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BLS Cargo AG: «Stark gewachsen und finanziell erfolgreich»

Eine weitere deutliche Verkehrszunahme und ein gesteigerter Jahresgewinn kennzeichnen das Geschäftsjahr 2005 der BLS Cargo AG. Die Leistungen im Gütertransport auf der Schiene nahmen um 32 Prozent auf 2823 Millionen Nettotonnenkilometer zu.

Wichtigster Wachstumsträger war laut einer Medienmitteilung der BLS Cargo AG der unbegleitete kombinierte Verkehr im Alpentransit sowohl via Gotthard als auch via Lötschberg – Simplon, der damit zum stärksten Verkehrssegment des Unternehmens aufstieg. Die Jahresrechung 2005 schliesst bei einem betrieblichen Gesamtertrag von 173 mit einem Gewinn von 6,37 Millionen Franken.

Dirk Stahl, Unternehmensleiter BLS Cargo, sieht laut einer Medienmitteilung in diesen positiven Ergebnissen die Bestätigung des über Jahre konsequent umgesetzten Geschäftsmodells – fokussierte Korridorstrategie Nord – Süd, internationale Partnerschaften und grenzüberschreitende Optimierungen – der BLS Cargo AG.

Transportleistung erneut deutlich gesteigert
Die BLS Cargo AG, die Güterverkehrstochter der BLS Lötschbergbahn AG, steigerte nach Angaben des Unternehmens im Jahr 2005 die Transportleistung erneut deutlich. Mit 2823 Millionen Nettotonnenkilometern habe die Zunahme im Vergleich zum Vorjahr (2126 Millionen Nettotonnenkilometer) 32 Prozent betragen: «Während der internationale Transitverkehr weiter stark zulegte, blieb der Ganzzugverkehr im Inland stabil.» Demgegenüber habe der Neat-Verkehr wegen der Baufortschritte am Lötschberg-Basistunnel wie erwartet stark abgenommen. Auf der Transitroute via Lötschberg – Simplon habe BLS Cargo eine Zunahme ihrer Leistungen um 15 Prozent auf 1744 Millionen Nettotonnenkilometer erzielt und damit ihre Position als Marktführer auf dieser Achse gefestigt: «Auf der Gotthardachse konnte BLS Cargo das Verkehrsvolumen im Jahr 2005 um 115 Prozent auf 934 Millionen Nettotonnenkilometer steigern und erreichte damit bereits zwei Jahre nach Aufnahme der eigenen Verkehre am Gotthard eine beachtliche Marktposition.»

Der als stärkstes Segment von BLS Cargo bezeichnete unbegleitete kombinierte Verkehr (UKV) habe sich weiter stark entwickelt. Die Zunahme im Transport von Containern, Wechselbehältern und Sattelaufliegern im Jahr 2005 habe 72 Prozent betragen. Auf der Lötschbergroute gelang es, die Leistungen vor allem mit bestehenden Kunden um 16 Prozent zu steigern: «Auf der Gotthardachse konnte BLS Cargo das Angebot im UKV in Kooperation mit Railion Deutschland stark ausbauen und das Verkehrsvolumen verdreifachen; neu werden die Grenzübergänge Schaffhausen und Luino bedient.»

Den konstanten Wachstumsprozess fortgesetzt habe auch die Rollende Autobahn im Auftrag der RAlpin AG mit einem Plus von 20 Prozent, verlautet im weiteren: «An den nachfragestarken Tagen verkehren neu 11 Zugpaare auf der Relation Freiburg (Breisgau)–Novara, womit die Zahl transportierter Lastwagen auf rund 80'000 pro Jahr anwuchs.

«Bloss ein geringes Wachstum um 4 Prozent am Lötschberg und gar ein Rückgang um 31 Prozent am Gotthard resultierte 2005 demgegenüber beim konventionellen Wagenladungsverkehr», heisst es in dert Medienmitteilung: Hier hätten sich sowohl konjunkturelle als auch strukturelle Probleme bemerkbar gemacht: «Bei den Buntzügen zwischen den Rangierplattformen Mannheim und Alessandria beziehungsweise Torino verzeichnete BLS Cargo eine gute Nachfrage nach Transporten von Stahl, Neuwagen und Holz.» Beim konventionellen Güterverkehr auf der Schiene habe sich neben dem Wettbewerbsdruck und den konjunkturellen Problemen im Jahr 2006 auch die vom Parlament beschlossene Reduktion der Trassenpreissubventionen negativ ausgewirkt. BLS Cargo erwarte deshalb einen weiteren Rückgang dieses Segments, sei es wegen Verlagerung auf andere Achsen (zum Beispiel Brenner) oder auf die Strasse, sei es durch Umlagerung beispielsweise in den UKV. Der nationale und Import/Exportverkehr stelle für die BLS Cargo ein kleines, aber interessantes Segment dar. Das Schwergewicht liege beim Mineralölverkehr, daneben fahre BLS Cargo auch Ganzzüge mit Kehricht, Gips und Kohle: «Dank permanenten Anstrengungen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit konnten auch im Berichtsjahr – trotz zunehmendem Druck von Seiten neuer Anbieter – Erfolge bei Ausschreibungen erzielt werden; das Transportvolumen blieb mit 136 Millionen Nettotonnenkilometern stabil.

Die Erfolgsrechnung 2005 der BLS Cargo AG mache deutlich, dass das Leistungswachstum der vergangenen Jahre auf einer soliden betriebswirtschaftlichen Basis beruhe. Der betriebliche Gesamtertrag habe sich im Jahr 2005 auf 173,1 (Vorjahr 157) Millionen Franken erhöht, das Betriebsergebnis vor Zinsen (EBIT) auf 8,1 (5,7) Millionen Franken. Der Jahresgewinn sei auf 6,4 (3,5) Millionen Franken gestiegen. Damit habe die BLS Cargo AG ihr fünftes Geschäftsjahr in Folge mit einem positiven Jahresergebnis abgeschlossen: «Das anhaltende Wachstum und die guten finanziellen Ergebnisse bestätigen das gewählte Geschäftsmodell, das durch internationale Partnerschaften, eine fokussierte Korridorstrategie und grenzüberschreitende Optimierung der Produktion gekennzeichnet ist.»

«Nachdem in den Vorjahren im Rahmen der gemeinsamen Produktionsmodelle mit Railion Deutschland grenzüberschreitende Einsätze von Lokomotiven beider Partner erfolgreich etabliert wurden, kamen im Jahr 2005 erstmals auch Lokomotivführer grenzüberschreitend zum Einsatz», heisst es in der Medienmitteilung: «BLS-Personal kam somit beispielsweise zu Fahrten über Basel nach Offenburg und Singen, während Railion-Personal von Basel bis Erstfeld eingesetzt wurde.» Der Umfang dieser Einsätze deutscher beziehungsweise Schweizer Lokomotivführer im Ausland sei im Berichtsjahr etwa ausgeglichen gewesen: «Zudem wurde die grenzüberschreitende Transportsteuerung ausgebaut und ein aktives Management der Grenzprozesse vorgenommen.» Letzteres habe zum Aufbau einer eigenen Servicestelle in Chiasso und dem Entscheid im Jahr 2006 eine BLS-Cargo-Tochtergesellschaft in Italien (Domodossola) aufzubauen.

Ausblick
Als Schwerpunkte für das Jahr 2006 werden in der Medienmitteilung vor allem die technische und betriebliche Vorbereitung für den Lötschberg-Basistunnel genannt. Es sei vorgesehen, die ersten BLS-Cargozüge im Juni 2007 durch diese neue Infrastruktur zu führen: «Die BLS Cargo AG will ihre wichtige Position in der Bahnlandschaft Schweiz und auch im europäischen Umfeld auch in 2006 weiter ausbauen mit dem prognostizierten Verkehrswachstum einen massgeblichen Beitrag zur Erreichung der Verlagerungsziele des Bundes leisten.»

Die BLS Cargo AG sei am 3. April 2001 als Tochter der BLS Lötschbergbahn AG gegründet worden, wird in der Medienmitteilung im weiteren erinnert. Die BLS Lötschbergbahn AG sei heute mit 77,7 Prozent Aktienanteil Mehrheitsaktionär. BLS Cargo AG habe per 1. Juli 2001 das Güterverkehrsgeschäft der BLS übernommen und entwickle dieses seither mit Erfolg weiter: «Als Zeichen einer zukunftsträchtigen Positionierung in einer starken europäischen Partnerschaft übertrug die BLS Lötschbergbahn AG im Juni 2002 einen Aktienanteil von 20 Prozent an die Railion Deutschland AG (ehemals DB Cargo AG) und 2,3 Prozent an die italienische IMT AG (Ambrogio-Gruppe).


Herausgegeben von Peter Schmid, Freier Journalist, Kreuzlistrasse 244, CH-3852 Ringgenberg / Redaktionsstube Ringgenberg Telefon +41 33 821 10 61 und Fax +41 33 82110 64 / Mobile +41 79 427 45 78 / Postcheckkonto 40-71882-7
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