wo Patientinnen und Patienten
auch Gäste sind
bis 31. März 2006 Winterbetrieb

Ihr Ferien- und Seminarhotel
in Interlaken

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Ihr Internet-Provider im
Berner Oberland
Donnerstag 2. März 2006
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Max und Erika Schneider
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Camping Les Magnanarelles
Le Rey
F-30570 Pont d'Hérault
Informationen / Bestellungen
Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag 14. November 2004
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Swiss Myco Holidays
Eine wundervolle Mischung
von Ferien und Mykologie!

Ferien verbunden mit dem Beobachten und Bestimmen von Pilzen ist mit Sicherheit ein faszinierendes Erlebnis für jeden Pilzfreund. Das Rezept: Eine Ferienwohnung in Ringgenberg, ein interessantes Pilzgebiet und eine einzigartige Ferienregion.
Anmeldung/Informationen
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Ferienwohnung
in Ringgenberg

Nur etwa drei Kilometer vom weltbekannten Berner Oberländer Tourismuszentrum Interlaken entfernt vermieten im idyllischen Dorf Ringgenberg Adolf und Elisabeth Imboden-Amacher im Kreuzli eine schöne Ferienwohnung.
Ringgenberg-Goldswil am Brienzersee
mit seinem idyllischen Burgseeli ein idealer Ferienort. 
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Die Natur im März: Trommelnde Zimmerleute auf Brautschau

Der Schwarzspecht erfüllt im Wald eine wichtige Funktion. Er zimmert seine geräumigen Höhlen nicht nur für den Eigengebrauch, sondern vermietet sie auch weiter. Zurzeit verhalten sich die Spechte im Wald sehr auffällig. Sie tauschen sich durch Trommeln aus und sind selbst in zwei Kilometer Entfernung noch zu hören.

Der Schwarzspecht die grösste europäische Spechtart – ist etwa doppelt so gross wie der in der Schweiz viel häufigere Buntspecht und fast so gross wie eine Krähe. (Pro Natura/Karl Weber/zvg)

pd/bns. Im März schallt der Trommelwirbel des Schwarzspechts durch den Wald. Er ist auf Partnersuche. Leicht hat es der grosse Specht in unseren intensiv bewirtschafteten Wäldern nicht. Geeignete Bäume für den Höhlenbau sind dünn gesät – auch zum Leid anderer Baumhöhlenbewohner, die dankbare Nachmieter der Spechtbauten sind. Viermal pro Minute verbreitet der Schwarzspechtmann mit 17 Schlägen pro Sekunde eine klare Botschaft: Konkurrenten sollen sich von seinem Revier fern halten, weibliche Artgenossen hingegen sind willkommen. Es ist für die Schwarzspechte Zeit, sich zu paaren und den Höhlenbau in Angriff zu nehmen. Die Hauptarbeit übernimmt dabei der Spechtmann. Er wird vier Wochen lang mit Bauen beschäftigt sein, bevor die Paare in der Höhle ihre Jungen aufziehen. Der Schwarzspecht ist die grösste europäische Spechtart. Er ist etwa doppelt so gross wie der in der Schweiz viel häufigere Buntspecht und fast so gross wie eine Krähe. Entsprechend seiner Grösse zimmert der Schwarzspecht geräumige Höhlen und benötigt dafür dicke Baumstämme. Bevorzugte Höhlenbäume sind Buchen, die im Höhlenbereich rund zehn Meter über Boden einen Durchmesser von mindestens 35 Zentimeter aufweisen.
Pro Natura – Schweizerischer Bund für Naturschutz
Diese Dicke erreichen die Buchen aber erst, wenn sie zwischen 120 und 180 Jahre alt sind. In bewirtschafteten Wäldern stehen solch alte Bäume meist gar nicht mehr. Man fällt die Buchen mit etwa 100 Jahren, wenn sie noch nicht einmal die Hälfte ihrer möglichen Lebensdauer erreicht haben. Susanna Meyer, Ornithologin bei Pro Natura: «Lässt man ein Netz von Altholzinseln stehen, fühlen sich Schwarzspechte allerdings auch im Wirtschaftswald wohl. Wichtig sind im Spechtrevier ausserdem faulende Baumgreise und Totholz. Im morschen Holz leben Käferlarven und Ameisen, die bevorzugte Nahrung des Schwarzspechts.»

Nicht nur für den Eigenbedarf
Die vom Schwarzspecht gezimmerten Höhlen finden im Wald reissenden Absatz. Werden sie vorübergehend oder ganz aufgegeben, streiten sich weitere Höhlenbewohner wie Dohlen, Rauhfusskäuze und Hohltauben um die geräumigen Schlaf- und Brutplätze. Neben dem Specht sind nicht viele Tiere in der Lage, ihre eigenen Behausungen zu bauen und Naturhöhlen bilden sich nur in sehr alten Bäumen. Mit seiner Bautätigkeit übernimmt der Schwarzspecht deshalb eine wichtige Funktion im Wald. Ein naturnaher Waldbau erfüllt die Anforderungen an den Lebensraum des Schwarzspechts. Er lässt Platz für Bäume, die nicht genutzt werden: «Pro Natura setzt sich für einen naturnahen Waldbau auf der gesamten bewirtschafteten Fläche ein.»


Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzlistrasse 244, CH-3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41 33 821 10 61 und Fax +41 33 82110 64 / Mobile +41 79 427 45 78 / Postcheckkonto 40-71882-7
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