Berner Oberland News
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Donnerstag, 2. August 2001

Weinweekends auf dem Grimsel-Hospiz

«Cave 2000» – der höchstgelegene Felsenweinkeller in den Alpen

kwo/S. Vom 4. bis 26. August finden nach Angaben der Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) die «Weinweekends Grimsel Hospiz» statt: «Während dieser Zeit werden Weinseminare und Degustationen mit Winzern aus der Schweiz, Italien und Spanien durchgeführt.» Die ausgezeichnete Küche des Grimsel Hospiz warte in dieser Zeit mit zusätzlichen, romantischen «Wine and Dine-Abenden» auf.

Auf einer Höhe von 2000 Meter über Normalnull lagert eine Sammlung von über 750 erlesenen Weinsorten in rund 24'000 Flaschen. (Foto: zvg)

Auftakt mit spanischen Winzern: Das erste Weinweekend vom 3. bis 5. August bestreiten laut KWO ihre spanischen Winzer. Die bekannten Kellereien René Barbier und Segura Viundas präsentierten Weine mit der katalanischen Wärme: «Das seit Ende der siebziger Jahre im Interesse der Weinfreunde stehende Penedès gehört heute zu den bedeutendsten Anbaugebieten Spaniens.» Auf fast 25'000 Hektaren würden traditionelle Weine aus einheimischen Trauben und – in jüngster Zeit mit steigender Tendenz – international wichtige Reben wie Cabernet, Merlot und Chardonnay erzeugt. Dank dem günstigen Klima seien die Weinjahrgänge stets von gleichbleibendem Niveau, die Schwankungen seien nur geringfügig von Bedeutung. Die Region sei anfangs von Pionieren wie Miguel Torres, Jean Léon und René Barbier geprägt worden: «Sie waren es, die eine ernsthafte Konkurrenz zum jahrzehntelang unangefochtenem Spitzengebiet Rioja aufbauten.» Der im Jahr 1880 von einem französischen Weinbauer gegründete Betrieb gehöre wie Condede Caralt und Segura Viudas zur Freixenet-Gruppe. Dank einer klugen Politik der «unabhängigen Häuser»werden laut Medienmitteilung alle Partner als eigenständige Betriebe geleitet und könnten somit ihre eigenen Vorstellungen verwirklichen: «Bei René Barbier liegt das Schwergewicht auf einem wirklich grossen Weisswein, den sie Kraliner nennen.» Bei den Rotweinen liege das Schwergewicht beim klassischen Tinto aus Tempranillo und Garnacha, der in guten Jahren auch als Reserva ausgebaut werde. Das Aushängeschild sei der seit langem schon bekannte Cabernet Sauvignon, der aus inzwischen schon älteren Reben erzeugt werde. Bei Barbier werde viel in neue Eichenfässer investiert, um den Weinen einen modernen und frischen Charakter zu verleihen. Erzeugt würden nur stille Weine. Zu fast 75 Prozent werde der Traubenbedarf aus den eigenen 250 Hektaren Rebgärten gedeckt: «Der Rest wird von befreundeten Weinbauern gekauft, mit denen man schon jahrelang zusammen arbeitet.»

Neben den beiden Giganten Freixenet und Codorníu bildet laut KWO-Mitteilung Segura Viudas ein wahres Kleinod. In den sanften Hügeln westlich von Barcelona liege das alte Gutshaus «La Heredad» umgeben von 110 Hektaren Rebbergen. Schon seit dem elften Jahrhundert werde dort Weinbau betrieben. Der grosse Aufstieg von Segura Viudas habe eigentlich erst im Jahr 1954 begonnen, «als man mit Agustí Torelló einen der fähigsten Önologen Spaniens als Partner gewann und die Produktion ausweitete». Seitdem sei der Leitsatz «Qualität und Sorgfalt» niemals aufgegeben worden.
Raritäten sowie Weine aus dem Wallis und Piemont

Raritäten-Weine bilden laut Medienmitteilung das Thema des zweiten Weinwochenendes vom 10. bis 12. August. Dieses Weindinner gelte als Geheimtip: «Zum Dinner werden Weinexklusivitäten über vier Jahrzehnte degustiert.» Im weiteren stünden vom 17. bis 19. August Schweizer Exklusivitäten und ein Vergleich der Walliser Weine auf dem Programm. Den krönenden Abschluss bestreiten laut KWO die Piemonteser Winzer. Sie seien vom 24. bis 26. August auf dem Grimsel Hospiz zu Gast.

«Cave 2000» im Grimsel-Hospiez

Einer der wertvollsten und bestens gepflegten Schätze im Grimselgebiet ist laut Medienmitteilung der Felsenweinkeller «Cave 2000» im Hotel Grimsel-Hospiz. Selten könnten Hotelbetriebe einen solchen Keller ihr eigen nennen: «Auf einer Höhe von 2000 Meter über Normalnull lagert eine Sammlung von über 750 erlesenen Weinsorten in rund 24'000 Flaschen – einmalig im Alpenraum.» Als erwähnenswert bezeichnet die KWO die Exklusivitäten aus dem Felsenweinkeller «Cave 2000», Weine welche in der Schweiz nur auf dem Grimsel Hospiz erhältlich seien. Diese speziellen Weine würden durch den Hotelleiter Stefan Lanz persönlich degustiert und ausgewählt: «Besonders beliebt sind die Degustations-Apéros, bei denen verschiedene Weine degustiert und fachmännisch kommentiert werden.» – Die Öffnungszeiten des «Cave 2000» sind bei den Grimselhotels (www.grimselhotels.ch) zu erfahren und Termine können mit Hotelleiter Stefan Lanz über Telefon 033 982'36'11 / Telefax 033 982'36'05 oder per E-Mail (grimselhotels@kwo.ch) vereinbart werden.



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