Berner Oberland News
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Freitag, 31. August 2001

Startschuss zum Umbau des Bahnhofs Bern

sbb/S. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben am Donnerstag mit dem Spatenstich die erste Etappe des Bahnhofumbaus in Angriff genommen. Die Arbeiten dauern laut einer Medienmitteilung bis im Sommer 2003 und bildeten «das Fundament einer Reihe von Vorhaben zur Ausgestaltung des Bahnhofs Bern zu einem attraktiven Dienstleistungszentrum».

Mit dem Spatenstich vom Donnerstag geht nach SBB-Angaben eine zweijährige Planung in die Realisierungsphase: «Für 60 Millionen Franken erneuern die SBB das Hauptgebäude des zweitgrössten Schweizer Bahnhofs umfassend.» Als Standort für Restaurants und über 30 Geschäfte soll sich der Bahnhof Bern zum zentralen Dienstleistungszentrum für Reisende und Passanten wandeln: «Mit dem zentralen Ausgang auf den Bahnhofplatz und der neuen attraktiven Stadtverbindung von der Neuengasse zur Parkterrasse nimmt das Projekt zudem Bezug auf die geplante Neugestaltung des Bahnhofplatzes.»

Umbau in drei Etappen

Die Erneuerung erfolgt laut Medienmitteilung in drei Etappen, um dem Publikumsverkehr jederzeit genügend Platz einzuräumen: «Mit dem Spatenstich nehmen die SBB den Bau der Nordhalle in Angriff.» Bis Herbst 2002 sollen die Arbeiten im Publikumsbereich abgeschlossen sein; im Sommer 2003 könnten auch neue Büroflächen in den Obergeschossen bezogen werden. Während der Bauzeit sind laut Projektleiter Andreas Steiger  Lärmimmissionen, Umwege und Behinderungen auch in der Umgebung des Bahnhofs unvermeidlich: «Die SBB setzen jedoch alles daran, die Bauarbeiten so störungsfrei und verträglich wie möglich abzuwickeln.»

Verpflegungsmöglichkeiten bleiben

Während der ersten Phase des Umbaus bleiben nach SBB-Angaben 20 Läden und Gastronomiebetriebe weiterhin geöffnet. Auch die Verkaufsanlagen der SBB blieben bis zur Eröffnung des neuen Reisezentrums im Frühling 2002 am bisherigen Standort bestehen. Geschlossen hingegen seien die Geschäfte im Nordteil des Bahnhofs, namentlich ein grosser Teil des Bahnhofbuffets. Mit dem Bistro «Le French», dem «Café Spettacolo» sowie den neuen Take-Aways in der Personenunterführung bestünden jedoch weiterhin verschiedene Verpflegungsmöglichkeiten im Bahnhof.

Kernbohrung als Spatenstich

Stadtpräsident Klaus Baumgartner und Pierre-Alain Urech, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsleitung SBB, legten laut Medienmitteilung am Donnerstag gemeinsam Hand an und starteten offiziell den Umbau des Bahnhofs Bern mit einer Kernbohrung: «Neben den Investitionen in das Hauptgebäude werden die SBB in den nächsten Jahren zusätzlich mehr als 400 Millionen Franken in verschiedene Projekte für den Ausbau des Eisenbahnknotens Bern sowie dessen Umgebung investieren.» So würden auf der Westseite die Gleisanlagen neu dimensioniert, um den mit Bahn 2000 geplanten Angebotsausbau besser bewältigen zu können. Für den Stadtpräsidenten hat der Umbau des Bahnhofs Signalwirkung: «Auf den Startschuss folgen in den nächsten fünf Jahren zahlreiche Sanierungen, Umbauten und Neugestaltungen, die das Gesicht des Bahnhofgebiets nachhaltig verändern.»  Baumgartner präsentierte denn auch gleichzeitig das Motto «Zugumzug», unter dem die Umsetzung der vom Masterplan Bahnhof Bern initiierten Projekte von verschiedenen Trägerschaften an die Hand genommen werden soll.



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