Berner Oberland News
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Donnerstag, 9. August 2001

Weniger Todesopfer bei Fussgängern und Kindern

Halbjahresstatistik über das Unfallgeschehen im Kanton Bern: Mehr Unfälle und Verletzte

pkb/S. Die Zahl der Verkehrsunfälle auf den Strassen des Kantons Bern ist im ersten Halbjahr 2001 im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent angestiegen. Die Zahl der Verletzten nahm laut Halbjahresstatistik der Kantonspolizei Bern um 2,4 Prozent zu, diejenige der Todesopfer ist gleich geblieben: «Markant weniger Todesopfer gab es bei den Fussgängern und bei den Kindern.»

Im ersten Halbjahr 2001 ereigneten sich im Kanton Bern (inklusive Stadt Bern) 3522 Verkehrsunfälle. Das sind 168 oder 5,0 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Verletzt wurden 1861 Personen, das sind 43 oder 2,4 Prozent mehr als im Jahr 2000. Die Zahl der Todesopfer ist mit 26 gleich hoch wie im Vorjahr. Unter den Opfern sind 2 Kinder zu beklagen, während letztes Jahr 6 Kinder in der gleichen Zeitperiode im Strassenverkehr das Leben lassen mussten.

Mehr Unfälle innerorts – weniger ausserorts

2315 Unfälle ereigneten sich innerorts (155 oder 7,2 Prozent mehr als 2000). Dabei wurden 1159 (2000: 1089) Personen verletzt und 10 (13) getötet. Ausserorts sank die Zahl der Unfälle um 26 oder 3,6 Prozent auf 692. Dabei wurden 440 (2000: 527) Personen verletzt. Die Zahl der Todesopfer stieg von 12 auf 15 an. Auf Autobahnen und Autostrassen stieg die Zahl der Unfälle um 39 auf 515. Bei diesen Unfällen wurden 262 (2000: 202) Personen verletzt und – wie im Vorjahr – eine Person getötet. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der Selbstunfälle um 6,9 Prozent gestiegen: Bei 1284 (2000: 1201) Selbstunfällen waren 493 (492) Verletzte und 11 (0) Todesopfer zu verzeichnen.

Mit 611 gleich geblieben ist die Zahl der Zweiradunfälle. Dabei wurden, wie letztes Jahr, 519 Personen verletzt. Die Zahl der Todesopfer hat sich um drei auf 12 erhöht. Im ersten Halbjahr wurden 236 (241) Fahrradunfälle registriert. Dabei verletzten sich 208 (2000: 213) Personen und 3 (4) kamen ums Leben. Bei den 98 (106) Unfällen mit Mofas wurden 77 (88) Personen verletzt, 3 (2) starben. Mit Kleinmotorrädern wurden 72 (39) Unfälle mit 61 (35) Verletzten verzeichnet. Todesopfer waren hier, wie im Vorjahr, nicht zu beklagen. Mit Motorrädern unter 125 Kubikzentimeter ereigneten sich 112 (100) Unfälle mit 92 (82) Verletzten und 4 (2) Toten. An 93 (125) Unfällen waren Motorräder über 125 Kubikzentimeter beteiligt. Dabei zogen sich 81 (101) Personen Verletzungen zu, 2 (1) Personen kamen ums Leben. Leicht abgenommen haben die Fussgängerunfälle. Bei 166 (2000: 164) Unfällen waren 152 (145) Verletzte und 3 (7) Tote zu verzeichnen.

Missachtung des Vortrittsrechts an der Spitze

Unverändert steht die Missachtung des Vortrittsrechts an der Spitze der Unfallursachen, gefolgt von der Geschwindigkeit und der Unaufmerksamkeit. 335 (317) Unfälle ereigneten sich unter Alkoholeinfluss. Dies entspricht einer Zunahme von 5.,7 Prozent. Dabei verletzten sich 104 (115) Personen und eine Person kam ums Leben (wie im Vorjahr).

Aufgeschlüsselt nach Monaten haben sich wiederum im Mai die meisten Unfälle ereignet: 660 Unfälle mit 376 Verletzten und 5 Toten. Die grösste Anzahl der Verletzten wurden – ebenfalls wie im Vorjahr – im Juni verzeichnet, nämlich 390. Die Todesopfer verteilten sich relativ gleichmässig auf die sechs Monate (3 bis 5), während im Jahr 2000 im Januar 0, im April dagegen 9 tödliche Unfälle registriert worden waren.

Mit 619 Unfällen bleibt der Samstag der unfallträchtigste Tag der Woche. An diesem Tag gab es auch am meisten Verletzte (348) und Tote (7, wie auch am Dienstag). Kein tödlicher Unfall ereignete sich diesmal an einem Freitag (Vorjahr: 5). Was die Tagesstunden betrifft, so ereigneten sich die meisten Unfälle – wie in der Vergleichsperiode 2000 – zwischen 17 und 18 Uhr. In dieser Zeit gab es auch am meisten Verletzte (188), während die meisten Todesopfer (5) zwischen 12 und 13 Uhr zu beklagen waren.



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