Berner Oberland News
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Dienstag, 14. August 2001

Einteilung in Tourismusdestinationen vorgesehen

Neuausrichtung der Tourismusorganisationen im Berner Oberland

aid/S. Das Berner Oberland soll künftig in Tourismusdestinationen eingeteilt werden. Zudem soll laut einer Medienmitteilung der Vorstand des Vereins «Destinationen Berner Oberland» die Koordination zwischen den verschiedenen Destinationen im Bereich Marketing übernehmen.

Ihrer Majestät, der Jungfrau (4158 Meter über Normalnull) – auf unserem Bild vom Interlakner Westbahnhof aus gesehen – dürfte auch eine Einteilung des Berner Oberlandes in Tourismusdestinationen ziemlich egal sein ... (Foto: Peter Schmid)

Die Tourismusvertreter im Oberland und der Kanton sind sich laut einer Medienmitteilung grundsätzlich einig über die allgemeine Stossrichtung. An einer gemeinsamen Aussprache zwischen dem Kanton Bern, den Tourismusvertretern im Berner Oberland, der Volkswirtschaftskammer Berner Oberland (VWK) und dem Vorstand Berner Oberland Tourismus (BOT) sei die zukünftige organisatorische Ausrichtung des Tourismus im Berner Oberland diskutiert worden. Die Aussprache habe unter der Leitung von Regierungsrätin Elisabeth Zölch-Balmer stattgefunden.

Die Tourismusorganisationen befürworten laut Medienmitteilung die Idee der Bildung von Destinationen. Sie seien auch einverstanden damit, dass der in Gründung stehende Verein Destinationen Berner Oberland (DBeO) durch seinen Vorstand im Bereich Marketing koordinierend wirken werde: «Einigkeit besteht auch darüber, dass die Zusammenarbeit zwischen dem Kanton Bern und den Destinationen auf der Grundlage von Leistungs- beziehungsweise Zielvereinbarungen erfolgen soll.» Das neue Destinationskonzept im Berner Oberland verfolge das Ziel, bekannte touristische Marken wie «Gstaad» oder «Thunersee» zu stärken und wirtschaftliche Synergiepotenziale zwischen bestehenden Tourismusorganisationen auszuschöpfen: «Den lokalen Tourismusorganisationen wird künftig insbesondere die Gästebetreuung vor Ort obliegen.» Die genaueren Anforderungen des Kantons an die Destinationsorganisationen müssten in einem weiteren Dialog zwischen Kanton und den Regionen erarbeitet werden. Die Umsetzung des Konzepts erfolge kostenneutral: «Gestützt auf diese Aussprache wird die Volkswirtschaftsdirektorin dem Amt für wirtschaftliche Entwicklung (KAWE) den Auftrag erteilen, die notwendigen Massnahmen zur Destinationsbildung einzuleiten und zu begleiten.» Die Bildung von Destinationen entspreche dem neuen tourismuspolitischen Leitbild des Kantons. Der Frankfurter Unternehmensberater Jan von Trott habe im Auftrag des KAWE die Tourismusstrukturen im Berner Oberland evaluiert: «Auch von Trott schlägt vor, dass der Kanton künftig direkt mit den Tourismusdestinationen im Berner Oberland zusammenarbeitet.»



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