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Freitag 31. März 2006
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Hintergrundinformationen siehe auch Bericht Staneks Planetenlexikon 2005: Mit dem Computer auf den Mars vom Sonntag 14. November 2004
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Interlaken: Mit der neuen Gästekarte mit Bus und Bahn gratis in der Zone 10
Auf allen Bus- und Zugverbindungen innerhalb der Zone 10 des Tarifverbundes Interlaken gelten ab Samstag 1. April 2006 die Gästekarten «Interlaken» und «Bönigen» sowie «Wilderswil», «Gsteigwiler» und «Saxeten» als Fahrausweis 2. Klasse.

Präsentation der neuen Gästekarte auf dem Bahnhofplatz Interlaken Ost. Von links nach rechts: Stefan Otz, Direktor von Interlaken Tourismus, Ruedi Simmler,
Präsident der RVK Oberland-Ost und Franz Mäder, Leiter der Geschäftsstelle Interlaken von Postauto Region Bern. (Bild Dora Schmid-Zürcher)

ds/bns. «Das  Angebot wurde im Sommer 2003 bereits erfolgreich getestet und stellt nun – nach einigen finanziellen Hürden – einen beachtlichen Mehrwert für Gäste, Leistungsträger und Gemeinden dar», verlautete am Freitag 31. März 2006 an einer Medienorientierung. Ruedi Simmler, Präsident der Regionalen Verkehrskonferenz (RVK) versicherte an einer Medienorientierung, dass es sich dabei nicht um einen Aprilscherz handle: «Die Gäste unserer Destination können ab dem 1. April 2006 tatsächlich Busse und Bahnen in der Zone 10 des Tarifverbundes Oberland Ost gratis benützen.»

Erfolgreicher Versuchsbetrieb
«Nachdem eine neue Ortsbuslinie innerhalb des regionalen Verkehrsnetzes markante Verbesserungen der Busverbindungen auf dem Bödeli zur Folge hatten, wurden 2001 erstmals Gespräche zwischen Vertretern des Tourismus und des öffentlichen Verkehrs über eine Gratisbenützung mit der Gästekarte geführt», wurde an der Medienorientierung erinnert: «Die Differenzen schienen jedoch unüberwindbar, und die Idee verschwand vorerst in der Schublade.» Im Jahr 2002 sei eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von Interlaken Tourismus (TOI), Postauto und der Regionalen Verkehrskonferenz Oberland Ost eingesetzt worden, welche einen entsprechenden Versuchsbetrieb lanciert habe: «So konnten im Sommer 2003 die Gäste von Interlaken, Matten und Unterseen mit der TOI-Gästekarte während zwei Monaten gratis den öffentlichen Verkehr in der Zone 10 des Tarifverbundes Oberland Ost benutzen.» Der Versuch – siehe auch Gratis mit der Gästekarte: «Überwältigender Erfolg» vom Freitag 26. September 2003 – sei äusserst erfolgreich verlaufen: «Mehr als 80 000 Fahrten mit der Gästekarte konnten verbucht werden, während der Verkaufserlös der regulär verkauften Fahrkarten im Versuchsgebiet nur in einem unbedeutendem Ausmass abnahm.»

Dies habe einer Nachfragesteigerung von rund 140 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprochen. Hochrechnungen hätten sodann ergeben, dass in den beiden Monaten rund 40 Prozent aller Gäste pro Aufenthaltstag eine kostenlose Fahrt mit der Gästekarte in Anspruch nahmen: «Der überwältigende Erfolg war für die Partner aus Tourismus, Gemeinden und öffentlichem Verkehr ein Ansporn, eine definitive Regelung zu finden.» Dabei sei auch die Einbindung der in der Tarifzone 10 integrierten Orte Bönigen, Ringgenberg und Wilderswil angestrebt worden: «Die nach dem erfolgreichen Versuch angefragten Gemeinden reagierten positiv auf die definitive Einführung des Angebots, legten aber fest, dass es zu einem wesentlichen Teil über die Kurtaxe finanziert werden müsse.» Der Hotelierverein habe jedoch eine Erhöhung der Kurtaxe um 37 Rappen zur vollen Finanzierung des Angebots abgelehnte.

Von den Gemeinden und der Tourismusorganisation Interlaken sei nach dem negativen Entscheid des Hoteliervereins nach neuen Lösungen gesucht worden: «Im Herbst 2004 wurde ein breit abgestützter Finanzierungsvorschlag erarbeitet, welcher ebenfalls eine Erhöhung der Kurtaxe per 2006 vorsieht, jedoch mit 15 Rappen deutlich moderater ausfiel.» An der Hauptversammlung des Interlakner Hoteliervereins vom 20. Januar 2005 sei der Erhöhung zugestimmt worden: «Die Betreiber von Campings, Hostels und Gruppenunterkünften stockten ihren Beitrag freiwillig um weitere 5 Rappen auf 20 Rappen auf.» Ebenfalls an der Finanzierung beteiligt seien die Gemeinden Interlaken, Matten und Unterseen sowie einzelne Leistungsträger. Bönigen finanziere seinen Beitrag ausschliesslich über Kurtaxengelder, in Wilderswil steuere die Gemeinde einen Anteil an die Kosten bei. Beide Gemeinden seien bis Ende 2006 in einer Versuchsphase.
 
Vorteile für Gäste, Leistungsträger und Gemeinden
«Mit dem vorgelegten Finanzierungsplan wurde eine Basis gelegt für eine willkommene Zusatzleistung, von welcher die Gäste, analog anderer Destinationen, profitieren werden», hiess es im weiteren. Ein Gratisbus bringe auch abends nachweisbar mehr Gäste ins Zentrum, was sich positiv auf den Umsatz in Restaurants und Detailhandel nieder schlage. Zudem sei der Nebeneffekt der Verkehrsberuhigung ebenfalls wertvoll und trage zu einer längeren Aufenthaltsdauer der Gäste in Interlaken bei: «Ebenfalls entspricht die Verminderung des motorisierten Individualverkehrs den langfristigen Zielen der Gemeinden (Verkehrsrichtplan, Erhalt des Energiestadt-Labels).»

Einheitliches Erscheinungsbild – optimierter Vertrieb
«Die Gästekarte wurde neu gestaltet und präsentiert sich innerhalb der Ferienregion Interlaken erstmals in einheitlichem Look», war im weiteren zu erfahren. Damit sollen der Erkennungsfaktor gesteigert und die Identifikation des Gastes mit der Region erhöht werden: «Aufhänger der neuen Gästekarte ist klar deren Funktion als Gratisticket für den öffentlichen Verkehr, zumal der Transport vor Ort für die Gäste von zentraler Bedeutung ist.» Zudem würden zahlreiche Vergünstigungen für Aktivitäten und Ausflugsziele in der ganzen Jungfrauregion angeboten: «Sie sind auf dem Flyer alphabetisch nach Sparten sortiert und sollen den Gast animieren, die Vielfalt der Region auf eigene Faust zu erkunden.» Die Karte gebe es neu auch in einer Kombiversion, bei welcher der gefaltete Flyer zur Benutzung des öffentlichen Verkehrs und die Vergünstigungen integriert seien. Dies sei vor allem auch für Gäste ideal, die länger in der Region verweilten und die Angebote nutzen wollten. Sämtliche Beherberger seien bereits mit den neuen Gästekarten sowie entsprechenden Druckvorlagen ausgestattet und mit einem Merkblatt instruiert worden.

Finanzierung
der Gästekarte in der Ferienregion Interlaken

Interlaken
Matten
Unterseen

Bönigen

Wilderswil

Total Kosten (in Franken)

235 000

* 24 500

** 30 000

Hotels / TOI (Erhöhung der Kurtaxe .15)

ca. 130 000

 

 

Camping/Hostels und Gruppenunterkünfte (Erhöhung der Kurtaxe .20)


ca. 15 000

 

 

TOI

50 000

 

 

Gemeinden IMU

25 000

 

 

Postauto Region Bern

10 000

 

 

KMU Interlaken

2 000

 

 

BLS Lötschbergbahn AG

2 000

 

 

Beatushöhleng-Genossenschaft

1 000

 

 

  * **
Finanzierung durch Bönigen Tourismus (erhöhte Kurtaxen)
Finanzierung durch Wilderswil Tourismus (erhöhte Kurtaxen) und Gemeinde

Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzlistrasse 244, CH-3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41 33 821 10 61 und Fax +41 33 82110 64 / Mobile +41 79 427 45 78 / Postcheckkonto 40-71882-7
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