mittag – nach Polizeiangaben war es kurz vor 11.30 Uhr – auf der Skipiste Hääggen/Mägisalp (Meiringen-Hasliberg) in voller Fahrt mit einer Skifahrerin zusammen. Beide seien dabei zu Fall gekommen. Die Frau habe schwerste Verletzungen erlitten: «Die Wiederbelebungsmassnahmen der Ärzteteams zweier Rega-Helikopter blieben erfolglos», teilte die Rettungsflugwacht am späteren Sonntagnachmittag mit. Die tödlich verletzte Skifahrerin stammte nach ersten, vorerst nicht bestätigten Informationen aus dem Kanton Luzern oder aus dem Aargau. Der Zusammenstoss habe sich, wie dazu im weiteren zu erfahren war, bei einer Trainingsfahrt ereignet, was am Abend durch die Veranstalter dementiert wurde. Der junge Rennfahrer habe sich dabei Kiefer- und Beinverletzungen zugezogen und sei ins Regionalspital Interlaken in Unterseen geflogen worden. Laut einem am Sonntagabend vom Untersuchungsrichteramt IV Berner Oberland und der Kantonspolizei Bern verbreiteten Communiqué wurde der Skifahrer schwer verletzt. Weitere Abklärungen seien im Gange.

An diesem Wochenende haben nach Angaben der Rettungsflugwacht Dutzende von weiteren verletzten Wintersportlern in die Spitäler transportiert werden müssen: «Die Sportferien und das schöne Wetter hatten für Hochbetrieb in den Wintersportstationen gesorgt.» Von über 80 Einsätzen der Rettungsflugwacht-Helikopter hätten mehr als 50 den Wintersportlern gegolten.

Sonntag, 8. Februar 1998

Statt neun künftig nur noch sieben Gemeinderäte in Ringgenberg

Die Ringgenberger Gemeindeordnung (GO) soll gestrafft werden. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört laut einer Mitteilung vom Freitag, dass der Gemeinderat von bisher neun auf sieben Mitglieder reduziert würde: «Die Inkraftsetzung der neuen Ordnung ist auf die nächsten Gemeindewahlen (Ende 2000) vorgesehen.» Im weiteren will der Gemeinderat noch vor Ostern den oberen Teil der Kirchgasse (Bild) sanieren.

Samstag, 8. Februar 1998

Der Rosenkohl trotzt Kälte und Schnee

Kälte und Schnee vermögen dem Rosenkohl als winterhartem Gemüse wenig anzuhaben, und das Gemüse kann bis in den Februar hinein geerntet werden.

Montag, 2. Februar 1998

Linienbus definitiv angeschafft und umgespritzt
Der ursprünglich weisslackierte, seit einem Jahr auf der Strecke Interlaken West nach Ringgenberg eingesetzte moderne neue Linienbus – seit dem vergangenen Herbst fährt am späteren Nachmittag ein Kurs versuchsweise bis Niederried – ist nach einer Probezeit definitiv angeschafft und nun auch in den Farben des BLS-Busbetriebs Auto AG Interlaken umgespritzt worden. Auf den Fahrplanwechsel im Frühjahr hin fasst die Auto AG bis zu drei weitere tägliche Kurspaare nach Niederried ins Auge.

Sonntag, 1. Februar 1998

Klauenpflege ist auch im Winter wichtig
«Pedicure» für das Rindvieh ist das ganze Jahr hindurch wichtig und eine regelmässige Klauenpflege darf auch im Winter nicht vernachlässigt werden: Werden die Klauen durch mangelnde Bewegung nicht abgenützt, können sogenannte Stallklauen entstehen.

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Ringgenberg-Goldswil: Ausgangspunkt für Wintersportler


Ringgenberg-Goldswil mit seinem Burgseeli inmitten einer reizvollen Naturlandschaft lädt nicht nur in der wärmeren Jahreszeit zum Verweilen ein. Obschon an sich keine eigentliche Wintersportdestination, liegt Ringgenberg-Goldswil doch verkehrsgünstig in der Nähe der Skigebiete im Oberhasli und in der Jungfrauregion. Gute Pisten – unser Bild zeigt den Skilift Gimmeln in Mürren – sind in kurzer Zeit mit Bahn, Bus und teilweise auch mit dem Auto erreichbar. (Foto: Peter Schmid)

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Sportliche und kulturelle «Highlights» im Berner Oberländer Winter 1997/98

Die Highlights im Dezember 1997 und Januar 1998 im Casino-Kursaal Interlaken (Link)


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