Berner Oberland News
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Mittwoch, 15. August 2001

Vorsprung bei Brückensanierung in Schönried

S. Zwei Wochen Vorsprung auf das Bauprogramm bei der Sanierung der Hugeligrabenbrücke der Kantonsstrasse Saanen–Zweisimmen in Schönried: Statt wie ursprünglich vorgesehen Ende August kann nach Angaben des kantonalen Tiefbauamtes bereits morgen Donnerstag die zweite Brückenhälfte betoniert werden.

Bereits morgen Donnerstag kann die zweiten Brückenhälfte (linke Bildhälfte) betoniert werden.

Auslöser für das Vorhaben war nach Angaben von Projektleiter Jürg Zingg beim Oberingenieurkreis 1 in Thun der schlechte bauliche Zustand des im Jahr 1940 in Betrieb genommenen Brückenoberbaus aus Stahlbeton. Gleichzeitig werde der Strassenanschluss Schönried West durch die Gemeinde Saanen neu erstellt. Die Kosten für die Brückenarbeiten kommen laut Zingg voraussichtlich auf 480'000 Franken und die Anbindung der Alten Strasse auf etwa 120'000 Franken zu stehen.  Mit den Arbeiten sei Ende April begonnen worden und sie sollten grösstenteils bis in den Herbst 2001 beendet werden können. Der Verkehr werde teilweise einspurig und mit einer radargesteuerten Lichtsignalanlage über die Baustelle geführt. Zusammen mit der Polizei sei versucht worden, die Verkehrbehinderungen so klein wie möglich zu halten. Der zweiwöchige Vorsprung auf das Bauprogramm sei der guten Arbeit der ausführenden Bauunternehmung von Kaenel aus Wimmis zu verdanken. So könne die zweite Brückenhälfte bereits an diesem Donnerstag betoniert werden statt wie vorgesehen am 31.August.

Marode Brückenkonstruktion wird ersetzt

Die baulichen Schäden an der Hugeligrabenbrücke erfordern nach Angaben von Projektleiter Jürg Zingg einen Teilneubau und ein Verstärken der verbleibenden Bausubstanz: «Im Sinne eines koordinierten Vorgehens wird gleichzeitig der Strassenanschluss für das Gebiet Schönried West durch die Gemeinde Saanen neu gebaut.» Die alte Bogenbrücke über den Hugeligraben sei im Jahr 1850 als reine Natursteinkonstruktion gebaut worden. Im Jahre 1939 seit die Brücke bergseitig mit einer Eisenbetonkonstruktion verbreitert worden, und in den siebziger Jahrenhabe die Gemeinde berg- und talseitig zwei Fussgängerstege erstellt: «Der Zahn der Zeit hat derart an der alten Brückenkonstruktion genagt, dass eine Zustandsuntersuchung im Herbst 1999 ergab, dass die Brücke nur noch teilweise mit wirtschaftlichem Aufwand instandgestellt werden kann.» Eine Zustandsuntersuchung habe zum Ausarbeiten eines detaillierteren Instanssetzungsprojekts im Jahre 2000 geführt: «Gesamtheitliche Betrachtungen führten zu einem Teilneubau des Brückenüberbaus mit Einbezug der beiden seitlichen Fussgängerstege.» Die darunterliegende Natursteinkonstruktion könne mit wirtschaftlichem Aufwand saniert und in die neue Stahlbetonkonstruktion integriert werden. Im Herbst 2000  habe sich die Gemeinde Saanen entschlossen, die bevorstehende Anbindung der Alten Strasse an die Saanenmöserstrasse terminlich zu verschieben und mit dem für das Jahr 2001 vorgesehenen Teilneubau der Hugeligrabenbrücke zu koordinieren: «So können die Kosten für teure Provisorien eingespart werden.»  Die Baumeister- und Abdichtungsarbeiten seien gemeinsam und öffentlich ausgeschrieben und an die Firma von Kaenel in Wimmis mit dem wirtschaftlichsten Angebot vergeben worden.



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